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26.09.2022

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3 Min.

Mit neuen Partnern in die Zinswende

Text:

Die EZB hat die Zinswende eingeläutet. Mit ihr sind auch strukturierte Anleihen wieder interessant geworden. Zusammen mit neuen Partnern bietet die Deka verschiedene solcher Anleihen an.

Für alle, die es planbar möchten, können zum Beispiel Festzins-Anleihen interessant sein. Diese Papiere haben eine feste gleichbleibende jährliche Verzinsung und werden zum Ende der Laufzeit zu 100 Prozent des Nennbetrags zurückgezahlt. Während der Laufzeit macht der Kurs der Anleihe jedoch die Marktschwankungen mit und kann auch unter 100 Prozent liegen.

Ähnlich funktionieren Stufenzins-Anleihen, bei denen die Verzinsung in der Regel aber über die Laufzeit von Jahr zu Jahr ansteigt. Bei gleicher Laufzeit und gleicher Emittentin liegt die Verzinsung bei einer Stufenzins-Anleihe in den ersten Jahren üblicherweise unter der einer Festzins-Anleihe und in den letzten Jahren darüber.

Sowohl Stufenzins- als auch Festzins-Anleihen gibt es als kündbare Varianten. In diesem Fall behält sich die Emittentin das Recht vor, die Anleihe vorzeitig zu kündigen und zum Nennbetrag zurückzuzahlen. Dieses Kündigungsrecht „vergütet“ die Emittentin den Anlegern üblicherweise in Form einer höheren Verzinsung im Vergleich zu nicht kündbaren Anleihen mit gleicher Laufzeit.

Lieber flexible Zinsen?

Auf Sicherheit setzen, langfristig anlegen und dabei trotzdem flexibel bleiben – das hört sich nach der Quadratur des Kreises an. Geldmarktanleihen bieten aber genau diese Möglichkeit. Flexibel sind sie deshalb, weil der Zinssatz während der Laufzeit an einen sogenannten Referenzzinssatz gekoppelt ist und regelmäßig angepasst wird. Dadurch reduziert sich auch das Kursrisiko der Anleihen im Vergleich zu Festzins- oder auch Stufenzins-Anleihen. Geldmarktanleihen sind so vor allem für diejenigen Anlegerinnen und Anleger ein interessantes Investment, die davon ausgehen, dass die kurzfristigen Zinsen während der Laufzeit der Anleihe ansteigen. Noch weiß ja niemand genau, wo die Reise hingeht. Da die kurzfristigen Zinsen aber momentan noch auf einem sehr niedrigen Niveau liegen, werden die Geldmarktanleihen der Deka mit einer Mindestverzinsung (Floor) versehen, die oberhalb des aktuellen Referenzzinssatzes liegt. Dadurch können Anlegerinnen und Anleger schon von Anfang an Zinsen über Geldmarktniveau erwirtschaften. Im Gegenzug wird die Teilhabe an möglichen Zinsanstiegen in Form eines Höchstzinssatzes (Cap) begrenzt. Geldmarktanleihen sind zudem durch die Emittentin mir einem Nennbetrags-bezogenen 100%-igen Kapitalschutz zum Laufzeitende ausgestattet. 

Breiteres Angebotsspektrum durch Kooperationen

Die Deka selbst hat eine der besten Bonitäten unter den deutschen Banken. Das bedeutet allerdings im Umkehrschluss, dass sie aufgrund ihrer sehr guten Bonität auch tendenziell geringere Zinsen für ihre Anleihen bezahlt als Emittenten mit einer geringeren Bonität. Die konkrete Ausgestaltung der Zertifikate, also vor allem die Höhe der Zinssätze, ist nämlich neben der Laufzeit in erster Linie von der Bonität der Emittentin abhängig. Denn wie bei jeder anderen Schuldverschreibung besteht auch bei Zertifikaten ein Emittentenrisiko.

Gerät die Emittentin in finanzielle Schwierigkeiten kann das im schlimmsten anzunehmenden Fall bis zum Totalverlust führen. „Um unseren Kundinnen und Kunden eine größere Auswahl an Zinsprodukten mit attraktiven Konditionen anbieten zu können, haben wir daher in den letzten Monaten Kooperations-Partner ins Boot geholt. Diese Emittenten haben eine etwas niedrigere Bonität als wir, liegen aber deutlich im so genannten Investmentgrade-Bereich – weisen also immer noch eine gute Bonität auf“, erklärt Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate und Produktvermarktung bei der Deka, die Idee. Anlegerinnen und Anleger können so, passend zu ihrer persönlichen Risikoneigung, aus verschiedenen Zinsprodukten unterschiedlicher Emittenten auswählen. „Aktuell können wir damit beispielsweise Festzins-Anleihen mit einer Verzinsung von etwa 1,0 bis 2,50 Prozent pro Jahr bei Laufzeiten zwischen eineinhalb und sechs Jahren anbieten.“

Weitere Informationen zu unseren strukturierten Anleihen und Zertifikaten gibt es unter www.deka.de/zertifikate oder bei einem Beratungsgespräch in der Sparkasse. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potenziellen Anlegern empfohlen, den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-II-22“ heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie die ggf. verfügbaren aktuellen Basisinformationsblätter sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale ( www.deka.de ), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Artikel, die mit Namen oder Signets des Verfassers gekennzeichnet sind stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann die Redaktion für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernehmen. Die Angaben dienen der Information und sind keine Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

Herausgeber: DekaBank, Mainzer Landstraße 16, 60325 Frankfurt am Main, www.dekabank.de

Chefredakteur: Olivier Löffler (V. i. S. d. P.)

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Redaktion: Therese Dressel, Pamela Kapfenstein, Annekatrin Lacroix, Michael Merklinger, Diana Pfordte, Robert Thiel, Peter Weißenberg

Grafik/Infografiken: KD1 Designagentur, Köln

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