Deka engagiert: Unsere Frau (oder unser Mann) in Afrika

Seit 2026 ist die Deka Förderpartnerin der Deutschen Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V. (DSIK).

„Die Deutsche Sparkassenstiftung stärkt die internationale Zusammenarbeit und den Wissenstransfer zwischen der Sparkassen-Finanzgruppe und den regionalen Einrichtungen in den Partnerländern. Wir freuen uns sehr, dazu beitragen zu können“, sagt Manfred Karg, Leiter Vorstandsstab & Kommunikation bei der Deka. Damit erweitert die Deka ihr gesellschaftliches Engagement um eine internationale Dimension. Schwerpunkt der Partnerschaft ist die Projektregion Afrika: Unterwegs ist die Deka hier künftig als wichtiger strategischer Partner der DSIK, die in Afrika 15 Projekte in 13 Ländern verantwortet – unter anderem zur Stärkung von Mikrofinanzinstituten und Kreditgenossenschaften, zur Förderung von Finanzbildung oder zur Unterstützung von Kleinunternehmerinnen und -unternehmern. „Ziel ist es, insbesondere Frauen, junge Menschen und kleine Unternehmen besser in wirtschaftliche Prozesse einzubinden und nachhaltige Entwicklung zu fördern“, erläutert Valery Trosdorf aus dem CSR-Team der Deka.
Teilnehmerinnen des WASILI-Workshops feiern mit Juliana Liebl

Juliana Liebl mit Teilnehmerinnen und Referenten des WASILI-Workshops.

Deka-Mitarbeitende direkt vor Ort 
 
Mit der Partnerschaft unterstützen jährlich drei Deka-Mitarbeitende die Arbeit der Deutschen Sparkassenstiftung für vier bis sechs Wochen im Auslandseinsatz in Afrika. Als „Pilotin“ startete am 23. August Juliana Liebl aus der Einheit ESG & Support Finanzierungen nach Tansania, um an einem Nachhaltigkeits-Projekt in der afrikanischen Millionenstadt Daressalam mitzuarbeiten.
 
Und schon gleich vom Start weg gab es viel zu tun. So ging es für Juliana Liebl für vier Tage mit dem Zug für einen WASILI-Workshop ins rund 450 km entfernte Dodoma. „WASILI ist ein dreijähriges Projekt, das weibliche Führungskräfte fördern, die betriebliche Effizienz der Unternehmen, denen die Frauen angehören, verbessern, die Geschlechtergleichstellung stärken und nachhaltige Strukturen etablieren will“, so Liebl. Ihre Themen: wie die Deka bei Finanzierungen ESG-Risiken berücksichtigt; und das Frauennetzwerk Deka und FiF (Frauen in Führung). „Der Austausch war sehr inspirierend, aber es wurde auch deutlich: Der Gegenwind für Frauenförderung in Tansania ist nochmal viel stärker als in Deutschland“, nahm Liebl mit.
Mikrofinanz aus erster Hand

Die nächste Woche konnte Juliana Liebl zwei Mikrofinanzinstitute, sogenannte SACCOS, besuchen. SACCOS ist die Abkürzung „Savings and Credit Co-operative Society" (Spar- und Kreditgenossenschaften). Das DSIK-Team unterstützt die SACCOS in Tansania zum Beispiel bei der Integration von ESG, der Digitalisierung und der Implementierung von Systemen. 
"Zuerst besichtigten wir eines der erfolgreichsten Mitglieder-geführten SACCOS, das von Frauen gegründet wurde und ihnen eine finanzielle Unabhängigkeit ermöglichen soll. Danach ging es zu einem großen SACCOS, das ausschließlich Kredite an Angestellte bestimmter Unternehmen vergibt. Spannend war, wie unterschiedlich diese beiden SACCOS agieren – und welchen Risiken und Herausforderungen sie sich stellen.“
Julia Liebl ist in Tansania und im Team der Deutschen Sparkassenstiftung in Daressalam angekommen - und mittendrin in den wichtigen Themen ESG, Finanzbildung und Frauenförderung. Als „Pilotin“ ist die erste, doch weitere Kolleginnen und Kollegen werden bald folgen.
Mitglieder des Teams des WAT SACCOS

Mit dem Team des WAT SACCOS, einem Mitglieder-geführten SACCOS, das von einer Frau geleitet wird.