Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mithilfe des lebenszyklusorientierten Personalmanagements will die Deka Rahmenbedingungen schaffen, in denen berufliches Fortkommen mit den Anforderungen und Bedürfnissen des Privatlebens möglichst optimal verbunden werden kann. Dies gilt im Besonderen für Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen.

Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben trägt dazu bei, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, was mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist. Allen Beschäftigten steht standortunabhängig ein Beratungs- und Vermittlungsangebot zu den Themen Kinder- und Pflegebetreuung zur Verfügung.
 
Der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Angebots dient auch die Teilnahme am externen Zertifizierungsverfahren „berufundfamilie“, an dem sich die Deka-Gruppe bereits seit 2005 regelmäßig beteiligt. Teil des Audits ist die Definition von strategischen Zielsetzungen und darauf aufbauend die Erarbeitung konkreter Ziele und Maßnahmen sowie eine verbindliche Festlegung der Ergebnisse in einer Zielvereinbarung. Zuletzt wurde die Deka im Jahr 2015 erfolgreich auditiert.
 
Im Fokus der aktuellen Zielvereinbarung stehen Themen wie die stärkere Einbindung von Männern in Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und der Umgang mit Stress und psychischer Belastung. Die nächste Re-Auditierung steht im Jahr 2018 an.



Unterstützung von Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Angehörigen


In Zusammenarbeit mit professionellen Partnern unterstützt die Deka Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Die sogenannte Eldercare-Beratung und -Vermittlung entlastet Beschäftigte bei der Organisation, Finanzierung und Durchführung von Pflegeaufgaben. Der Beratungsdienst ist täglich erreichbar, die Beratungskosten übernimmt die Deka. Auch zum Thema Vereinbarkeit von Beruf & Pflege können die Beschäftigten der Deka auf ein umfangreiches Angebot an Informations- und Netzwerkveranstaltungen zurückgreifen. Im Jahr 2017 boten die Gleichstellungsbeauftragten beispielsweise Fachvorträge zu Themen „Umgang mit Demenz“ oder „Pflegestärkungsgesetz II“ an.

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