Finanzielle Bildung.

Warum ist finanzielle Bildung wichtig?

In einer immer komplexer werdenden Welt gewinnt finanzielle Bildung zunehmend an Bedeutung. Sie ist die Grundlage dafür, dass Menschen verantwortungsvolle und selbstbestimmte Entscheidungen rund um Geld, Sparen, Investieren und Vorsorge treffen können.

Unabhängig vom Alter ist der Umgang mit Geld eine lebenslange Herausforderung. Wer ein Grundverständnis von Finanzthemen hat, kann nicht nur besser mit monatlichen Ausgaben, Krediten oder Investitionen umgehen, sondern schützt sich auch vor Überschuldung und unseriösen Angeboten. Finanzielle Bildung stärkt die eigene Entscheidungsfähigkeit auch im Bereich der Vermögensbildung und schafft finanzielle Sicherheit.

Finanzielle Bildung von Anfang an.

Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, spielerisch und alltagsnah Geldthemen zu vermitteln. So werden frühzeitig Kompetenzen aufgebaut, auf die im Erwachsenenleben ausgebaut werden kann.

Eltern spielen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung finanzieller Bildung. Kinder orientieren sich am Verhalten ihrer Eltern – sei es beim Einkaufen, Sparen oder im Umgang mit Geld im Alltag. Wer als Elternteil offen über Geld spricht und bewusst Entscheidungen trifft, gibt wichtige Werte und Kompetenzen weiter. Die Vorbildfunktion ist daher nicht zu unterschätzen: Kinder lernen durch Beobachtung und Nachahmung.

Viele Alltagssituationen bieten die Chance, spielerisch mehr über den Umgang mit Geld, Sparen und das Planen von Ausgaben zu lernen. So lässt sich finanzielle Bildung ganz entspannt in den Alltag integrieren und macht dabei sogar richtig Spaß.

Was gehört zur finanziellen Bildung?

Zur finanziellen Bildung zählen unter anderem:

  • Grundwissen über Einnahmen und Ausgaben.
  • Fähigkeit zum Haushaltsplanen und Sparen.
  • Verständnis von Zinsen, Krediten und Anlageformen.
  • Wissen um Altersvorsorge und Versicherungsschutz.
  • Bewusster Umgang mit digitalen Zahlungsmethoden und Online-Banking.

Spielerische Ansätze für den Umgang mit Geld.

Eltern können mit einfachen Methoden die finanzielle Bildung ihrer Kinder fördern – spielerisch, altersgerecht und alltagsnah.
 

Im Alter von 3-5.

  • Gemeinsames Einkaufen: Gehen Sie gemeinsam einkaufen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Produkte unterschiedliche Preise haben. Besprechen Sie mit Ihren Kindern, welche Produkte zum täglichen Bedarf gehören, welche Produkte nicht alltäglich sind und Produkte für die auch erst einmal gespart werden muss. Kinder können so lernen, zwischen Grundbedürfnissen und Wünschen zu unterscheiden.

Im Alter 6-10.

  • Spiele mit Geldbezug: Gesellschaftsspiele wie „Monopoly“ oder „Kaufmannsladen“ vermitteln spielerisch den Umgang mit Geld und grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge.
  • Wunschliste erstellen: Aufzeigen, was bestimmte Wünsche kosten, Kinder motivieren, auf größere Wünsche hin zu sparen und gemeinsam den Fortschritt verfolgen.
  • Eigene kleine Projekte: Ein kleiner Verkaufsstand (z.B. selbstgemachte Limonade, gebrauchte Bücher und Spielsachen, Teilnahme am Flohmarkt) lässt Kinder erfahren, wie Einnahmen und Ausgaben entstehen.
  • Gemeinsame Urlaubsplanung: Gemeinsame Reiseziele definieren, Kosten dafür recherchieren und darüber sprechen was man sich wann und wie leisten kann.
  • Taschengeld: Ein regelmäßiges, altersgerechtes Taschengeld hilft Kindern, den Wert von Geld, Sparen und Budgetieren zu lernen. Mit einem Taschengeldkonto bei Ihrer Sparkasse bekommen Kinder auch schon erste Verantwortung für den Umgang mit „eigenem“ Geld.
     

Im Alter 11-16.

  • Wertpapiersparen für Kinder: mit einem gemeinsamen „Blick ins Kinderdepot“ kann man Kinder an die Themen Finanzen, Kapitalmärkte, Wertpapiersparen heranführen. In Kombination mit unserem Deka-JuniorPlan Plus Rechner können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind auch ganz spielerisch berechnen, wie sich regelmäßige Sparbeträge für die Sparziele Ihres Kindes entwickeln können und welchen Einfluss unterschiedliche Renditeannahmen auf das ersparte vermögen haben.
  • Planspiel Börse: Falls ihr Kind im Rahmen des schulischen Lehrplans am „Planspiel Börse“ teilnimmt, diskutieren Sie gemeinsam die Entscheidungen für den Kauf und Verkauf bestimmter Aktien und Wertpapiere und den Verlauf des jeweiligen Depots. In diesem Zusammenhang können Sie auch gemeinsam die Wirtschaftspresse lesen und verstehen.
  • Offener Austausch im Alltag: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Geld, Wünsche, Sparen – das schafft Vertrauen und Verständnis.

Zusammenfassung.

Diese Ansätze können Kindern helfen, früh die Grundlagen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu erlernen und unterstützen Sie als Eltern in ihrer wichtigen Vorbildfunktion.

Finanzielle Bildung ist ein entscheidender Baustein für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe. Investieren Sie in das Finanzwissen Ihrer Kinder – es zahlt sich für die Zukunft aus.

Ihre Sparkasse vor Ort kennt sich in allen Geldfragen aus.
Das erste Girokonto, das Taschengeldkonto ist der erste Schritt zur finanziellen Freiheit und Selbständigkeit. 
 

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Chancen und Risiken.

Jedes Wertpapier hat zwei Seiten.

Nutzen Sie attraktive Chancen.

  • Umfangreiche Renditechancen an den internationalen Kapitalmärkten.
  • Breite Risikostreuung durch die Bündelung aussichtsreicher Einzelwerte unterschiedlicher Anlageklassen, Währungen, Länder und Regionen.
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  • Wählen Sie ein Fondsangebot entsprechend Ihrer Chance-Risiko-Neigung. Dazu stehen auch Fonds und ETFs der Deka zur Auswahl, die ESG-Kriterien in der Anlagepolitik berücksichtigen. 

Denken Sie an die Risiken.

  • Die konkreten Risiken hängen von der Auswahl des Produktes ab.
  • Kapitalmarktbedingte Schwankungen können nicht ausgeschlossen werden und zu Verlusten führen.
  • Währungsschwankungen an den Devisenmärkten können die Fondsperfomance belasten.
  • Je nach Produktauswahl können ESG-Kriterien im Zeitverlauf Änderungen unterliegen und von den individuellen Nachhaltigkeitsvorstellungen des Anlegenden abweichen.

Die Aufzählung ist nicht vollständig. Es handelt sich um die wesentlichen Chancen und Risiken. Ausführliche Informationen finden Sie im Verkaufsprospekt.