Freistellungsrechner

Berechnung des empfohlenen Freistellungsbetrages derzeit nicht möglich

Das Investmentsteuerreformgesetz 2018 brachte grundlegende Änderungen bei der Besteuerung von Kapitalerträgen. Dazu wurden die Fonds vorher auf die neuen gesetzlichen Bestimmungen umgestellt. Die bis dahin für die Ermittlung der steuerlich relevanten Werte genutzten Daten können nicht mehr als Grundlage genutzt werden. Hinzu kommt, dass wir von den Kapitalverwaltungsgesellschaften die steuerlichen Daten erst am Tag der Ausschüttung mitgeteilt bekommen.

Der Freistellungsrechner ermittelt grundsätzlich den notwendigen Freistellungsbetrag für die nächste Ausschüttung – 2018 und 2019 sind die Ergebnisse jedoch nur bedingt anwendbar: Gründe sind Produktanpassungen aufgrund rechtlicher Änderungen ab 2018 (z. B. Zwischenausschüttungen in 2017 und dadurch geringere Ausschüttungen in 2018, Umstellung von Thesaurierung auf Ausschüttung).

Erzielte Veräußerungsverluste bei Verkauf von Anteilen, die im Feld "sonstiger Verlusttopf" vorgehalten werden, sind in der Berechnung des benötigten Freistellungsauftrages nicht mit berücksichtigt.

Aus den genannten Gründen können wir derzeit keine Freistellungsempfehlung für die Zukunft geben.

Der Freistellungsauftrag kann, wie bisher, noch im laufenden Jahr angepasst werden. Bei einer Erhöhung werden bereits einbehaltene Steuern, der Solidaritätszuschlag und ggf. abgeführte Kirchensteuer spätestens zum Kalenderjahresende in Form neuer Anteile des Deka-Liquidität: Euro TF erstattet.