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Deka-EuroFlex Plus CF

Alternative Fondsstrategien, ABS-Fonds

| WKN: DK0AYD | ISIN: LU0192794724

Ziele und Anlagepolitik

  • Das Hauptziel der Anlagepolitik des Fonds besteht in der Erwirtschaftung einer die jeweiligen Sätze am Euro-Geldmarkt übertreffenden Rendite bei Inkaufnahme gewisser wirtschaftlicher und politischer Risiken.
  • Das Fondsmanagement verfolgt die Strategie, überwiegend in mit Forderungen besicherte Wertpapiere (Asset Backed Securities) zu investieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Verbriefungen, die durch europäische Hypotheken und Unternehmenskredite besichert sind. Ergänzend können auch kurz laufende fest- sowie variabel verzinsliche Wertpapiere erworben und Bankguthaben gehalten werden. Der Sitz der Aussteller unterliegt keiner regionalen Beschränkung. Der weder auf Euro lautende noch gegen Euro gesicherte Anteil darf 5% des Netto-Fondsvermögens nicht überschreiten. Es werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller nicht niedriger als BB+ (Langfrist-Rating) oder B (Kurzfrist-Rating) geratet sind (Standard & Poors oder äquivalentes Rating einer anderen Ratingagentur). Dem Fonds liegt ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der fundamental orientierte Investmentansatz kombiniert gezielt "Top-Down" sowie "Bottom-Up"-Elemente. Die Basis stellt die Analyse makroökonomischer sowie (geo)politischer Parameter dar, ergänzt durch qualitative sowie quantitative fundamentale Bewertungen der einzelnen Vermögensgegenstände, z.B. Bonitätsanalyse der Emittenten, relativer Vergleich der Wertpapiere mit anderen korrespondierenden Ausstellern. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten, wird der Index 100% Bloomberg Barclays Euro Floating Rate Notes ABS in EUR verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolgt im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.
  • Weiterhin können Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Fondspolitik

Im Oktober verzeichnete der Deka-EuroFlex Plus vor dem Hintergrund der schwierigeren Marktverhältnisse, die sich bereits Ende September abzeichneten, eine negative Wertentwicklung durch Kursverluste der im Bestand gehaltenen Papiere. Die Wertverluste waren vor allem am Anfang des Monats stark ausgeprägt, da eine große Menge an Portfolioliquidation den Markt belastete. Diese Verkäufe wurden hautsächlich von britischen Pensionskassen durchgeführt, die auf die von der vorherigen britischen Regierung ausgelösten lokalen Marktverwerfungen mit Risikoabbau reagieren mussten. Im Verlauf der letzten zwei Oktober-Wochen stabilisierte sich der Verbriefungsmarkt, nachdem der Überhang an angebotenen Papieren zunehmend absorbiert wurde und die relative Attraktivität der Assetklasse, vor allem in den bonitätsstarken Tranchen, weiterhin Liquidität anzog. Die konservative Fondszusammensetzung, mit dem Fokus auf Papieren höchster Bonität, erwies sich in der aktuellen Marktphase daher weiterhin als die richtige strategische Ausrichtung, da die hohe Besicherung der Investment Grade-Verbriefungen und die variable Verzinsung etwaige Marktbewegungen abmildert. Diese Strategie wird im Hinblick auf die verbleibenden Marktunsicherheiten weiterhin beibehalten. Die Kassenposition lag im mittleren einstelligen Prozentbereich, um bei entsprechenden Markt-Opportunitäten wieder investiert werden zu können.

Marktentwicklung

Die internationalen Finanzmärkte standen im Berichtszeitraum im Zeichen einer leicht nachlassenden Risikoscheu. Die wichtigsten Aktienindizes in den USA, Japan und Europa konnten einen Teil ihrer diesjährigen Verluste ausgleichen. Auch die Risikoprämien von hochverzinslichen Unternehmensanleihen gingen zum Teil kräftig zurück. Konjunkturelle Aussichten blieben aber eingetrübt. So ist der vorläufige Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex in der Eurozone auf einen Stand von 47,1 Punkten gefallen und notierte damit zum vierten Mal in Folge unter der neutralen Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Die Industrieproduktion ging dabei insbesondere in den energieintensiven Bereichen deutlich zurück. Hohe Lebenshaltungskosten und unsichere wirtschaftliche Perspektiven belasteten weiterhin die Dienstleister. Auf Länderebene errechnete man vor allem für Deutschland starke Wirtschaftseinbußen. Gemessen an der von S&P Global veröffentlichten Schnellschätzung der US-Einkaufsmanagerindizes befinden sich auch die USA auf dem Weg in die Rezession. So sank der Umfragewert im verarbeitenden Gewerbe von 52 Punkten im Vormonat auf 49,9 Punkte. Ungeachtet der eingetrübten Konjunkturaussichten hielten die Währungshüter an der geldpolitischen Straffung grundsätzlich fest. So hob die Europäische Zentralbank ihren Leitzins um weitere 75 Basispunkte auf 2,0 % an. Die Pressemitteilung der EZB ließ allerdings die Interpretation zu, dass sie schon bald zu kleineren Zinsschritten übergehen könnte. In diesem Umfeld stiegen die Renditen von den als sicher geltenden US-Treasuries und Bundesanleihen erneut an. Demgegenüber verringerten sich die Renditeaufschläge innerhalb der Eurozone. Insbesondere italienische Staatsanleihen verbuchten einen deutlichen Renditerückgang. Bei den europäischen Unternehmensanleihen guter Bonität gehörten vor allem Finanzwerte zu den Gewinnern. Finanzhäuser profitierten zuletzt von kräftig gestiegenen Zinsen, während sich Kreditabschreibungen bisher in Grenzen hielten. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Quelle: DekaBank

Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung), die Nettowertentwicklung zusätzlich den auf Anlegerebene anfallenden Ausgabeaufschlag. Bei einem beispielhaften Anlagebetrag von 1.000 Euro würden neben den auf Fondsebene anfallenden Kosten zusätzlich die folgenden Kosten anfallen - Ausgabeaufschlag vom Ausgabepreis einmalig bei Kauf maximal 1,48% (= 14,8 EUR). Weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten), die in der Darstellung nicht berücksichtigt werden. Bitte vergleichen Sie hierzu das Preisverzeichnis Ihrer depotführenden Stelle.
Bitte beachten Sie: Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden.

* enthält Ausgabeaufschlag

Aktuelle Daten

52-Wochen-Hoch 47,78
52-Wochen-Tief 44,40

Risikobetrachtung

Kennzahlen 1 Jahr 3 Jahre
Volatilität 2,82 5,08
Sharpe-Ratio negativ negativ
Stand: 25.11.2022

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Die Darstellung von Beständen/Positionen (z.B. Top Werte, größte Währungen), die nicht explizit als "nach Investitionsgrad" ausgewiesen sind, berücksichtigen nicht die Wirkung von Derivaten/Absicherungsgeschäften. Das Risiko des Fonds im Hinblick auf diese Bestände/Positionen kann dementsprechend abweichen.

Wesentliche Chancen

  • Der Fonds ermöglicht die Chance auf Kurssteigerungen durch die überwiegende Anlage in mit Forderungen besicherte Wertpapiere (Asset Backed Securities).
  • Der Fonds bietet i.d.R. Renditeaufschläge im Vergleich zu klassischen Geldmarktanlagen.
  • Der Fonds investiert ausschließlich in Papiere guter bis sehr guter Aussteller (die Einschätzung erfolgt durch anerkannte Ratingagenturen).
  • Durch die breite Streuung der Zielinvestitionen besteht ein geringeres Risiko im Vergleich zu einer Direktanlage.

Wesentliche Risiken

  • Es sind Kursverluste/-schwankungen infolge von Veränderungen des Marktzinsniveaus möglich.
  • Im Zeitablauf können sich einzelne Aussteller oder Geschäftspartner in ihrer Zahlungsfähigkeit verschlechtern, was zu Kursverlusten und Ausfällen führen kann.
  • Kursverluste sind infolge mangelnder Liquidität im Anlagesegment möglich.
  • Durch die Investition in mit Forderungen besicherte Wertpapiere (Asset Backed Securities) kann es zu erhöhten Liquiditäts- und Kreditrisiken kommen.

Neben den aufgeführten Publikationen halten wir für einige unserer Fonds zusätzliche Informationen, z.B. Berichte, die aufgrund von bank- oder versicherungsaufsichtsrechtlichen Vorgaben für institutionelle Kunden erstellt werden, bereit. Sollten Sie Interesse am Erhalt dieser Informationen haben, können Sie sich gerne an unser Service-Team unter service@deka.de wenden. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen diese Informationen nur zur Verfügung stellen können, wenn Sie bereits Anteile an dem betreffenden Fonds halten. Hierfür geben Sie bitte die ISIN des Fonds sowie Ihre Depot-Nr. an, sofern Sie Kunde mit DekaBank Depot sind. Anderenfalls fügen Sie bitte einen Depotauszug bei, aus dem hervorgeht, dass Sie Anteile an dem betreffenden Fonds halten.

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