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„Deka will vier Millionen Anlegern Gehör verschaffen“ – so titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 11. Oktober vergangenen Jahres. Hintergrund dieser Meldung war die Ankündigung der Deka Investment GmbH, auf den Hauptversammlungen der Unternehmen, deren Aktien ihre Kunden im Depot haben, sich noch stärker als bisher aktiv zu engagieren. 2016 besuchten die Analysten und Portfoliomanager der Deka Investment GmbH knapp 230 Hauptversammlungen und stimmten zu rund 2.930 Tagesordnungspunkten ab.

Zukünftig wird dieses Forum noch stärker genutzt, um sich konstruktiv, kritisch und mit einer langfristigen Perspektive mit dem Geschäftsmodell und der Unternehmensführung auseinanderzusetzen. Neben Strategie, Ertrag und Finanzen werden dabei Fragen einer guten Unternehmensführung sowie soziale und umweltbezogene Themen eine Rolle spielen. Auch in unseren direkten Kontakten mit den Unternehmen,
deren Aktien und Anleihen wir für die Kunden oder für unsere eigenen Anlagen kaufen, werden wir diese Themen weiterhin aktiv ansprechen. Im vergangenen Jahr fanden rund 1.600 solcher direkten Unternehmenskontakte statt.

Mit der gleichen Überzeugung, mit der wir von den Unternehmen die Einhaltung sozialer, umweltbezogener und auf eine gute Unternehmensführung zielender Standards einfordern, entwickeln wir auch die nachhaltige Unternehmensführung der Deka-Gruppe weiter. Ein wichtiger Schritt hierbei war die Integration unserer Nachhaltigkeitsstrategie in die Geschäftsstrategie im Jahr 2014. Für die in diesem Bericht dargestellten fünf zentralen Handlungsfelder haben wir in der 2016 verabschiedeten Geschäftsstrategie zentrale Eckpunkte definiert und ambitionierte Ziele formuliert.

In Folge der Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz vom Dezember 2015 und der Einigung auf eine Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf maximal zwei Grad Celsius messen wir dabei dem Thema Klimawandel in der aktuellen Geschäftsstrategie besondere Bedeutung zu. An der Notwendigkeit, sich für den Klimaschutz zu engagieren, ändern nach unserer Überzeugung auch die kritischen Äußerungen zu Klimawandel und Klimaschutzpolitik nichts, die wir derzeit von unterschiedlichen Absendern hören. Dennoch können sie sich auf die internationalen Rahmenbedingungen und Zeitpläne auswirken. Wir werden diese Entwicklungen beobachten und im Hinblick auf mögliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit analysieren.

Positiv entwickelt hat sich das Volumen der von der Deka verwalteten nachhaltigen Kapitalanlagen. Rund 28,3 Milliarden Euro haben wir Ende 2016 unter Berücksichtigung von sozialen, umweltbezogenen und auf eine gute Unternehmensführung abzielenden Kriterien angelegt. Darin enthalten sind mehr als zehn Milliarden Euro unserer privaten und institutionellen Kunden, für die wir unser Angebot an nachhaltigen Anlagelösungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert haben. Der 2014 für unsere Eigenanlagen eingeführte Nachhaltigkeitsfilter hat sich in der Praxis bewährt. Der Filter schließt Unternehmen mit kontroversen Geschäftsaktivitäten von der Kapitalanlage aus.

Für dieses besondere Engagement im Bereich der nachhaltigen Kapitalanlagen, aber auch für unsere umfassenden Leistungen in den anderen Handlungsfeldern unseres Nachhaltigkeitsmanagements wurden wir auch 2016 von Nachhaltigkeitsanalysten positiv bewertet. Dabei freut es uns besonders, dass uns die renommierte Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research wieder mit dem begehrten oekom Prime Status ausgezeichnet hat. Er wird ausschließlich an Unternehmen verliehen, die den strengen Anforderungen der Agentur an ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement genügen. Bei der Bewertung konnten wir uns dabei nochmals verbessern und erreichen nun erstmals die Gesamtnote C+. Von den insgesamt 82 Unternehmen der Vergleichsgruppe erreichten überhaupt nur vier weitere Unternehmen mindestens dieses Rating. Die ebenfalls deutlich überdurchschnittlichen Bewertungen durch die auf Nachhaltigkeitsaspekte spezialisierten Ratingagenturen imug und MSCI ESG konnten wir im Berichtsjahr erfolgreich bestätigen.

Stakeholder Dialog Wesentlichkeitsmatrix


Nachhaltigkeitsbericht

Mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2016 machen wir für unsere Stakeholder – Kunden und Mitarbeiter, Anteilseigner und Geschäftspartner – transparent, was wir im vergangenen Jahr im Nachhaltigkeitsmanagement geschafft haben und wo wir noch besser werden wollen. Der Bericht gibt zudem Auskunft darüber, wie wir bei der Umsetzung der zehn Prinzipien des UN Global Compact vorankommen, zu denen wir uns bereits 2011 bekannt haben. Diese betreffen die Bereiche Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Wie im Vorjahr basiert der Bericht auf den Leitlinien der anerkannten Global Reporting Initiative (GRI) in der Fassung G4 einschließlich der branchenspezifischen Ergänzungen für Finanzdienstleister.

Zum aktuellen Nachhaltigkeitsbericht

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