Deka-Flex: Euro C

Rentenfonds Kurzläufer

| WKN: 971299 | ISIN: LU0027797579

Ziele und Anlagepolitik

  • Das Anlageziel dieses Investmentfonds ist kurz- bis mittelfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte.
  • Das Fondsmanagement verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von bis zu zwei Jahren oder mit variabler Verzinsung und in Geldmarktinstrumente zu investieren. Dabei werden insbesondere Vermögensgegenstände staatlicher Aussteller, von Unternehmen sowie besicherte Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe) erworben. Es werden überwiegend auf Euro lautende oder gegen Euro gesicherte Vermögensgegenstände erworben, die selbst oder deren Aussteller überwiegend eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen. Ergänzend können Bankguthaben gehalten werden. Dem Fonds liegt ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der fundamental orientierte Investmentansatz kombiniert gezielt "Top-Down" sowie "Bottom-Up"-Elemente. Die Basis stellt die Analyse makroökonomischer sowie (geo)politischer Parameter dar, ergänzt durch qualitative sowie quantitative fundamentale Bewertungen der einzelnen Vermögensgegenstände, z.B. Bonitätsanalyse der Emittenten, relativer Vergleich der Wertpapiere mit anderen korrespondierenden Ausstellern. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten, wird der Index 100% ICE BofAML Euro Cash Index in EUR (cust.) verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolgt im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.
  • Weiterhin können Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Marktentwicklung

Die Corona-Pandemie dominierte auch am Ende des Jahres 2021 die Nachrichtenlage. Mit strengeren Infektionsschutzmaßnahmen konnte die Ausbreitung der Delta-Virusvariante hierzulande zwar abgebremst werden, die hochansteckende Corona-Mutation Omikron sorgte jedoch in weiten Teilen der Welt für kräftig steigende Inzidenzwerte und machte eine erneute Verschärfung von Pandemie-Regelungen in vielen Ländern erforderlich. In diesem Umfeld hat sich die Stimmung bei den europäischen Unternehmen vor allem im Dienstleistungssektor spürbar abgekühlt. Wichtige Impulse erhielten die Finanzmärkte auch seitens der Notenbanken. So bezeichnete der Fed-Chef Powell die erhöhten Teuerungsraten in den USA nicht mehr als transitorisch und kündigte eine schnellere Reduzierung der Wertpapierkäufe der Fed an. Ihren Leitzinsausblick passten die US-Währungshüter ebenfalls deutlich an. Für 2022 und 2023 werden nun jeweils drei und für 2024 zwei weitere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Auch die Europäische Zentralbank will aus dem Krisenmodus schrittweise aussteigen und bekräftigte ihre Absicht, Nettoanleihekäufe im Rahmen des Pandemie-Notfallankaufprogramms (PEPP) im März 2022 auslaufen zu lassen. Die allgemeinen Wertpapierkäufe (APP) werden dagegen bis auf weiteres fortgesetzt. Zudem hob die EZB-Präsidentin Lagarde erneut die Notwendigkeit weiterhin günstiger Refinanzierungsbedingungen für die Wirtschaft der Eurozone hervor. Die chinesische Zentralbank macht sich wiederum Sorgen um die Konjunktur im Land der Mitte und hat zum zweiten Mal in 2021 ihren Mindestreservesatz gesenkt, um so den chinesischen Banken mehr Spielraum für die Kreditvergabe zu verschaffen. In dieser Gemengelage sind die Renditen von den als sicher geltenden Staatsanleihen dies- wie jenseits des Atlantiks kräftig angestiegen. Die Risikoprämien an den Kreditmärkten gingen wiederum deutlich zurück. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Quelle: DekaBank

Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung), die Nettowertentwicklung zusätzlich den auf Anlegerebene anfallenden Ausgabeaufschlag. Bei einem beispielhaften Anlagebetrag von 1.000 Euro würden neben den auf Fondsebene anfallenden Kosten zusätzlich die folgenden Kosten anfallen - Ausgabeaufschlag vom Ausgabepreis einmalig bei Kauf maximal 0,744% (= 7,44 EUR). Weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten), die in der Darstellung nicht berücksichtigt werden. Bitte vergleichen Sie hierzu das Preisverzeichnis Ihrer depotführenden Stelle.
Bitte beachten Sie: Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden.

* enthält Ausgabeaufschlag

Aktuelle Daten

52-Wochen-Hoch 1231,18
52-Wochen-Tief 1228,36

Risikobetrachtung

Kennzahlen 1 Jahr 3 Jahre
Volatilität 0,28 1,25
Sharpe-Ratio 1,85 0,77
Stand: 21.01.2022

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Die Darstellung von Beständen/Positionen (z.B. Top Werte, größte Währungen), die nicht explizit als "nach Investitionsgrad" ausgewiesen sind, berücksichtigen nicht die Wirkung von Derivaten/Absicherungsgeschäften. Das Risiko des Fonds im Hinblick auf diese Bestände/Positionen kann dementsprechend abweichen.

Wesentliche Chancen

  • Es besteht die Chance auf Kurssteigerungen der für den Fonds erworbenen Wertpapiere.
  • Das aktive Management passt die Anlage innerhalb des möglichen Anlagespektrums permanent an.
  • Die Investitionen erfolgen überwiegend in Papiere guter bis sehr guter Aussteller (Einschätzung erfolgt durch anerkannte Ratingagenturen).
  • Durch die breite Streuung der Zielinvestitionen besteht ein geringeres Risiko im Vergleich zu einer Direktanlage.

Wesentliche Risiken

  • Schwankungen an den Kapitalmärkten können sich negativ auf den Wert des Fondspreises auswirken
  • Es sind Kursverluste infolge von Veränderungen des Marktzinsniveaus möglich
  • Im Zeitablauf können sich einzelne Aussteller oder Geschäftspartner in ihrer Zahlungsfähigkeit verschlechtern, was zu Kursrückgängen oder Ausfällen führen kann

Neben den aufgeführten Publikationen halten wir für einige unserer Fonds zusätzliche Informationen, z.B. Berichte, die aufgrund von bank- oder versicherungsaufsichtsrechtlichen Vorgaben für institutionelle Kunden erstellt werden, bereit. Sollten Sie Interesse am Erhalt dieser Informationen haben, können Sie sich gerne an unser Service-Team unter service@deka.de wenden. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen diese Informationen nur zur Verfügung stellen können, wenn Sie bereits Anteile an dem betreffenden Fonds halten. Hierfür geben Sie bitte die ISIN des Fonds sowie Ihre Depot-Nr. an, sofern Sie Kunde mit DekaBank Depot sind. Anderenfalls fügen Sie bitte einen Depotauszug bei, aus dem hervorgeht, dass Sie Anteile an dem betreffenden Fonds halten.

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