Presseinformation

Weiter auf Wachstumskurs: DekaBank legt Neunmonatszahlen vor

20.11.2019
  • Wirtschaftliches Ergebnis bei 385 Mio. Euro
  • 300-Milliarden-Grenze bei Total Assets geknackt
  • Nettovertriebsleistung plus 11 Mrd. Euro
  • Hohe Nachfrage nach Wertpapiersparplänen setzt sich fort: 5-Millionen-Marke in Sicht

Die Deka-Gruppe steht nach den ersten neun Monaten 2019 unverändert auf einem stabilen Fundament. Das Wirtschaftliche Ergebnis beträgt 385 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 408 Mio. Euro). Zins-, Provisions- und Finanzergebnis übertrafen die vergleichbaren Vorjahreswerte. Das Wirtschaftliche Ergebnis beinhaltet bereits -117 Mio. Euro (+11 Mio. Euro) Belastungen aus dem zinsbedingt massiv gestiegenen Wert der Pensionsverpflichtungen.
 
Im Vertrieb setzt sich der Wachstumskurs der letzten Jahre unverändert fort: Mit 11,0 Mrd. Euro (10,7 Mrd. Euro) liegt die Nettovertriebsleistung der Deka bei Fonds und Zertifikaten beim Neunmonatsergebnis zum fünften Mal in Folge im zweistelligen Milliardenbereich. Im Retailgeschäft legten die Privatkunden ihr Geld insbesondere in Aktienfonds (2,2 Mrd. Euro), Immobilienfonds (1,8 Mrd. Euro) und Zertifikaten (3,8 Mrd. Euro) an. Insgesamt belief sich der Nettoabsatz im Privatkundengeschäft auf 7,1 Mrd. Euro (9,6 Mrd. Euro). Angesichts der Märkte und der Nullzinsen fragten die Sparkassen-Kunden insbesondere Wertpapiersparpläne stark nach: In den ersten neun Monaten wurden netto 390.000 neue Sparpläne abgeschlossen, ein Plus von rund 45 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (270.000). Der Bestand erhöhte sich damit auf 4,9 Millionen Verträge. Bei den institutionellen Kunden lag die Nettovertriebsleistung mit 3,9 Mrd. Euro über der Vergleichsperiode des Vorjahres (1,1 Mrd. Euro). Die Total Assets der Deka-Gruppe übertrafen erstmals die Marke von 300 Milliarden Euro. Aufgrund der Nettovertriebsleistung und der positiven Wertentwicklung der Deka-Fonds stiegen sie um rund 11 Prozent auf 306 Mrd. Euro (Ende 2018: 276 Mrd. Euro), davon entfallen 283 Mrd. Euro (256 Mrd. Euro) auf Fonds und 22 Mrd. Euro (20 Mrd. Euro) auf Zertifikate.
 
Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der DekaBank: „Die Deka ist weiter in einer guten Verfassung und kann unverändert aus einer Position der Stärke agieren. In den ersten neun Monaten sind wir im operativen Geschäft profitabel gewachsen, haben unsere wesentlichen Kennzahlen stabil gehalten und gleichzeitig erhebliche Effekte verarbeitet, die sich in der ganzen Industrie durch die Negativzinsen ergeben. Erfreulich ist die zunehmende Hinwendung der Bevölkerung zum Wertpapiersparen. Es ist gut zu sehen, dass immer mehr Menschen das Heft in die Hand nehmen und durch Wertpapiersparen privat vorsorgen und Vermögen aufbauen.“
 
Das Provisionsergebnis lag mit 954 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert (914 Mio. Euro). Die Provisionen aus dem Investmentfondsgeschäft erhöhten sich vor allem aufgrund von gestiegenen bestandsbezogenen Provisionen. Das Zinsergebnis konnte um 21 Prozent auf 146 Mio. Euro (121 Mio. Euro) gesteigert werden. Dazu beigetragen haben insbesondere höhere Ergebnisbeiträge aus dem Geschäftsfeld Finanzierungen und aus dem Geschäftsfeld Kapitalmarkt. Die Risikovorsorge im Kredit- und Wertpapiergeschäft belief sich auf -15 Mio. Euro (19 Mio. Euro). Davon entfielen auf das Kreditgeschäft -12 Mio. Euro (10 Mio. Euro) und auf Wertpapiere knapp -3 Mio. Euro (9 Mio. Euro). Das Finanzergebnis stieg auf 205 Mio. Euro (111 Mio. Euro). Dabei lag das Finanzergebnis aus Handelsbuch-Beständen mit 162 Mio. Euro unter dem vergleichbaren Vorjahreswert (230 Mio. Euro). Wesentlicher Bestandteil war der Ergebnisbeitrag aus der Einheit Handel und Strukturierung. Dagegen stieg das Finanzergebnis aus Bankbuch-Beständen auf 43 Mio. Euro, nach -119 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Hauptgrund für den Anstieg waren die positiven Bewertungseffekte aus Wertpapieren im Zuge der Spreadentwicklungen. Das Sonstige betriebliche Ergebnis fiel mit -118 Mio. Euro (6 Mio. Euro) deutlich negativ aus. Darin enthalten sind die versicherungsmathematischen Verluste bei Pensionsrückstellungen. Diese Effekte sind in der IFRS-GuV nicht enthalten, da sie direkt über das Eigenkapital (Neubewertungsrücklage) gebucht werden müssen, im Wirtschaftlichen Ergebnis erfasst sie die Deka hingegen als Periodenergebnis.
 
Die Erträge lagen mit 1.173 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (1.171 Mio. Euro). Die Aufwendungen stiegen um rund 3 Prozent auf 788 Mio. Euro (762 Mio. Euro). Darin enthalten ist die europäische Bankenabgabe, die mit 40 Mio. Euro deutlich über der des Vorjahres (30 Mio. Euro) liegt. Das gilt ebenso für den Jahresbeitrag zur Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen in Höhe von 17 Mio. Euro (10 Mio. Euro).
 
Das Aufwands-Ertrags-Verhältnis lag bei 66,0 Prozent (Ende 2018: 69,9 Prozent) und die Eigenkapitalrentabilität (vor Steuern) bei 10,6 Prozent (9,6 Prozent).
 
Die Finanz- und Vermögenslage der Deka-Gruppe ist weiter solide. Die harte Kernkapitalquote (fully loaded) lag Ende September 2019 bei 13,7 Prozent und damit erwartungsgemäß unter dem Vorjahreswert (15,4 Prozent). Die Liquidity Coverage Ratio der Deka-Gruppe belief sich auf 138,9 Prozent und lag erneut deutlich oberhalb der Mindestanforderung von 100 Prozent.


Wichtige Kennzahlen (nach IFRS)
1.1. - 30.9.2019
Mio. Euro
1.1. - 30.9.2018
Mio. Euro
Veränderung in Prozent
Summe Erträge
1.173,0
1.170,7
0,2
davon:
 
 
 
      
Zinsergebnis
146,3
121,1
  20,8
Risikovorsorge
-15,0
18,5
-181,1
      
Provisionsergebnis
954,4
914,2
4,4
Finanzergebnis aus Handelsbuch-
Beständen
162,3
230,3
-29,5
Finanzergebnis aus Bankbuch-
Beständen
42,9
-119,0
136,1
Sonstiges betriebliches Ergebnis
-117,9
5,5
<-300
Summe
Aufwendungen
788,2
762,3
3,4
Wirtschaftliches
Ergebnis
384,9
408,4
-5,8
Nettovertriebsleistung
11.043
10.716
3,1

Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochter­gesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 306 Mrd. Euro (per 30.09.2019) sowie rund 4,7 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapier­geschäft aus.

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