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Deka-FlexZins CF

Rentenfonds ultrakurz EUR

| WKN: DK0EBB | ISIN: LU0249486092

Anlageidee

Mit Deka-FlexZins setzen Sie auf einen Fonds, für dessen Anlagepolitik insbesondere variabel verzinsliche Wertpapiere (Floater) von Bedeutung sind. Bei dieser Anlageform wird der Zinssatz des Papiers in regelmäßigen Abständen, z.B. im 3-Monats-Rhythmus an die Marktentwicklung angepasst. Das hat zur Folge, dass Sie immer an der aktuellen Zinsentwicklung partizipieren können, was insbesondere bei der Erwartung steigender Zinsen interessant ist. Überdies fallen Kursschwankungen unter normalen Kapitalmarktbedingungen niedriger aus als bei Papieren, bei denen der Zinssatz einmalig für die gesamte Laufzeit festgelegt wird. Da die variabel verzinslichen Wertpapiere häufig von Unternehmen begeben werden, bieten sie zusätzlich einen Renditeaufschlag im Vergleich zu Floatern von staatlichen Ausstellern mit bester Zahlungsfähigkeit.

Anlagegrundsätze

  • Der Fonds strebt die Erwirtschaftung einer angemessenen Rendite unter Geringhaltung der Anteilpreisschwankungen an.
  • Für den Fonds werden fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere, insbesondere Unternehmens- und Staatsanleihen und Covered Bonds sowie Geldmarktinstrumente erworben.
  • Die erworbenen Vermögensgegenstände lauten auf Euro oder sind gegen Euro währungsgesichert.

Investitionsargumente

Anleger des Deka-FlexZins profitieren von der hohen Marktgängigkeit der Anlagen in Kombination mit den vergleichsweise kurz gewählten Restlaufzeiten, da hierdurch in jedem Marktumfeld eine ausreichende Fondsliquidität gewährleistet wird.

Durch das aktive Fondsmanagement wird eine breite Risikostreuung zur Vermeidung von so genannten Klumpenrisiken sichergestellt

Die Investitionen im Deka-FlexZins erfolgen vorwiegend in Anlagen von Ausstellern, die von anerkannten Ratingagenturen als Emittenten mit guter bis sehr guter Qualität eingeschätzt werden.

Fondspolitik

Im Juni sorgte die überraschende Auflösung des Parlaments und die kurzfristige Ansetzung von Neuwahlen in Frankreich durch Präsident Macron für einen Anstieg der allgemeinen Risikoaversion an den Märkten. Macrons Entscheidung für Neuwahlen war die Reaktion auf den deutlichen Wahlsieg von Le Pens rechts-populistischer Partei Rassemblement National bei den Europawahlen. Hierauf weiteten sich Risikoprämien bei Unternehmensanleihen allgemein leicht aus, wobei französische Banken- und Industrietitel den größten Preisrückgang zu verzeichnen hatten. Die Neuemissionstätigkeit am Primärmarkt ging spürbar zurück. Der Volatilitäts-Anstieg sollte bis zur Bekanntgabe der Wahlergebnisse Anfang Juli anhalten. Das Fondsmanagement positionierte sich entsprechend konservativ und erhöhte die Kassenquote leicht durch Verkäufe von nach wie vor gesuchten, kurz laufenden Bonds. Hierdurch besteht ausreichende Flexibilität, an etwaigen Neuemissionen teilzunehmen, bei denen sich die Neuemissionsprämien wieder erhöhen dürften. Verkauft wurden Bankentitel aus unterschiedlichen Ländern wie z.B. die niederländische ING, die italienische Intesa, die spanische Caixabank oder die britische Natwest. Aber auch Industriewerte wie VW, IBM oder der englische Versorger National Grid wurden veräußert. Dagegen wurde u.a. eine variabel verzinste Anleihe von Intesa mit längerer Laufzeit am Sekundärmarkt erworben sowie ebenfalls variabel verzinsliche Bonds der amerikanischen Bank JP Morgan am Primärmarkt gezeichnet. Damit bleibt die Akzentuierung des Bankensektors aus den Vormonaten weiter bestehen und der Fonds partizipiert an der vergleichsweise höheren Rendite des Finanzsektors ggü. anderen Industrieanleihen. Aufgrund des konservativen Risikoprofils und der tendenziell geringeren Schwankungsbreite bietet der Fonds Deka-FlexZins den Anlegern einen guten Schutz auch in schwächeren Marktphasen. Das Fondsmanagement plant weiterhin, an attraktiven Neuemissionen zu partizipieren bzw. tendenziell schwächere Marktphasen für Zukäufe auch am Sekundärmarkt zu nutzen.

Marktentwicklung

Der vergangene Berichtsmonat Juni war von zunehmender konjunktureller Unsicherheit gekennzeichnet, die sich in einer Reihe von Konjunktur- und Wirtschaftsdaten widerspiegelt. Die jüngsten Inflationsdaten in der Eurozone haben nach oben überrascht, wobei die Kerninflation mit einem Anstieg auf 2,9 Prozent im Mai erneut höher als erwartet lag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Juni wie erwartet, laut geldpolitischem Beschluss vom 6. Juni 2024, den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Damit gilt seit dem 12. Juni 2024 ein durch die EZB für den Euroraum festgelegter Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft von 4,25 Prozent. Die Zinssenkung war von den Ratsmitgliedern, inklusive EZB-Präsidentin Christine Lagarde, seit langem verbal vorbereitet worden. Der US-Arbeitsmarktbericht hat mit einem kräftigen Stellenaufbau von 272.000 Arbeitsplätzen die Erwartungen zahlreicher Marktteilnehmer übertroffen. Da auch die Lohndynamik mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent im Monatsvergleich (+ 4,0 Prozent im Jahresvergleich) nach oben überraschte, wurden die Zinssenkungserwartungen für die Fed bis Jahresende reduziert. Die Inflationszahlen sind sowohl in den USA als auch in Euroland anhaltend zu hoch, was vor allem an den Rentenmärkten zu einem erneuten Anstieg der Renditen geführt hat. Das Ifo Geschäftsklima in Deutschland verzeichnete einen zweiten Rückgang in Folge. Zuletzt hatte das ifo Geschäftsklima einen Aufwärtstrend ausgebildet. Mit zwei Rückgängen in Folge droht ein erneuter Abwärtstrend. Statt des erwarteten Anstiegs sank das ifo Geschäftsklima im Juni um 0,7 Punkte auf einen Stand von 88,6 Punkten. Die kurzfristigen Zinsen (Euribor 3 Monate und ESTR) sind im Laufe des Berichtsmonats leicht gefallen. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Quelle: DekaBank

Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung). Die Nettowertentwicklung berücksichtigt zusätzlich die auf Anlegerebene anfallenden Kosten, wie z.B. Depotkosten, die in der Darstellung nicht berücksichtigt werden. Bitte vergleichen Sie hierzu das Preisverzeichnis Ihrer depotführenden Stelle.
Bitte beachten Sie: Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden.

Aktuelle Daten

52-Wochen-Hoch 992,54
52-Wochen-Tief 947,95

Risikobetrachtung

Kennzahlen 1 Jahr 3 Jahre
Volatilität 1,44 1,47
Sharpe-Ratio 0,73 negativ
Stand: 12.07.2024

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Die Darstellung von Beständen/Positionen (z.B. Top Werte, größte Währungen), die nicht explizit als "nach Investitionsgrad" ausgewiesen sind, berücksichtigen nicht die Wirkung von Derivaten/Absicherungsgeschäften. Das Risiko des Fonds im Hinblick auf diese Bestände/Positionen kann dementsprechend abweichen.

Wesentliche Chancen

  • Durch den gewissen Floater-Anteil im Fonds besteht die Möglichkeit, in diesem Anlagesegment des Fonds von einer steigenden Zinsentwicklung zu profitieren.
  • Im Vergleich zu Staatsanleihen bester Bonität bieten Unternehmensanleihen und Covered Bonds z. B. Pfandbriefe höhere Renditechancen.
  • Durch die Fondsstruktur können Wertschwankungen reduziert werden.
  • Durch die breite Streuung der Zielinvestitionen besteht ein geringeres Risiko im Vergleich zu einer Direktanlage.

Wesentliche Risiken

  • Bei variabel verzinslichen Wertpapieren kann es wie bei festverzinslichen Anleihen zu Kursverlusten kommen.
  • Schwankungen an den Kapitalmärkten (z.B. aufgrund von Veränderungen bei den Risikoaufschlägen) können sich negativ auf den Fondspreis auswirken
  • Im Zeitablauf können sich einzelne Aussteller oder Geschäftspartner in ihrer Zahlungsfähigkeit verschlechtern, was zu Kursverlusten und Ausfällen führen kann.
  • Dieser Investmentfonds darf mehr als 35% des Sondervermögens in Geldmarktinstrumente und Wertpapiere folgender Aussteller investieren: Bundesrepublik Deutschland, USA, Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Großbritannien, Irland, Niederlande, Belgien, Österreich, Finnland. Insofern kann die Streuung der Anlagen eingeschränkt sein (Konzentrationsrisiko).

Neben den aufgeführten Publikationen halten wir für einige unserer Fonds zusätzliche Informationen, z.B. Berichte, die aufgrund von bank- oder versicherungsaufsichtsrechtlichen Vorgaben für institutionelle Kunden erstellt werden, bereit. Sollten Sie Interesse am Erhalt dieser Informationen haben, können Sie sich gerne an unser Service-Team unter service@deka.de wenden. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen diese Informationen nur zur Verfügung stellen können, wenn Sie bereits Anteile an dem betreffenden Fonds halten. Hierfür geben Sie bitte die ISIN des Fonds sowie Ihre Depot-Nr. an, sofern Sie Kunde mit DekaBank Depot sind. Anderenfalls fügen Sie bitte einen Depotauszug bei, aus dem hervorgeht, dass Sie Anteile an dem betreffenden Fonds halten.

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Deka International S.A.

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6, rue Lou Hemmer, L-1748 Luxembourg-Findel, LU

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