Stakeholder-Dialog und Wesentlichkeitsanalyse


Im Rahmen der Berichterstattung nach dem international anerkannten GRI G4-Standard hat die DekaBank bereits in den Jahren 2015 und 2016 unabhängige Befragungen ihrer Stakeholder – insbesondere Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – durchgeführt. Ziel der Befragungen war es, mehr darüber zu erfahren, welche Bedeutung die Befragten den unterschiedlichen Handlungsfeldern einer nachhaltigen Unternehmensführung beimessen und wie sie den Stand der Nachhaltigkeitsleistung der Deka-Gruppe im jeweiligen Handlungsfeld bewerten. Die erste Befragung im Jahr 2015 wurde in Kooperation mit verschiedenen Sparkassenverbänden durchgeführt. Um eine Entwicklung seit 2015 abbilden zu können, hat sich die DekaBank in der aktuellen Befragung auf die 2015 in Zusammenarbeit mit imug und den Sparkassenverbänden identifizierten Stakeholdergruppen Mitarbeiter, Kunden und Experten konzentriert.
 
Die DekaBank hat die imug Beratungsgesellschaft im Berichtsjahr erneut mit einer individuellen Befragung beauftragt. Insgesamt 496 Personen haben sich an der Online- Befragung beteiligt. Davon stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Anteil von 70 Prozent die größte Einzelgruppe, 19 Prozent der Teilnehmer waren Kunden der Deka, 11 Prozent Nachhaltigkeitsexperten und andere Stakeholder. Durch das vergleichsweise hohe Engagement der Mitarbeiter sind die Ergebnisse der aktuellen Befragung nur bedingt mit denen der Vorbefragungen vergleichbar. Gleichwohl gibt es große Überschneidungen bei der Frage, welche Leistungen der Deka aus Sicht der Befragten für das Thema Nachhaltigkeit besonders hohe Relevanz haben. Der Infokasten gibt einen Überblick über die Leistungen, die von den befragten Stakeholdern als besonders relevant angesehen werden.


Auszug aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2017, S. 6

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