Presseinformation

Deka-Institut IQ-KAP vergibt Forschungspreis für innovative Kapitalmarktforschung

17.10.2018

IQ-KAP, das Private Institut für quantitative Kapitalmarktforschung der DekaBank, hat im Rahmen der Wissenschaftsförderung zum zweiten Mal einen Forschungspreis für innovative Forschung aus dem Bereich der Kapitalmärkte verliehen. Mit dem ersten Preis wurde die wissenschaftliche Arbeit „Analyst Bias and Mispricing“ von Gergana Jostova und Alexander Philipov von der George Washington University School of Business sowie Mark Grinblatt von der UCLA Anderson School of Management ausgezeichnet. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Analystenverzerrungen die Aktienkurse von Unternehmen mit schwer prognostizierbaren Gewinnen erheblich beeinflussen und in der Folge niedrigere Renditen erzielen. Die Autoren untersuchten bekannte Renditefaktoren wie Value und Momentum und gelangten zu dem Ergebnis, dass die Verzerrung bei den Analysteneinschätzungen eine wesentliche Rolle für die Existenz dieser Faktoren spielt.

Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der DekaBank Deutsche Girozentrale: „IQ-KAP wurde gegründet, um den Wissenstransfer zwischen Praxis und akademischer Forschung weiter zu vertiefen. Dabei geht es beispielsweise darum, Faktoren zu identifizieren, die die Preisentwicklung von Wertpapieren beeinflussen. Dazu gehören aber auch so aktuelle Forschungsprojekte wie der Nutzen maschinellen Lernens im Portfoliomanagement. Die hohe Zahl an Einreichungen – auch aus der internationalen Forschung – zeigt, wie wichtig eine solche Plattform für beide Seiten ist.“ Insgesamt hatten sich 48 Wissenschaftler von renommierten Universitäten aus dem In- und Ausland um den Forschungspreis beworben, unter anderem von der Harvard Business School und der Yale University.

Der Preis des 2013 gegründeten Instituts wird alle zwei Jahre vergeben. Dieses Jahr wurden die Themenschwerpunkte „Regelbasierte Anlagestrategien“, „Big Data und Machine-Learning-Ansätze für die Prognose von Finanzmärkten“ sowie „Analyse von Finanzmarkt-anomalien und deren Abhängigkeit vom Zinsumfeld“ ausgeschrieben. Die Preisträger wurden nach einer Vorauswahl durch die Deka von einem unabhängigen wissenschaftlichen Beirat des Instituts ermittelt. Bei der Bewertung berücksichtigte die Jury insbesondere die Relevanz der Problemstellung und eine ausgewogene Verknüpfung von international anerkannter und hochwertiger theoretisch-konzeptioneller Grundlagenarbeit sowie den Praxisbezug. „Die wissenschaftlichen Arbeiten liefern neue Erkenntnisse für die Praxis, die auch in die Neu- und Weiterentwicklung von Deka-Investmentlösungen einfließen können“, so Dr. Ulrich Neugebauer, Gründer und Geschäftsführer von IQ-KAP und Geschäftsführer der Deka Investment.

Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochter-gesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 288 Mrd. Euro (per 30.06.2018) sowie rund 4,5 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus. 2018 feiert die DekaBank Deutsche Girozentrale ihr 100-jähriges Jubiläum.

Das Geschäftsfeld Immobilien bündelt die weltweite Immobilienkompetenz der Deka-Gruppe. Die Kapitalanlagegesellschaften Deka Immobilien Investment GmbH und WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds mbH managen und betreuen gemeinsam mit der Servicegesellschaft Deka Immobilien GmbH ein Immobilienvermögen von rund 34 Mrd. Euro (per 30.06.2018).

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