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Sind Deka Investmentfonds mündelsicher?

Da Investmentfonds grundsätzlich nicht zu den mündelsicheren Anlage gehören, muss die Anlage von Mündelgeld in Deka Investmentfonds in jedem Einzelfall vom Vormundschaftsgericht gestattet werden. Positive Gerichtsentscheidungen zu einigen Fonds der DekaBank liegen bereits vor.

Mehr zur Anlage von Mündelgeld im DekaBank Depot können Sie bei Ihrer Sparkasse erfahren.

Was ist der Unterschied zwischen Trading- und ClassicFonds?

Die DekaBank bietet ClassicFonds (CF) und TradingFonds (TF) an. Beim Erwerb von ClassicFonds wird einmalig ein Ausgabeaufschlag erhoben. Bei TradingFonds fällt kein Ausgabeaufschlag an, stattdessen wird dem Fondsvermögen i.d.R. monatlich anteilig eine Vertriebsprovision oder eine vergleichsweise höhere laufende Verwaltungsvergütung für die Verwaltungs- und Managementtätigkeit der Kapitalanlagegesellschaft entnommen.

Die Anlage in ClassicFonds eignet sich grundsätzlich für den langfristigen Anlagehorizont, da der Ausgabeaufschlag beim Kauf einmalig entrichtet wird und die Kosten langfristig niedriger sind als bei TradingFonds. TradingFonds sind für eine kurz- bis mittelfristige Anlage zu empfehlen, da hier nur die Kosten für die tatsächliche Haltedauer anfallen. Da bei TradingFonds kein Ausgabeaufschlag erhoben wird, sind bei diesen Fonds der Anteil- und der Rücknahmepreis identisch.

Was ist der Unterschied zwischen Ausschüttung und Thesaurierung?

Ausschüttung bedeutet, dass Erträge, die dem Fonds im Geschäftsjahr zugeflossen sind, wie Dividenden aus Aktien, Zinsen aus Anleihen, an den Anteilsinhaber ausgeschüttet werden. Im DekaBank Depot erfolgt eine automatische Wiederanlage der Ausschüttung. Bei Deka Investmentfonds geschieht dies zum Rücknahmepreis. Der Anteilbestand erhöht sich somit kontinuierlich. Thesaurierung heißt, dass keine Ausschüttung dieser Erträge erfolgt. Die Erträge werden dem Fondsvermögen wieder zugeführt.

Was versteht man unter einer ISIN/ einer WKN?

Die International Securities Identification Number (ISIN) ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination und stellt eine weltweit eindeutige Identifikation für ein Wertpapier dar. Die ersten zwei Buchstaben sind der Ländercode des herausgebenden Landes. Dann folgen neun Buchstaben und/oder Ziffern, die so genannte NSIN (National Securities Identifying Number). An der letzten Stelle steht eine Prüfziffer.

Die ISIN wird von der jeweiligen nationalen Behörde herausgegeben (National numbering agency, NNA). Im deutschen Börsenhandel wurden Wertpapiere bisher über eine sechsstellige WKN (Wertpapierkennnummer) klassifiziert. Diese wurde am 22. April 2003 durch die ISIN ersetzt.

Früher bestand die WKN nur aus Ziffern, während nun auch Buchstaben erlaubt sind. Die WKN ist bei deutschen ISINs in der sechsten bis elften Stelle der ISIN enthalten. Der WM Datenservice ist die verantwortliche Stelle für die Vergabe der WKN/ISIN in Deutschland und Mitglied der Association of National Numbering Agencies (ANNA).

Was gehört zu den Publikationen?

Zu den Publikationen gehören die Wesentlichen Anlegerinformationen, in denen die Wesensart und die Risiken des Fonds dargestellt sind. Des Weiteren gehört der Verkaufsprospekt, der unter anderem über Anlageziel und Anlagegrundsätze des jeweiligen Fonds informiert, zu den Publikationen. Im Verkaufsprospekt enthalten sind auch die Vertragsbedingungen des Fonds. Außerdem findet sich dort eine Darstellung des Fonds im Überblick, die alle wichtigen Informationen zum Fonds einschließlich der Kostenstruktur übersichtlich und kompakt auflistet.
 
Der Verkaufsprospekt wird ergänzt durch den Rechenschaftsbericht und den Halbjahresbericht. In diesen Berichten finden Sie neben der Wertentwicklung des Fonds auch eine Beschreibung der Anlagepolitik sowie eine genaue Vermögensaufstellung auf der Basis von Einzelwerten des jeweiligen Fonds.
 
Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte sowie für Zertifikate die jeweiligen Wertpapierinformationen, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse, Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.

Was bedeutet SICAV?

SICAV steht für Société d’Investissement à Capital variable. Es handelt sich hierbei um eine Investmentgesellschaft Luxemburgischen Rechts mit variablen Kapital. Die Gesellschaft ist so konzipiert, dass durch das Anbieten von mehreren Teilfonds (Umbrella-Konstruktion) unterschiedliche Anlagebedürfnisse von Anlegern erfüllt werden können und zur gleichen Zeit die verwaltungsmäßigen Vorteile einer einzigen Unternehmenseinheit zum Tragen kommen. Die Gesellschaft bildet eine (einzige) juristische Person. In den Beziehungen der Aktionäre untereinander wird jeder Teilfonds wie eine eigene Einheit behandelt. Gegenüber Dritten haften die Vermögensgegenstände der einzelnen Teilfonds lediglich für die Verbindlichkeiten, welche von den betreffenden Teilfonds eingegangen werden.

Nach welchen Grundsätzen übt die Deka Investment ihr Aktionärsstimmrecht für Ihre Fondsanleger aus?

Für die Deka Investment hat die Vertretung der Interessen und Stimmrechte ihrer Fondsanleger gegenüber den Aktiengesellschaften einen hohen Stellenwert. Das Stimmrecht stellt eines der wertvollsten Rechte des Aktionärs dar, was uns zu einem verantwortungsvollen Umgang damit verpflichtet.

Weitere Informationen zu den Grundsätzen

Wo kann ich den Kurs der DekaBank-Zertifikate verfolgen?

Die aktuellen Kurse finden Sie hier auf www.deka.de unter dem Menüpunkt Produkte -> Zertifikatesuche. Über die Zertifikatesuche erhalten Sie noch weitere Informationen wie z.B. die ISIN, die Zeichnungsfrist, den Fälligkeitstermin.

Wann und zu welchem Anteilpreis wird mein Tausch ausgeführt?

Wertpapieraufträge für das DekaBank Depot, auch Tauschaufträge, führen wir im Kommissionsgeschäft aus. Das bedeutet, Sie erteilen uns z.B. per deka.de Aufträge, die wir schnellstmöglich - üblicherweise taggleich - an die jeweilige Kapitalanlagegesellschaft weiterleiten.
 
Ihre Tauschaufträge werden nach den jeweiligen in den aktuell gültigen Verkaufsprospekten verbindlich geregelten Bedingungen abgerechnet. Dazu gehört z.B. auch die Orderannahmezeit, die definiert, bis zu welchem Zeitpunkt die Aufträge bei der Kapitalanlagegesellschaft vorliegen müssen. Die Preisfestsetzung in der Ausführungsbestätigung der Kapitalanlagegesellschaft dient als Grundlage für die Abrechnung im DekaBank Depot.
 
Die benötigte Abwicklungsdauer - also vom Moment des Auftragseingangs bis zur Buchung im DekaBank Depot - kann bei verschiedenen Tauschaufträgen voneinander abweichen. Maßgeblich hierfür sind:

  • der Zeitpunkt des Auftragseingangs
  • die beteiligten Fonds und ihre Orderannahmezeiten

Orders zwischen zwei Deka Investmentfonds werden taggleich zu den dann gültigen Preisen ausgeführt bzw. am Folgetag, wenn ein Fonds beteiligt ist, der gemäß seines Verkaufsprospektes grundsätzlich erst am nächsten Bewertungstag abgerechnet wird. Dabei ist die jeweils späteste Orderannahmezeit der beteiligten Fonds für die Ausführung maßgeblich.

Für viele Deka Investmentfonds müssen Tauschaufträge z. B. bis 12:00 Uhr vorliegen, damit sie am gleichen oder - bei Beteiligung eines Fonds mit Orderausführung am nächsten Tag - dem darauf folgenden Bewertungstag abgerechnet werden können.

Fonds anderer Kapitalanlagegesellschaften:
z.B.: JPMorgan, Threadneedle, Schroders, BlackRock etc.

Bei unseren Kooperationspartnern gelten z.T. unterschiedliche Orderannahmezeiten, die überwiegend zwischen 9.00 und 14.00 Uhr liegen. Die Ausführung erfolgt in der Regel am gleichen bzw. am folgenden Bewertungstag.

Auch hier ist die jeweils späteste Orderannahmezeit der beteiligten Fonds entscheidend. Der aufeinander folgende Verkauf und Kauf werden ebenfalls als „Zug-um-Zug-Geschäft“ ausgeführt.

Bitte berücksichtigen Sie ergänzend auch die allgemeinen Hinweise zu den Bewertungstagen (z.B. Feiertagsregelungen) in Frage 1 („Wann und zu welchem Anteilpreis wird mein Auftrag ausgeführt?“) sowie unser aktuelles Preis- und Leistungsverzeichnis, dem Sie auch die Kosten für die unterschiedlichen Transaktionen entnehmen können.

Warum öffnet sich ein Dokument/eine PDF-Datei im Postkorb nicht?

Wenn sich ein Dokument im elektronischen Postkorb des Depots nicht öffnet kann das mit den Einstellungen Ihres Browsers zusammenhängen.

Firefox: Bitte prüfen Sie im Menü "Extras-Einstellungen-Inhalt" ob die Box "Pop-up-Fenster blockieren" mit einem Haken aktiviert ist. Ist dies der Fall klicken Sie bitte auf "Ausnahmen" , tragen bei "Adresse der Website" www.deka.de ein und klicken auf "Erlauben"

Google Chrome: Bitte hinterlegen Sie über "Einstellungen - Erweiterte Einstellungen anzeigen -  Datenschutz/Inhaltseinstellungen - Pop-ups - Ausnahmen verwalten... " die Website "www.deka.de" als Ausnahme

Microsoft Edge: Bitte rufen Sie die gewünschte Seite auf deka.de über den Internet Explorer 11 auf. Der Edge-Browser unterstützt nicht mehr ActiveX-Plugins, wie z.B. das Acrobat Reader Plugin für PDFs. Stattdessen nutzt der Edge-Browser ein eigenes PDF-Plugin.

Kann ich über das Internet ein DekaBank Depot eröffnen?

Ein DekaBank Depot kann über eine Sparkasse eröffnet werden. Es besteht dann die Möglichkeit, diese Depots nach der Eröffnung freischalten zu lassen.

Ab welcher Betragshöhe kann ich in einen Investmentfonds einzahlen?

Ab 25,00 EUR können Einzahlungen in einen Investmentfonds vorgenommen werden. Regelmäßige Einzahlungen (Deka-FondsSparplan) sind ebenfalls ab 25,00 EUR möglich.

Kann auch eine GmbH Geld in Fonds anlegen?

Ja. Eine GmbH kann ein Depot eröffnen und damit auch Investmentfondsanteile kaufen.

Muss ich mein Depot kündigen, um über mein Geld zu verfügen?

Nein, Sie brauchen das Depot nicht zu kündigen. Sie können Ihre Wertpapieranteile - sofern es sich nicht um Immobilienfonds handelt - bewertungstäglich verkaufen; das Geld steht Ihnen dann in der Regel binnen zwei bis drei Börsentagen zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass für die Ermittlung des Abrechnungstermins die im Verkaufsprospekt genannten Bedingungen zur Ausgabe und Rücknahme der jeweiligen Fondsanteile bzw. die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten.

Welche Informationen bekomme ich automatisch zugeschickt?

In der Regel werden Sie über jede Ausführung eines Auftrags unterrichtet, die zu einer Veränderung des Depotbestandes führt (z.B. Anteilkauf, Umschichtung, Ausschüttung, Thesaurierung). Bei einem Verkauf ab EUR 50.000,- erhalten Sie ebenfalls eine Verkaufsbestätigung. Die DekaBank erstellt anstatt einzelner Wertpapierabrechnungen eine detaillierte Jahresabrechnung, wenn regelmäßig monatliche, zweimonatliche, vierteljährliche oder halbjährliche Anteilkäufe vereinbart wurden. Das betrifft regelmäßig vereinbarte Lastschrifteinzüge und Sparverträge über vermögenswirksame Leistungen. Die DekaBank informiert bei Lastschrifteinzügen den Depotinhaber im Rahmen der Zahlungsverkehrsabwicklung im Auszug seines Girokontos über die wichtigsten Abrechnungsdaten.
 
Auf eine Wertpapierabrechnung wird auch bei Verkäufen mit einem Gegenwert unter 50.000,00 Euro verzichtet. Auch in diesem Fall informiert die DekaBank den Depotinhaber im Auszug seines Girokontos über die wichtigsten Abrechnungsdaten. Wenn Ihr Depot für die Internet-Nutzung freigeschaltet ist, erhalten Sie alle Depotauszüge auf dem elektronischen Wege, dem sogenannten elektronischen Postkorb. Das heißt, Sie erhalten Ihre Auszüge nicht mehr auf dem Postweg, sondern im geschützten Bereich von www.deka.de zur Verfügung gestellt. Ihre Auszüge können hier ausgedruckt und gespeichert werden.

Welche Kosten entstehen mir?

Bei Tradingfonds wird eine Vertriebsprovision oder eine vergleichsweise höhere laufende Verwaltungsvergütung fällig, bei Classicfonds hingegen ein einmaliger Ausgabeaufschlag.
 
Bei beiden Varianten fallen noch die Verwaltungsvergütung und die Depotbankgebühr an, die jährlich ausgewiesen werden. Diese Gebühren sind je nach Fonds unterschiedlich. Die laufende Vertriebsprovision sowie die Verwaltungsvergütung und die Depotbankgebühr werden dem Fondsvermögen entnommen und nicht direkt dem Anleger belastet. Die genauen Prozentsätze entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.
 
Bei der Verwahrung im DekaBank Depot entstehen pro Depot weitere Kosten, die Sie dem aktuellen Preisverzeichnis entnehmen können.

Wie oft wird der Anteilpreis ermittelt?

Der Anteilpreis wird in den meisten Fällen börsentäglich ermittelt und ausgewiesen. Ausnahmefälle sind in den jeweiligen Fondsbedingungen festgelegt. Für einen Teil unserer Fonds wird an Börsentagen, die auf einen Feiertag fallen (z.B. Tag der Deutschen Einheit), kein Preis ermittelt..

Wo erhalte ich Informationen über den Anteilpreis?

Informationen über den Anteilpreis erhalten Sie hier auf dieser Webseite, in überregionalen Tages- und Wirtschaftszeitungen, über Videotext sowie per E-Mail-Abo oder bei Ihrer Sparkasse direkt vor Ort.

Wo kann ich meine Fondsanteile verwahren?

Zur Verwahrung Ihrer Deka Investmentfondsanteile und der Investmentfonds unserer Kooperationspartner bieten wir Ihnen das DekaBank Depot an. Sie können Ihre Investmentfondsanteile aber ebenso in einem anderen Wertpapierdepot Ihrer Wahl verwahren lassen. Das DekaBank Depot bietet den Vorteil, dass Ausschüttungen von Deka Investmentfonds und Ausschüttungen der Investmentfonds unserer Kooperationspartner zum Rücknahmepreis (also kostenfrei!) automatisch wieder angelegt werden.

Wie erhalte ich Informationen zu neuen Deka Investmentfonds?

Wir überarbeiten regelmäßig unsere Fondspalette, um den Anlegern eine umfassende Auswahl an Investmentfonds zu bieten, die unterschiedlichen Anlegerinteressen gerecht wird. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen vor Zulassung neuer Investmentfonds zum Vertrieb in Deutschland durch das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen kein Informationsmaterial zur Verfügung stellen können. Wird ein neuer Deka Investmentfonds aufgelegt, werden unsere Vertriebspartner, die Sparkassen und Landesbanken, frühzeitig von uns informiert. Aktuelle Informationen über neue Deka Investmentfonds erhalten Sie auf Anfrage unter unserer Servicenummer (0 69) 71 47 - 652, sowie bei dem Wertpapierberater Ihrer Sparkasse oder Landesbank. Nach der Auflegung des Investmentfonds bzw. mit Aufnahme des öffentlichen Vertriebes werden über unsere Homepage im Internet, Informationen zum neuen Deka Investmentfonds zur Verfügung gestellt.

Was bedeutet Kommissionsgeschäft?

Die DekaBank führt sämtliche Aufträge für Fonds der Deka-Gruppe wie auch für Fonds anderer Kapitalanlagegesellschaften (KAG) im Kommissionsgeschäft aus. Hierzu schließt die DekaBank für Rechnung des Kunden mit einem anderen Marktteilnehmer ein Kauf- oder Verkaufsgeschäft (Ausführungsgeschäft) ab, oder sie beauftragt einen anderen Kommissionär (Zwischenkommissionär), ein Ausführungsgeschäft abzuschließen. Die DekaBank rechnet dabei gegenüber dem Kunden den Preis des Ausführungsgeschäfts ab. Sie ist berechtigt, dem Kunden ihr Entgelt, ihre Kosten und ihre Auslagen einschließlich fremder Kosten in Rechnung zu stellen.

Was sind Fonds anderer Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG)?

Fonds anderer Kapitalverwaltungsgesellschaften sind alle Fonds, die nicht Fonds der Deka-Gruppe sind.
 
Zur Deka-Gruppe gehören:
Deka Investment GmbH, Deka Immobilien GmbH, Deka International S.A., International Fund Management, WestInvest GmbH und Landesbank Berlin Investment GmbH.
 
Zu den anderen Kapitalverwaltungsgesellschaften gehören:
Goldman Sachs, JPMorgan, Lombard Odier Darier Hentsch & Cie., BlackRock, Schroders, Swisscanto, Franklin Templeton, Threadneedle, Henderson und UBS. 

Kann ich Fonds per Überweisung erwerben?

Dies ist grundsätzlich möglich. Ein Kaufauftrag wird jedoch erst durch die DekaBank ausgeführt, wenn der von Ihnen zu überweisende Anlagebetrag auf dem Konto der DekaBank eingegangen ist.

Überweisungen nehmen Sie bitte auf folgendes Konto vor:
Konto 22 88 9 bei der DekaBank, Frankfurt am Main, BLZ 500 509 99.
IBAN: DE02 5005 0999 0000 0228 89
BIC: DGZFDEFF
 
Die Zuordnung des Überweisungsbetrages erfolgt über den Verwendungszweck. Der Verwendungszweck ist exakt gemäß dem folgenden Muster anzugeben:

Depotnummer, ISIN, laufendes Unterkonto
Beispiel ausgefüllter Verwendungszweck: 0515124835DE000847450300

Wie lautet die Kontoverbindung / Bankleitzahl der DekaBank für Kaufaufträge per Überweisung?

Konto 22 88 9 bei der DekaBank, Frankfurt am Main, Bankleitzahl (BLZ) 500 509 99.
IBAN: DE02 5005 0999 0000 0228 89
BIC: DGZFDEFF

Die Zuordnung des Überweisungsbetrages erfolgt über den Verwendungszweck. Der Verwendungszweck ist exakt gemäß dem folgenden Muster anzugeben:

Depotnummer, ISIN, laufendes Unterkonto
 
Beispiel ausgefüllter Verwendungszweck: 0515124835DE000847450300

Was muss ich tun, um mein Depot zu kündigen?

Bitte erteilen Sie uns für die Kündigung eines DekaBank Depots einen Auftrag (formlos genügt). Sie können uns den Auftrag per Post schicken oder durch Ihre Sparkasse oder Landesbank an uns weiterleiten lassen.
 
Ihren Auftrag schicken Sie bitte an folgende Anschrift:
 
DekaBank Deutsche Girozentrale
60625 Frankfurt
 
Benötigen Sie den Freistellungsauftrag noch? Der Freistellungsauftrag muss mit einem separaten Auftrag gelöscht oder bei Inanspruchnahme in dieser Höhe zum Jahresende befristet werden. Der noch nicht in Anspruch genommene Freibetrag kann bereits in diesem Kalenderjahr für Ihre übrigen Kapitalanlagen genutzt werden. Der in Anspruch genommene Freibetrag steht erst im nächsten Kalenderjahr zur Verfügung.

Ich besitze bereits Fondsanteile und möchte diese ebenfalls im DekaBank Depot anlegen. (Depotübertrag) Was muss ich tun?

Mit dem kostenlosen Übertrag Ihrer Investmentfondsanteile können Sie die Vorteile des DekaBank Depot nutzen.

  • Wenn Sie bereits DekaBank Depot-Kunde sind, rufen Sie uns an: (0 69) 71 47 - 652.
  • Wenn Sie noch kein DekaBank Depot haben, wenden Sie sich bitte an eine Sparkasse in Ihrer Nähe, um Ihr DekaBank Depots zu eröffnen. Sie erhalten dann die Unterlagen für den Depotübertrag.

Bitte planen Sie für Ihren Depotübertrag eine gewisse Abwicklungszeitspanne mit ein.

Wie wird die Trennung von Alt- und Neubeständen bei Deka Fondssparplänen im Zuge der Abgeltungssteuer vorgenommen?

Zur Trennung der Alt- und Neubestände im DekaBank Depot wurden bestehende Fondssparpläne auf ein neues Unterdepot übertragen. Dies galt nicht für Altersvorsorgeprodukte wie z. B. Deka-BonusRente, Vermögenswirksame Leistungen und Sonderformen. Die bis dahin aufgebauten Bestände wurden im alten Unterdepot gesichert. Für die Überträge wurden keine zusätzlichen Kosten durch die Führung von Unterdepots (bisher Unterkonten) berechnet.

Wie wird die Trennung von Alt- und Neubeständen beim Einmalkauf behandelt?

Bei einem Einmalkauf ab dem 1. Januar 2009 prüfen wir für Sie, ob bereits ein Neubestand für den jeweiligen Fonds vorhanden ist. Anderenfalls legen wir zur Trennung von Alt- und Neubestand ein neues Unterdepot für Sie an, auf dem wir den gewünschten Betrag verbuchen. Überweisungen werden wie bisher gemäß Auftrag ausgeführt.

Wie werden ab dem Jahr 2009 eventuelle Steuererstattungen verbucht?

 Jede Bank ist verpflichtet, mindestens einmal jährlich für die Kunden zu prüfen, ob zu viele Steuern gezahlt wurden. Wir bieten Ihnen den Service einer täglichen Steuererstattung. Wir klären für Sie, ob diese im Rahmen der Abgeltungsteuer möglich ist, und legen die Steuererstattung automatisch kostenfrei im DekaBank Depot im Fonds Deka-Liquidität: EURO TF (ISIN DE0009771824) an, sobald ein Betrag von mehr als 10,00 EUR aufgelaufen ist. Über Chancen, Risiken und Kosten dieses Fonds informieren Sie das Fondsporträt und die Verkaufsunterlagen, die Sie bei Ihrer Sparkasse erhalten oder hier im Internet abrufen können.

Welches Verfahren wird zum Einzug des Depotpreises eingeführt?

Bisher wurden die Depotgebühren durch einen Verkauf aus dem Depotbestand gezahlt. Seit 2009 ziehen wir den Depotpreis sowie - soweit im Depot vorhanden - die Vertragsgebühren Deka-BonusRente von Ihrem Girokonto ein, um eine ggf. anfallende Abgeltungsteuer zu vermeiden. Bitte beachten Sie, dass wir mit der Depotpreisbelastung 2009 bei VL-Verträgen einmalig die aus den Vorjahren zurückgestellten Depotgebühren mit einziehen. Dies gilt auch für vorgemerkte Gebühren.
 
Ihre generelle Bankverbindung finden Sie zur Überprüfung in jeder Abrechnung im oberen Teil des Briefkopfes. Anpassungen sind jederzeit über Ihre Sparkasse oder per Post an DekaBank Deutsche Girozentrale 60625 Frankfurt möglich.
 

Bitte verwenden Sie hierzu folgendes Formular

Sofern uns keine Bankverbindung von Ihnen vorliegt, erfolgt die Depotpreisbelastung auch weiterhin durch den Verkauf von Anteilen des Fonds mit dem geringsten Ausgabeaufschlag. Dies gilt auch bei unterjähriger Auflösung des Depots.

Kann ich den Ausgabeaufschlag als Werbungskosten geltend machen?

Nein. Ausgabeaufschläge zählen zu den Anschaffungskosten. Allerdings wirken sich die Ausgabeaufschläge im Rahmen der Berechnung eines steuerpflichtigen Veräußerungsgewinns durch Hinzurechnung zu den Anschaffungskosten gewinnmindernd aus.

Sind Ertragsausschüttungen bei Offenen Immobilienfonds Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung?

Nein. Erträge von Offenen Immobilienfonds werden beim Anleger als Einkünfte aus Kapitalvermögen behandelt.

Sind realisierte Kursgewinne auf Fondsebene steuerpflichtig?

Im Privatvermögen sind vom Investmentfonds vereinnahmte realisierte Gewinne aus Wertpapierumsätzen bis zur Ausschüttung steuerfrei.
 
Im Betriebsvermögen sind ausgeschüttete Gewinne aus Aktienverkäufen bei einkommensteuerpflichtigen betrieblichen Anlegern bis zu 60% steuerpflichtig, bei körperschaftsteuerpflichtigen Anlegern bis zu 95% steuerfrei.
 
Gewinne aus den Verkäufen von Wertpapieren, die im Investmentfonds nach dem 31.12.2008 angeschafft wurden, sind bei Ausschüttung in voller Höhe steuerpflichtig.
 
Werden die Veräußerungsgewinne im Fonds thesauriert, kommt es bei den Anlegern zur Steuerstundung.

Was ist ein Zwischengewinn?

Unter Zwischengewinn versteht man den im Anteilpreis enthaltenen Ertragsanteil, soweit er sich im Wesentlichen aus Zinsen und Zinsansprüchen zusammensetzt. Kursgewinne, Dividenden oder Mieterträge zählen nicht hierzu.

Was versteht man unter dem EU-Zwischengewinn (TIS)?

TIS (taxable income per share): Der unter die EU-Zinssteuer fallende Betrag pro Anteil beim Verkauf. Dieser Wert ergibt sich aus den seit´dem Kauf aufgelaufenen Zinsen.

Was ist steuerlich bei Betriebsvermögen zu beachten?

Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen sind - unabhängig vom Zeitraum zwischen Erwerb und Verkauf  - steuerpflichtig. Ausnahme: Der Aktiengewinn ist für einkommensteuerpflichtige betriebliche Anleger zu 40% bzw. für körperschaftsteuerpflichtige Anleger zu 95% steuerfrei.

Wenn Eheleute gemeinsam und jeder unabhängig vom anderen jeweils ein Depot haben, wie viele Freistellungsaufträge müssen gestellt werden?

Es wird nur ein Freistellungsauftrag benötigt. Die Ehegatten können allerdings auch getrennte Freistellungsaufträge einreichen. Dann gilt diese Freistellung allerdings nur für die Einzeldepots der Kunden. Eine Freistellung von Gemeinschaftsdepot ist mit Einzel-Freistellungsaufträgen nicht möglich.

Was ist ein Institutsschlüssel?

Ihr zuständiges Finanzamt benötigt den Institutsschlüssel zur Bearbeitung der Arbeitnehmersparzulage, wenn Sie zulageberechtig sind.
 
Wenn Sie vermögenswirksame Leistungen mit Deka Investmentfonds angelegt haben, erhalten Sie  von uns mit dem Depotjahresauszug eine "Bescheinigung vermögenswirksame Leistungen". Auf dieser Bescheinigung finden Sie den Institutsschlüssel.
 
Der Institutsschlüssel für die DekaBank lautet: 1036564

Wer ist von der Abgeltungsteuer betroffen und wie ist diese ausgestaltet?

Die Abgeltungsteuer ist nur für Privatkunden relevant. Grundlegend beruht das Konzept der Abgeltungsteuer auf einem Steuerabzug auf Kapitalvermögen an der Quelle. Mit dem Steuerabzug ist die Einkommensteuer des Anlegers grundsätzlich abgegolten. Die Angabe der im Inland erzielten Kapitaleinkünfte ist somit in der Einkommensteuererklärung nicht mehr erforderlich. Das Abzugssystem umfasst auch den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls den Einbehalt der Kirchensteuer.

Welche Einkünfte werden von der Abgeltungsteuer erfasst?

Der Besteuerungsumfang der Einkunftsart "Kapitalvermögen" wurde erheblich ausgeweitet. Unter die Regelung der Abgeltungsteuer fallen grundsätzlich alle Einkünfte aus dem Kapitalvermögen, insbesondere Zins- und Dividendenerträge. Weiterhin erfasst die Abgeltungsteuer Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren.

Mit welchen Freistellungsmöglichkeiten kann die Abgeltungsteuer vermieden werden?

Wer bisher die entsprechenden Anträge (NV-Bescheinigung, Freistellungsauftrag) gestellt hat oder die Voraussetzungen hierfür erstmals erfüllt, kann dies auch jetzt noch tun.
 
Die NV-Bescheinigung bleibt in der bekannten Aussgestaltung erhalten.
 
Es gibt einen einheitlichen Sparer-Pauschbetrag von 801 EUR für Alleinstehende beziehungsweise 1602 EUR für Verheiratete. Damit werden auch alle tatsächlich angefallenen Werbungskosten, wie Depot- oder Vermögensverwaltungsgebühren, abgegolten und können nicht mehr gesondert abgezogen werden. . Genereller Wegfall der Abzugsfähigkeit von Werbungskosten vgl. jedoch FG Baden-Württemberg , Urteil vom 17.12.2012 (Az.: 9 K 1637 / 10, Revision beim Bundesfinanzhof Az.: VIII R 13/13) und FG Thüringen (Az.: 3 K 1035/11; Revision beim Bundesfinanzhof Az. VIII R 18/14 ).
 
Auch Verlustverrechnungen (gezahlte Zwischengewinne, Veräußerungsverluste ab 2009) sowie Verrechnungen von ausländischen Quellensteuern, die seitens des Kreditinstituts zu berücksichtigen sind, können einen Steuerabzug verringern bzw. vermeiden.

Was ist der Verlustverrechnungstopf und was ist für die Verlustverrechnung zu beachten?

Bezahlte Stückzinsen oder Zwischengewinne sowie Veräußerungsverluste aus Kapitalanlagen werden in den Verlustverrechnungstopf, anrechenbare ausländische Steuern werden in den Quellensteuertopf eingestellt. Für den Steuerabzug werden unterjährig diese negativen Erträge aus dem Verlustverrechnungstopf/Quellensteuertopf bis zur Höhe der positiven Kapitalerträge ausgeglichen. Ein negativer Saldo im Verlustverrechnungstopf ist kalenderjahrübergreifend vorzutragen (Verlustvortrag).
 
Alternativ kann der Anleger bis zum 15. Dezember eines Jahres schriftlich beantragen, den verbleibenden Verlust am Jahresende zu bescheinigen. In diesem Fall wird der Verlustverrechnungstopf auf Null gestellt und es erfolgt kein Verlustvortrag mehr. Die Bescheinigung kann zur Verrechnung mit weiteren positiven Erträgen von anderen Kreditinstituten in der Veranlagung genutzt werden.
 
Der Quellensteuertopf wird jährlich in der Steuerbescheinigung ausgewiesen. Ein Vortrag in das nächste Kalenderjahr ist nicht möglich.

Müssen alle Steuerpflichtigen auf ihre Kapitaleinkünfte 25% Abgeltungsteuer zahlen?

Steuerpflichtige, die einen persönlichen Steuersatz von unter 25% haben, können in der Einkommensteuererklärung ihre Kapitaleinkünfte angeben. Dazu verwenden sie die von den Kreditinstituten erhaltene Steuerbescheinigung. Das Finanzamt ist dann zu einer "Günstigerprüfung" verpflichtet. In diesem Fall wird die bereits abgeführte Abgeltungsteuer angerechnet. Die "Günstigerprüfung" wirkt sich nicht nachteilig für den Steuerpflichtigen aus, wenn sich keine Besserstellung durch die Veranlagung ergibt.

Welche weiteren Tatbestände können für eine Geltendmachung in der Steuererklärung sprechen?

Für Kapitalerträge, die der Abgeltungsteuer unterliegen, kann der Steuerpflichtige eine Steuerfestsetzung zum Abgeltungsteuersatz beantragen, um damit Tatbestände geltend zu machen, die beim Steuerabzug nicht bzw. nicht vollständig berücksichtigt wurden. Hierzu zählen:

  • wenn der Sparer-Pauschbetrag nicht vollständig ausgenutzt wurde,
  • wenn die Pausch-Bemessungsgrundlage bei Depotüberträgen angewendet wurde,
  • wenn noch ausländische Quellensteuer angerechnet werden soll,
  • zur Berücksichtigung eines Verlustes bzw. eines Verlustvortrages.

Welche Auswirkungen hat die Abgeltungsteuer auf Anlagen bei Investmentfonds?

Der Gesetzgeber hat für Investmentfonds die folgende Stichtagsregelung vorgesehen: Gewinne aus der Veräußerung von Fondsanteilen, die vor dem 1. Januar 2009 erworben wurden, unterliegen nicht der Veräußerungsgewinnbesteuerung. Die Abgeltungsteuer findet gleichwohl Anwendung auf die dem Investmentfonds zufließenden Zinsen, Mieten und Dividenden.
 
Für Anlagen, die ab Anfang 2009 erfolgen, gelten die Regeln zur Abgeltungsteuer. Dann werden auch Gewinne aus der Veräußerung von Fondsanteilen - unabhängig von der Haltedauer - pauschal mit einem Steuersatz von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer automatisch von der depotführenden Stelle gekürzt.

Welche Auswirkungen hat die Abgeltungsteuer auf Sparpläne mit Investmentfonds?

Jede Einzahlung ist als einzelne Einmalanlage zu betrachten, bei der hinsichtlich der Besteuerung der Gewinne aus der Veräußerung von Fondsanteilen die Stichtagsregelung zu beachten ist. Folglich unterliegen alle im Rahmen des Sparvertrags vor dem 1. Januar 2009 erworbenen Anteile der Regelung vor Einführung der Abgeltungssteuer und die Anteile, die danach erworben werden, der Gesetzgebung zur Abgeltungssteuer.

Wie werden Entnahmen aus dem Fondsvermögen bezüglich des Veräußerungsgeschäftes behandelt?

Für steuerliche Zwecke wird dabei unterstellt, dass die zuerst erworbenen Anteile auch zuerst als veräußert gelten  (so genannte "FiFo - First in first out" Methode). Soweit Anteile als veräußert gelten, die vor dem 1. Januar 2009 im Rahmen des Sparvertrags angeschafft wurden, ist der Veräußerungsgewinn steuerfrei. Soweit Anteile als veräußert gelten, die nach dem 31. Dezember 2008 angeschafft wurden, ist der Veräußerungsgewinn steuerpflichtig und unterliegt grundsätzlich dem Abgeltungssatz von 25%.

Welche Auswirkungen hat die Abgeltungsteuer auf Dachfonds?

Dachfonds investieren in eine Vielzahl von anderen Investmentfonds. Die Anlageentscheidung übernimmt dabei der Fondsmanager entsprechend der Vertragsbedingungen. Die Besteuerung des Anlegers erfolgt wie bei anderen Fondsarten. Das Handeln des Fondmanagers, d. h. Kauf und Verkauf von Investmentfonds im Rahmen des Dachfonds, ist dabei grundsätzlich unerheblich. Die Besteuerung von nicht ausgeschütteten Veräußerungsgewinnen erfolgt grundsätzlich erst, wenn der Anleger Anteile an Dachfonds mit Gewinn verkauft.

Welche Auswirkungen hat die Abgeltungsteuer auf Offene Immobilienfonds?

Die Anlage der Offenen Immobilienfonds unterliegt wie jede andere Fondsart der Abgeltungsteuer. Diese Fonds investieren vor allem in gewerblich genutzte Immobilien. Inländische Mieterträge des Fonds unterliegen der Abgeltungsteuer. Ausländische Mieterträge werden in der Regel im Ausland besteuert  und in Deutschland steuerfrei gestellt. Sollte eine Immobilie im Ausland verkauft werden, so erfolgt ebenfalls regelmäßig eine Besteuerung des Gewinns im Ausland und die Steuerfreistellung in Deutschland. Realisierte Gewinne aus der Veräußerung von deutschen Immobilien können, sofern die jeweilige Immobilie länger als zehn Jahre im Fonds gehalten wurde, zudem steuerfrei an den Anleger ausgeschüttet werden.

Sind künftig die Veräußerungsgewinne auf Fondsebene weiterhin steuerfrei?

Die Besteuerung von nicht ausgeschütteten Veräußerungsgewinnen erfolgt erst, wenn der Anleger seine Fondsanteile mit Gewinn verkauft.
 
Sofern die Gewinne (auf Fondsebene) aus der Veräußerung von Wertpapieren ausgeschüttet werden, ist dies wie folgt steuerlich zu behandeln:
 
Gewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren, die auf Fondsebene vor dem 1. Januar 2009 erworben wurden, können grundsätzlich steuerfrei ausgeschüttet werden. Für Anleger, die ihre Anteile vor dem 1. Januar 2009 erworben haben, kommt es dadurch zu einer endgültigen Steuerfreistellung. Für Anleger, die ihre Anteile nach dem 31. Dezember 2008 erworben haben, kommt es nur zu einem Verschiebungseffekt, weil die steuerfreie Ausschüttung den Veräußerungsgewinn des Anlegers, der der Abgeltungsteuer unterliegt, erhöht.
 
Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren, die der Fondsmanager nach dem 31. Dezember 2008 erworben hat, können nur noch steuerpflichtig ausgeschüttet werden.

Wie wirkt sich die Abgeltungsteuer auf in-/ausländische bzw. ausschüttende/thesaurierende Fonds für ein im Inland geführtes Depot aus?

Inländischer ausschüttender Fonds:
25% Abgeltungsteuer zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag, ggf. zzgl. Kirchensteuer durch die depotführende Stelle

  • auf Zinsen und Dividenden
  • auf ausgeschüttete Veräußerungsgewinne und Mieterträge

Inländischer thesaurierenden Fonds:
25% Abgeltungsteuer zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag, ggf. zzgl. Kirchensteuer

  • auf Zinsen und Dividenden

Die Versteuerung erfolgt durch die depotführende Stelle: Dazu stellt die Kapitalverwaltungsgesellschaft der depotführenden Stelle die Steuerliquidität aus dem Investmentfonds zur Verfügung. Ist die Thesaurierung durch Freistellung nicht oder nur teilweise zu besteuern, erhält der Kunde die Gutschrift der verbleibenden Steuerliquidität in Form von neuen Investmentanteilen.

Ausländischer ausschüttender Fonds:
25% Abgeltungsteuer zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag, ggf. zzgl. Kirchensteuer durch die auszahlende Stelle

  • auf Zinsen und Dividenden
  • auf ausgeschüttete Veräußerungsgewinne

Ausländischer thesaurierender Fonds:
Kein Steuerabzug durch depotführende Stelle zum Zeitpunkt der Thesaurierung, da sich der Sitz der Investmentgesellschaft im Ausland befindet.
 
Die Besteuerung erfolgt jährlich im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung mit max. 25%, zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag, zzgl. ggf. Kirchensteuer. Bei Verkauf der Anteile muss die depotführende Stelle auf den gesamten besitzanteiligen thesaurierten Ertrag die Abgeltungssteuer einbehalten. Es kann dann im Rahmen der Einkommensteuererklärung des Jahres der Rückgabe/der Veräußerung der einbehaltenen, zu hohen Abgeltungsteuerbeträge zu einer Steuerrückerstattung kommen. Voraussetzung ist ein Nachweis des Kunden, dass die Ertragsthesaurierungen des vorangegangenen Jahres in den jeweiligen Steuererklärungen deklariert wurden.

Wie wird die Kirchensteuer bei der Abgeltungsteuer berücksichtigt?

Als Zuschlag zur Abgeltungsteuer wird neben dem Solidaritätszuschlag auch die Kirchensteuer erhoben.
 
Bislang wurde die Kirchensteuer nur dann abgeführt, wenn uns zu diesem Zweck ein Kundenantrag vorliegt. Dieses Antragsverfahren endet am 31. Dezember 2014.
 
Für Kirchenmitglieder führen wir ab 2015 die Kirchensteuer auf Kapitalertragsteuer automatisch an das Finanzamt ab, sofern die Kapitalerträge den Sparerpauschbetrag (Ledige: 801 €, Zusammenveranlagte: 1.602 €) übersteigen. Zur Vereinfachung fragen fragen wir die Religionszugehörigkeit jährlich beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ab.
 
Möchte der Kunde nicht, dass das BZSt Ihre Religionszugehörigkeit verschlüsselt übermittelt, kann der Datenweitergabe bis zum 30.06. eines Jahres widersprochen werden (www.formulare-bfinv.de, "Kirchensteuer"). Ein bereits beantragter Sperrvermerk gilt bis zu seinem Widerruf, wir führen dann keine Kirchensteuer ab. Im Folgejahr sind Sie dann zur Abgabe einer Steuererklärung zur Erhebung der Kirchensteuer verpflichtet.
 
Detaillierte Informationen zur Kirchensteuer finden Sie auch auf der Internet-Seite: http://www.bzst.de/DE/Steuern_National/Kirchensteuer/kirchensteuer_node.html

Unterliegen auch VL-Fondssparpläne der Abgeltungsteuer?

VL-Fondssparpläne werden wie "normale" Fondssparpläne behandelt. Alle Einzahlungen, die bis zum 31. Dezember 2008 erfolgen, unterliegen der Altregelung (Bestandschutz), alle weiteren Einzahlungen, die nach dem 31. Dezember 2008 erfolgen, unterliegen der Abgeltungssteuer.

Welche Steuerbescheinigungen gibt es?

 Der Kunde erhält mit dem Versand des Jahresdepotauszuges auch eine Jahres-Steuerbescheinigung. Hierin ist u.a. die Höhe der Kapitalerträge, genutzte Sparerpauschbeträge, gezahlte Kapitalertragsteuer/Solidaritätszuschlag/ ggf. gezahlte Kirchensteuer und anrechenbare Quellensteuer enthalten. Zusätzlich kann die Steuerbescheinigung die Bescheinigung der Verluste beinhalten, wenn der Kunde diese beantragt hat.

Warum öffnet sich ein Dokument/eine PDF-Datei im Postkorb nicht?

Wenn sich ein Dokument im elektronischen Postkorb des Depots nicht öffnet kann das mit den Einstellungen Ihres Browsers zusammenhängen.

Firefox: Bitte prüfen Sie im Menü "Extras-Einstellungen-Inhalt" ob die Box "Pop-up-Fenster blockieren" mit einem Haken aktiviert ist. Ist dies der Fall klicken Sie bitte auf "Ausnahmen" , tragen bei "Adresse der Website" www.deka.de ein und klicken auf "Erlauben"

Google Chrome: Bitte hinterlegen Sie über "Einstellungen - Erweiterte Einstellungen anzeigen -  Datenschutz/Inhaltseinstellungen - Pop-ups - Ausnahmen verwalten... " die Website "www.deka.de" als Ausnahme

Microsoft Edge: Bitte rufen Sie die gewünschte Seite auf deka.de über den Internet Explorer 11 auf. Der Edge-Browser unterstützt nicht mehr ActiveX-Plugins, wie z.B. das Acrobat Reader Plugin für PDFs. Stattdessen nutzt der Edge-Browser ein eigenes PDF-Plugin.

Warum werden Fondspreise teilweise erst spät aktualisiert?

Sie erhalten bewertungstäglich einen Überblick über die Preise der im DekaBank Depot verwahrfähigen Investmentprodukte. Die Veröffentlichung der tagesaktuellen Preise unserer Deka Investmentfonds erfolgt auf unserer Seite im Internet www.deka.de jeweils technisch automatisiert dreimal am Abend und wird dann in die jeweiligen Fondsporträts integriert. Sollte der Preis noch veraltet sein, so steht hier in dem Moment des Abrufs leider noch kein aktueller Preis zur Verfügung.
 
Die Preise der Fonds anderer Kapitalanlagegesellschaften werden - je nach Kapitalanlagegesellschaft - jedoch zum Teil erst im Laufe des Folgetages bereit gestellt.
 
Manchmal ist nur eine technische Eigenheit der Browser dafür verantworlich: Um die Onlinezeit möglichst kurz zu halten, greift der Browser auf den Cachespeicher zurück und lädt die schon gespeicherte Preistabelle. Sie können das verhindern, indem Sie mit der rechten Maustaste in die Seite klicken und danach den Button "Aktualisieren" betätigen.

Was bewirken Firewalls auf deka.de?

Oftmals verhindern Firewalls den Zugriff auf unsere Internet-Seite. Da sehr viele unterschiedliche Produkte am Markt vertreten sind, können wir an dieser Stelle nur allgemeine Hinweise geben.

Sie sollten Ihre Firewall dahingehend überprüfen, dass die URL https://www.deka.de als „vertrauenswürdig“ eingestuft wurde und dass die Firewall gesicherte Verbindungen und die Verwendung von Java-Scripten zulässt.

Wie kann ich eine Datei herunterladen?

Klicken Sie auf den Link, mit dem die gewünschte Datei verknüpft ist. Daraufhin wählen Sie ein Zielverzeichnis aus und speichern die Datei auf Ihre Festplatte.
 
Sollten bei diesem Vorgang Probleme auftreten, versuchen Sie bitte folgendes: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link. Wählen Sie aus dem darauffolgenden Menü den Punkt "Ziel speichern unter..." und klicken Sie das gewünschte Verzeichnis, in dem die Datei gespeichert werden soll, an.

Wie aktiviere ich Cookies in meinem Browser?

Firefox:  => Extras => Einstellungen =>Cookies => Cookies akzeptieren
 
Internet Explorer: => Extras => Internetoptionen => Sicherheit (hier entweder per Hand einstellen oder über die Option Standardstufe global).

Warum erscheint erneut die Seite "Zugang zum Depot", obwohl ich mich erfolgreich angemeldet habe?

1. Ihre aktive Sitzung ist abgelaufen. Aus Sicherheitsgründen beenden wir nach 10 Minuten Inaktivität Ihre Sitzung im Depotbereich.
 
2. Sie haben keine Cookies aktiviert. Zur einwandfreien Funktion des Depotbereiches von www.deka.de ist es notwendig, dass Ihr Browser Cookies akzeptiert. Im Firefox aktivieren Sie Cookies über  => Extras => Einstellungen =>Cookies => Cookies akzeptieren. Im Internet Explorer aktivieren Sie Cookies über => Extras => Internetoptionen => Sicherheit (hier entweder per Hand einstellen oder über die Option Standardstufe global).

Ich habe meine Benutzeridentifikation und/oder meine PIN vergessen oder meine PIN gesperrt. Wie erhalte ich Zugriff auf mein Online-Depot?

Wenn Sie Ihre Benutzeridentifikation (Benutzer ID) und/oder PIN vergessen haben bzw. Ihre PIN gesperrt wurde, schicken Sie uns einen Auftrag per Post.

Ihren Auftrag schicken Sie bitte an folgende Anschrift:

DekaBank Deutsche Girozentrale
60625 Frankfurt

Nach dem Eingang Ihres Auftrages versenden wir Ihnen neue Zugangsdaten.

Ich habe neue Zugangsdaten (Benutzer ID und PIN) bekommen und kann mich damit anmelden. Nachdem ich einen Auftrag erfasst habe und die PIN eingegeben habe erscheint der Hinweis, dass meine PIN nicht korrekt ist. Woran kann das liegen?

Wenn Sie neue Zugangsdaten (Benutzer ID und PIN) erhalten haben ist es aus Sicherheitsgründen notwendig, die PIN bei der ersten Anmeldung zu ändern. Dazu erscheint üblicherweise eine Maske mit einer entsprechenden Aufforderung. Sollte diese Maske nicht erscheinen gehen Sie bitte nach der erstmaligen Anmeldung mit den neuen Benutzerdaten folgendermaßen vor:

Rufen Sie nach der Anmeldung im Depot den Menüpunkt/Reiter "Verwaltung" auf und wählen Sie den Punkt "PIN ändern". Geben Sie dort die PIN, die Sie von uns neu erhalten haben bei "Alte PIN" ein und erfassen Sie darunter die von Ihnen gewählte 6-stellige neue PIN ein.

Was kann ich tun, um das Sicherheitsniveau zu verbessern?

Verwenden Sie eine schwer zu ermittelnde PIN - vermeiden Sie z.B. Ihre Telefonnummer oder Ihr Geburtsdatum. Nutzen Sie keine aufeinander folgenden oder sich wiederholende Zahlen. Teilen Sie niemandem Ihre PIN mit - auch nicht unseren Mitarbeitern.
 
Speichern Sie Ihre Zugangsdaten nicht auf Ihrem PC. Wir empfehlen auch, nicht die in verschiedenen Browsern enthaltene Funktion zum Speichern und automatischen Einsetzen von Passwörtern zu verwenden. Achten Sie bitte darauf, dass Sie nach einer Sitzung den Transaktionsbereich immer über >>Abmelden verlassen. Verlassen Sie nie den PC, während Sie in den Transaktionsbereich eingewählt sind.

Wie sicher ist das Online-Angebot der DekaBank?

Sie bekommen nur mit der Eingabe der persönlichen Benutzeridentifikation und der PIN Zugang zu Ihrem DekaBank Depot. Der Zugang wird nach der dritten Falscheingabe der PIN gesperrt.
 
Es besteht für Sie auch die Möglichkeit, jederzeit Ihre PIN im Transaktionsbereich zu ändern oder zu sperren.
 
Wenn Sie sich über den Depot-Zugang einwählen, werden die Daten verschlüsselt. Wir verwenden die 256-Bit-Verschlüsselungsstufe, die höchste, die mit europäischen Browsern möglich ist. Dieses Verschlüsselungsverfahren ist in den meisten aktuellen Internet-Browsern enthalten.
 
Verkäufe werden nur auf das von Ihnen schriftlich festgelegte Referenzkonto abgewickelt. Eine Änderung dieses Kontos über den Online-Zugang ist generell nicht möglich. Somit können auch keine unberechtigten Dritte Ihre Anteile zugunsten eines anderen Kontos verkaufen.
 
Die Sicherheit von deka.de wurde von Secunet Security Networks AG (www.secunet.de) zertifiziert.

Wo finde ich Hilfe zur Anbindung meines DekaBank Depots an StarMoney?

Support für StarMoney 9.0 und ältere Versionen bietet StarMoney unter
http://www.starmoney.de/index.php?id=starmoney-support
 
Informationen zum Einbinden des DekaBank-Depots in StarMoney finden Sie hier.

Wie lautet die Bankleitzahl zur Einbindung meines DekaBank Depots in StarMoney?

BLZ: 500 509 99