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Deka-Nachhaltigkeit Balance CF (A)

Nachhaltigkeit

| WKN: DK1A49 | ISIN: LU0703711118

Ziele und Anlagepolitik

  • Anlageziel des Teilfonds ist es, durch die Nutzung von Chancen und die Vermeidung von Risiken, die sich aus ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklungen ergeben, ein mittel- bis langfristiges Kapitalwachstum zu erwirtschaften.
  • Um dies zu erreichen, legt der Teilfonds innerhalb der Eurozone in verzinsliche Wertpapiere (Staatsanleihen, Pfandbriefe, Unternehmensanleihen) hoher Bonität (Investment Grade) sowie bis zu 50% in globale Aktien an. Die Auswahl der Vermögenswerte trifft das Fondsmanagement nach einem mathematischen Verfahren, durch welches die Entwicklungen je zulässiger Anlageklasse flexibel genutzt werden. Zur Begrenzung der Anlagerisiken dieses Teilfonds mit konservativem Verlustprofil erfolgt eine laufende Anpassung der Gewichtung der Anlageklassen. Sollte zu einem Zeitpunkt keine der Investitionsmöglichkeiten den Erwartungen des Fondsmanagements entsprechen, kann zum beträchtlichen Teil in kurzfristige liquide Geldanlagen angelegt werden.
  • Dem Teilfonds liegt ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der Investmentprozess erfolgt im Rahmen der quantitativen Anlagestrategie "Sigma Plus". Bei dieser werden auf monatlicher Basis die erwarteten Erträge aller relevanten Anlageklassen und Märkte prognostiziert sowie die aktuelle Prognosegüte bewertet. Beides fließt anschließend in ein robustes Optimierungsverfahren ein, worüber die optimale Zusammensetzung des Portfolios auf Ebene der verschiedenen Kategorien von Vermögensgegenständen bestimmt wird. Für die Kategorien Aktien und Unternehmensanleihen folgt danach üblicherweise eine auf einer großen Anzahl von Faktoren basierende Einzeltitelauswahl sowie im Rentenportfolio eine aktive Durationssteuerung. Das Konzept strebt dabei die Erzielung einer stabilen Wertentwicklung mit kontrolliertem Risiko bei gleichzeitigem Fokus auf absoluten Ertrag an. Die Gewichte der verschiedenen Assetklassen bzw. der Märkte schwanken dabei über die Zeit sehr stark. Im Rahmen des Investmentansatzes wird auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) verzichtet, da die Fondsallokation / Selektion nicht mit einem Index vergleichbar ist.
  • Bei der Auswahl geeigneter Anlagen werden ökologische, soziale und/oder die Unternehmens- bzw. Staatsführung betreffende Kriterien (ESG-Kriterien) berücksichtigt. Dazu werden Unternehmen nach Kriterien für Umweltmanagement (z.B. Klimaschutz, Umweltpolitik), soziale Verantwortung (z.B. Sozialstandards in der Lieferkette, Sicherheit und Gesundheit) und Unternehmensführung (z.B. Bestechung, Korruption, Transparenz und Berichterstattung) bewertet und im Ergebnis entweder in das investierbare Universum aufgenommen oder aus diesem ausgeschlossen. Bei staatlichen Emittenten stehen Kriterien wie beispielsweise Ressourcennutzung und Treibhausgasemissionen (E), Einkommensungleichheiten und Arbeitslosigkeit (S) oder politische Rechte und zivile Freiheiten (G) im Fokus. Die Ausschlusskriterien orientieren sich an den Prinzipien des UN Global Compact sowie an den Geschäftspraktiken der Emittenten. Die zehn Prinzipien des UN Global Compact umfassen Leitlinien zum Umgang mit Menschenrechten, Arbeitsrechten, Korruption und Umweltverstößen. Unterzeichner sollen unter anderem den Schutz der Menschenrechte sicherstellen sowie die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen und im Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen. Die Einstufung welche Unternehmen in diesem Sinne kontroverse Geschäftspraktiken anwenden, erfolgt im Rahmen des Investmentprozesses. Unternehmen, die kontroverse Waffen herstellen, werden grundsätzlich aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen. Nicht investiert wird zudem in Staaten, die nach dem Freedom-House Index als "unfrei" ("not free") eingestuft werden und/oder nach dem Corruption-Perceptions-Index einen Score von weniger als 40 aufweisen. Im Rahmen der ESG-Strategie wird auf der Basis interner Recherchen und Analysen sowie unter Verwendung von ESG-Ratings von Research- bzw. Ratingagenturen in Zielfonds investiert, welche eine ESG-Bewertung aus der oberen Hälfte ihrer Vergleichsgruppe sowie ein MSCI-ESG-Rating von mindestens "BBB" oder einer vergleichbaren Bewertung aufweisen.
  • Detaillierte Angaben zur Nachhaltigkeitsstrategie und deren Merkmale können Sie der nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegung im Anhang des Verkaufsprospekts, dem entsprechenden Anhang des Jahresberichts sowie der nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegung auf der Webseite des Fonds entnehmen.
  • Dieser Investmentfonds darf mehr als 35 % des Sondervermögens in Wertpapiere und Geldmarktinstrumente der Bundesrepublik Deutschland investieren.
  • Das Fondsmanagement wird durch einen Anlageausschuss beraten.
  • Es können Derivate zu Investitions- und/oder Absicherungszwecken eingesetzt werden. Ein Derivat ist ein Finanzinstrument, dessen Wert - nicht notwendig 1:1 - von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte wie z. B. Wertpapieren oder Zinssätzen abhängt.
  • Die Ermittlung der Rendite erfolgt auf Basis der täglich berechneten Anteilpreise, welche auf Grundlage der im Fonds enthaltenen Vermögenswerte berechnet werden.
  • Der Teilfonds legt mehr als 25 % des Aktivvermögens (Wert der Vermögensgegenstände ohne Berücksichtigung von Verbindlichkeiten) in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Fondspolitik

Die grundlegenden Bewertungsindikatoren blieben schwach und vergleichbar zum Vormonat. Hohe Bondrenditen (im Vergleich zu Dividendenrenditen) machen den Aktienmarkt weiterhin weniger attraktiv. Makroökonomische Indikatoren verzeichnen Einschnitte (USA Konsum, Produktion), bewegen sich jedoch noch in einem neutralen Territorium. Die Stimmung bleibt insgesamt im positiven Bereich. Die Risikoindikatoren haben sich wieder etwas verbessert. Die implizite Volatilität am Rentenmarkt stabilisierte sich wieder nach dem Anstieg im letzten Monat, was positiv für Aktien sein sollte. Doch bleibt die Marktbreite, gemessen an der Sektor-Korrelationsstruktur, schwach. Das Exposure in Aktien erhöht sich im Juni leicht, während die Duration zurückging. Der Deka-Nachhaltigkeit Balance wies im Berichtsmonat eine positive Wertentwicklung auf.

Marktentwicklung

Im Juni entwickelten sich die internationalen Aktienmärkte uneinheitlich. Während die Aktienmärkte in der Eurozone tendenziell nachgaben (EURO STOXX 50: -1,7 %), legten sie in den USA (S&P 500: +3,6 %) und in Japan (TOPIX: +1,5 %) (jeweils in heimischer Währung) zu. Im Fokus der Marktteilnehmer standen im Monatsverlauf sowohl die Aktivitäten der Zentralbanken, das erste TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden sowie diverse Konjunkturdaten. Speziell in Europa führte darüber hinaus der Ausgang der Europawahl und die darauffolgende Ankündigung von Präsident Macron, die französische Nationalversammlung aufzulösen und Neuwahlen für Ende Juni auszurufen, zu Verunsicherung. Zudem wurden die europäischen Märkte, speziell der DAX, durch die Ankündigung der EU belastet, Strafzölle auf Elektrofahrzeuge aus China einzuführen. Anleger fürchteten Gegenmaßnahmen Chinas, die Deutschland als größte Exportnation besonders hart treffen könnten. Besonderes Augenmerk der Kapitalmarktteilnehmer lag aber erneut auch auf der Inflationsentwicklung dies- und jenseits des Atlantiks. So haben die jüngsten Werte in der Eurozone nach oben überrascht. Die Kerninflation liegt mit einem Anstieg auf 2,9 % im Mai erneut höher als erwartet und auch höher als im Vormonat. Auch in den USA sind die Steigerungsraten des Verbraucherpreisindex und des Preisindex der persönlichen Konsumausgaben anhaltend hoch. Nichtsdestotrotz senkte die Europäische Zentralbank (EZB) zu Monatsbeginn erwartungsgemäß ihre drei Leitzinssätze um jeweils 0,25 Prozentpunkte, nachdem sie diese zuvor neun Monate lang unverändert belassen hatte. Auf der Rentenseite kam es im Monatsverlauf sowohl in der Eurozone als auch in den USA zu Kursgewinnen bei 'Safe Haven'-Staatsanleihen. Während deutsche Bundesanleihen mit einer zehnjährigen Restlaufzeit einen Renditerückgang um 16 Basispunkte (auf 2,49 %) verzeichneten, notierten US-Schuldscheine mit derselben Laufzeit per Monatsultimo bei 4,37 % (-12 Basispunkte). Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Quelle: DekaBank

Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung). Die Nettowertentwicklung berücksichtigt zusätzlich die auf Anlegerebene anfallenden Kosten, wie z.B. Depotkosten, die in der Darstellung nicht berücksichtigt werden. Bitte vergleichen Sie hierzu das Preisverzeichnis Ihrer depotführenden Stelle.
Bitte beachten Sie: Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden.

Aktuelle Daten

52-Wochen-Hoch 123,85
52-Wochen-Tief 112,75

Risikobetrachtung

Kennzahlen 1 Jahr 3 Jahre
Volatilität 4,78 4,59
Sharpe-Ratio 1,10 negativ
Stand: 12.07.2024

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Die Darstellung von Beständen/Positionen (z.B. Top Werte, größte Währungen), die nicht explizit als "nach Investitionsgrad" ausgewiesen sind, berücksichtigen nicht die Wirkung von Derivaten/Absicherungsgeschäften. Das Risiko des Fonds im Hinblick auf diese Bestände/Positionen kann dementsprechend abweichen.

Wesentliche Chancen

  • Das Management strebt einen stetigen und positiven Ertrag bei einer möglichst geringen Schwankungsbreite an.
  • Es besteht eine Chance auf Kurssteigerungen durch die Anlage in den europäischen Renten- und internationalen Aktienmärkten.
  • Teil des Fondskonzeptes ist eine Risikobegrenzung durch eine permanente Steuerung der Anlageklassen mittels eines mathematischen Modells.
  • Die Allokationsentscheidungen basieren auf modernen Risikokontrollsystemen.
  • Durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien im Auswahlprozess werden Aussteller gefördert, die sich verantwortungsbewusst und nachhaltig verhalten.
  • Im Vergleich zu einer Direktanlage können durch eine breite Streuung der Investments im Fonds die Wertschwankungen der Anlage reduziert werden.

Wesentliche Risiken

  • Schwankungen an den Kapitalmärkten können sich negativ auf den Wert des Fondspreises auswirken.
  • Es sind Kursverluste infolge von Veränderungen des Marktzinsniveaus möglich.
  • Im Zeitablauf können sich einzelne Aussteller oder Geschäftspartner in ihrer Zahlungsfähigkeit verschlechtern, was zu Kursrückgängen oder Ausfällen führen kann.
  • Neue Erkenntnisse bezüglich nachhaltiger Aspekte können evtl. erst nachträglich berücksichtigt werden.
  • Dieser Investmentfonds darf mehr als 35 % des Sondervermögens in Wertpapiere und Geldmarktinstrumente der Bundesrepublik Deutschland investieren. Insofern kann die Streuung der Anlagen eingeschränkt sein (Konzentrationsrisiko).

Neben den aufgeführten Publikationen halten wir für einige unserer Fonds zusätzliche Informationen, z.B. Berichte, die aufgrund von bank- oder versicherungsaufsichtsrechtlichen Vorgaben für institutionelle Kunden erstellt werden, bereit. Sollten Sie Interesse am Erhalt dieser Informationen haben, können Sie sich gerne an unser Service-Team unter service@deka.de wenden. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen diese Informationen nur zur Verfügung stellen können, wenn Sie bereits Anteile an dem betreffenden Fonds halten. Hierfür geben Sie bitte die ISIN des Fonds sowie Ihre Depot-Nr. an, sofern Sie Kunde mit DekaBank Depot sind. Anderenfalls fügen Sie bitte einen Depotauszug bei, aus dem hervorgeht, dass Sie Anteile an dem betreffenden Fonds halten.

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Fondsjubiläum!

Am 28. Dezember 2001 wurden mit Deka-Nachhaltigkeit Aktien /Renten und Balance eine der ersten Fonds aufgelegt, die Nachhaltigkeitskriterien bei der Geldanlage berücksichtigen.

Mehr Informationen zum Thema Nachhaltige Geldanlage finden Sie hier.

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Deka International S.A.

Deka International S.A.
6, rue Lou Hemmer, L-1748 Luxembourg-Findel, LU

Diese Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Dort aufgeführte Vertriebsbeschränkungen- wie z.B. für US-Personen- sind zu beachten.