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RenditDeka CF

Rentenfonds Euroland

| WKN: 847453 | ISIN: DE0008474537

Anlageidee

Eine breit gestreute, ausgewogene Kapitalanlage sollte immer auch einen Anleihebaustein, d.h. eine Anlage in verzinsliche Wertpapiere enthalten. Denn Anleihen bieten vielfältige Chancen, z.B. auf Zinserträge und Kursgewinne, auch weisen sie im Vergleich zu anderen Anlageformen wie z.B. Aktien i.d.R. geringere Schwankungen auf. Um von attraktiven verzinslichen Wertpapieren profitieren zu können, muss man nicht in die Ferne schweifen: Der Rentenmarkt in der Eurozone hat mit der Vielzahl unterschiedlicher Aussteller, wie z.B. Staaten oder Unternehmen viel zu bieten. Gleichzeitig entfallen bei der Anlage in der Eurozone Währungsrisiken. Da die Kapitalmärkte immer schnelllebiger werden und die Auswahl attraktiver Anleihen professionelle Marktkenntnisse erfordert, bietet sich die Anlage in einen aktiv gemanagten Rentenfonds aus der Eurozone an: RenditDeka.

Anlagegrundsätze

  • Das Fondsmanagement verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus der Eurozone zu investieren.
  • Dabei werden neben Anleihen öffentlicher Aussteller auch besicherte, verzinsliche Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe) und ausgewählte Unternehmensanleihen erworben.
  • Die Investitionen erfolgen weitestgehend in auf Euro lautende Wertpapiere oder in gegenüber Euro abgesicherte Wertpapiere fremder Währung.

Investitionsargumente

Die flexiblen Steuerungsmöglichkeiten über diverse Rentensegmente bieten Chancen in nahezu jedem Kapitalmarktumfeld.

Investitionen auch in Unternehmensanleihen und Anleihen außerhalb der Eurozone eröffnen Anlegern weitergehende Renditechancen im Vergleich zu Staatsanleihen bester Bonität.

Durch das aktive Management können stabile Erträge auch in einem Niedrigzinsumfeld erzielt werden.

Fondspolitik

Der RenditDeka verzeichnete im Mai angesichts der global schwachen Rentenmärkte einen Wertrückgang. Hohe Inflationsdaten bringen die EZB zu hawkisher Rhetorik und beflügeln die Phantasie über den beschleunigten Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik. Neben dem Ende der Nettokäufe gehört dazu der Start der Zinserhöhungen im Juli und eine sich daran anschließende Normalisierung der Geldpolitik. Renditen steigen somit in der Breite weiter deutlich an. Angesichts des Krieges in der Ukraine bleibt die Unsicherheit hoch und die Gefahr eines deutlicheren Wachstumseinbruchs im zweiten Halbjahr ist angesichts des Preisschocks real. Das Umfeld für Risiko-Assets bleibt somit schwierig. Bei der Investition in Spread-Produkte wurde somit zuletzt vorsichtiger vorgegangen. Bestehende Zinsabsicherungen wurden in den weiteren Renditeanstieg reduziert. Die Duration wurde gegen Ende des Zeitraums wieder Richtung 7 Jahre erhöht.

Marktentwicklung

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine beherrschte im Mai weiterhin die Nachrichtenlage. Finanzmärkte blieben in der Phase der Neuorientierung. Anhaltende Konjunkturrisiken infolge gestiegener Rohstoffpreise und gestörter Lieferketten dämpften die Risikobereitschaft der Investoren. Zudem wurden erhöhte Inflationsraten und die daraus resultierenden Zentralbankreaktionen verstärkt als ein dauerhaftes Phänomen angesehen, das das Verhalten von Unternehmen und Verbrauchern über einen längeren Zeitraum bestimmen dürfte. Zur Verdeutlichung ihrer Bereitschaft, Inflationsgefahren konsequent zu bekämpfen, hat die US-Notenbank (Fed) Anfang Mai den ersten großen Leitzinsschritt verkündet. Das Leitzinsintervall wurde diesmal um 50 Basispunkte auf 0,75 % bis 1,00 % angehoben. Ferner wurde der Einstieg in die Reduzierung der Fed-Bilanz beschlossen. Zu diesem Zweck wurden ab Juni vordefinierte Kappungsgrenzen bei der Reinvestition von endfälligen bzw. getilgten Staats- und mit Hypotheken besicherten Anleihen eingeführt. Trotz aller Turbulenzen verdienen viele Unternehmen noch gut. So ist die Berichtssaison für das erste Quartal besser ausgefallen als erwartet. Auch für das zweite Quartal sind die Gewinnprognosen zuletzt angehoben worden. In Europa stiegen die Schätzungen für dieses und das nächste Jahr seit Jahresbeginn jeweils um rund 7 %. Selbst seit Kriegsausbruch in der Ukraine nahmen sie um je rund 5 % zu. Die Unsicherheiten für die Gewinnentwicklung sind aufgrund der zahlreichen Belastungsfaktoren allerdings sehr groß. Vor diesem Hintergrund sind die Risikoprämien an den globalen Unternehmensanleihemärkten im Monatsverlauf erneut angestiegen. Die Renditen von den als sicher geltenden Staatsanleihen entwickelten sich wiederum uneinheitlich. Während sie im Euroraum ihren Aufwärtstrend mit entsprechenden Kursverlusten fortsetzten, verzeichneten die Renditen von US-Treasuries vor allem im kürzeren und mittleren Laufzeitenband eine leichte Gegenbewegung. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Quelle: DekaBank

Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung), die Nettowertentwicklung zusätzlich den auf Anlegerebene anfallenden Ausgabeaufschlag. Bei einem beispielhaften Anlagebetrag von 1.000 Euro würden neben den auf Fondsebene anfallenden Kosten zusätzlich die folgenden Kosten anfallen - Ausgabeaufschlag vom Ausgabepreis einmalig bei Kauf maximal 2,913% (= 29,13 EUR). Weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten), die in der Darstellung nicht berücksichtigt werden. Bitte vergleichen Sie hierzu das Preisverzeichnis Ihrer depotführenden Stelle.
Bitte beachten Sie: Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden.

* enthält Ausgabeaufschlag

Aktuelle Daten

52-Wochen-Hoch 25,86
52-Wochen-Tief 21,34

Risikobetrachtung

Kennzahlen 1 Jahr 3 Jahre
Volatilität 5,34 6,37
Sharpe-Ratio negativ negativ
Stand: 24.06.2022

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Die Darstellung von Beständen/Positionen (z.B. Top Werte, größte Währungen), die nicht explizit als "nach Investitionsgrad" ausgewiesen sind, berücksichtigen nicht die Wirkung von Derivaten/Absicherungsgeschäften. Das Risiko des Fonds im Hinblick auf diese Bestände/Positionen kann dementsprechend abweichen.

Wesentliche Chancen

  • Es besteht die Chance auf Kurssteigerungen durch die Anlage in den europäischen Rentenmarkt.
  • Die Anlage erfolgt breit gestreut über verschiedene Anleihetypen.
  • Unternehmensanleihen und Pfandbriefe bieten Renditeaufschläge verglichen mit Staatsanleihen hoher Bonität.
  • Durch die breite Streuung der Zielinvestitionen besteht ein geringeres Risiko im Vergleich zu einer Direktanlage.

Wesentliche Risiken

  • Schwankungen an den Kapitalmärkten können sich negativ auf den Fondspreis auswirken.
  • Es sind Kursverluste infolge von Veränderungen des Marktzinsniveaus möglich.
  • Im Zeitablauf können sich einzelne Aussteller oder Geschäftspartner in ihrer Zahlungsfähigkeit verschlechtern, was zu Kursrückgängen oder Ausfällen führen kann.
  • Dieser Investmentfonds darf mehr als 35% des Sondervermögens in Wertpapiere und Geldmarktinstrumente der Bundesrepublik Deutschland investieren. Insofern kann die Streuung der Anlagen eingeschränkt sein (Konzentrationsrisiko).

Neben den aufgeführten Publikationen halten wir für einige unserer Fonds zusätzliche Informationen, z.B. Berichte, die aufgrund von bank- oder versicherungsaufsichtsrechtlichen Vorgaben für institutionelle Kunden erstellt werden, bereit. Sollten Sie Interesse am Erhalt dieser Informationen haben, können Sie sich gerne an unser Service-Team unter service@deka.de wenden. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen diese Informationen nur zur Verfügung stellen können, wenn Sie bereits Anteile an dem betreffenden Fonds halten. Hierfür geben Sie bitte die ISIN des Fonds sowie Ihre Depot-Nr. an, sofern Sie Kunde mit DekaBank Depot sind. Anderenfalls fügen Sie bitte einen Depotauszug bei, aus dem hervorgeht, dass Sie Anteile an dem betreffenden Fonds halten.

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