Auf ins neue Börsenjahr.

Was Sie jetzt für Ihre Geldanlage wissen müssen.

Seien Sie startklar für 2026.

Wie geht es weiter mit Aktien, Immobilien & Co.? Welche Branchen und Assetklassen sind besonders interessant? Wie können politische Ereignisse die Märkte 2026 beeinflussen? In unserer Podcast-Reihe „Start? Klar! – Auf ins neue Börsenjahr“ werfen Deka-Experten einen Blick auf verschiedene Anlageklassen, aktuelle Trends und mögliche Entwicklungen. Nutzen Sie die Impulse für Ihre persönliche Investmentstrategie und seien Sie startklar für das Börsenjahr 2026.

Volkswirtschaftlicher Ausblick

Folge 1 mit Joachim Schallmayer.

  • Die Weltwirtschaft zeigte sich trotz Zollkonflikten, geopolitischer Spannungen und Unsicherheiten widerstandsfähig. Das globale Wachstum lag stabil bei rund drei Prozent und entsprach damit dem Niveau der Vorjahre.
  • Die Zollpolitik der USA sorgte kurzfristig für starke Marktbewegungen, blieb letztlich jedoch unter kritischen Belastungsgrenzen, wodurch gravierende wirtschaftliche Schäden ausblieben.
  • Die Weltwirtschaft befindet sich in einem strukturellen Wandel hin zu einer „Geoökonomie, in der Resilienz, Versorgungssicherheit und politische Interessen wichtiger werden als maximale Effizienz.
  • Innerhalb Europas hat sich das Wachstumsmuster verschoben: Südeuropäische Länder zeigen Dynamik, während Deutschland seit Jahren stagniert. Fiskalische Maßnahmen könnten 2026 für eine moderate Wachstumsbeschleunigung sorgen, bleiben jedoch hinter dem möglichen Potenzial zurück.
  • Ein stabiles globales Wachstum bildet die Grundlage für ein grundsätzlich konstruktives Kapitalmarktumfeld. Entscheidender Faktor für die kurzfristige Marktentwicklung bleibt die Unternehmensberichterstattung, insbesondere mit Blick auf KI-Investitionen und Gewinnentwicklung.

Wir bewegen uns in eine neue geoökonomische Welt, in der politische Interessen zunehmend wichtiger werden als reine wirtschaftliche Effizienz.

Joachim SchallmayerVolkswirt DekaBank

Aktienmärkte

Folge 2 mit Christina Gründl.

  • Die globalen Aktienmärkte zeigten sich 2025 trotz politischer Risiken, Zollkonflikten und Zinsschwankungen insgesamt robust. Positive Entwicklungen wurden vor allem von US-Technologie- und KI-Titeln getragen.
  • Künstliche Intelligenz war ein zentraler Wachstumstreiber für Aktienindizes, insbesondere in den Bereichen Halbleiter, Software, Cloud und Rechenzentren. Gleichzeitig haben steigende Bewertungen die Bedeutung fundamentaler Analyse erhöht.
  • Die USA und ausgewählte asiatische Märkte entwickelten sich überdurchschnittlich. Europäische Märkte litten stärker unter politischen Unsicherheiten, schwächerer Konjunktur und strukturellen Kostenfaktoren.
  • Für das kommende Jahr wird ein selektiveres Marktumfeld mit höherer Volatilität und moderateren Renditen erwartet. Erfolgsentscheidend sind Diversifikation, Qualitätsfokus, robuste Bilanzen und aktives Management.

Die Phase, in der einfach alles steigt, ist vorbei – künftig wird es stärker auf Qualität, robuste Geschäftsmodelle und selektive Chancen ankommen.

Christina GründlChief Investment Office, Deka Investment

Rentenmärkte

Folge 3 mit Andreas Korda.

  • 2025 war ein sehr solides Jahr für Anleihen: Geldmarktfonds erzielten rund 2 %, kurzlaufende Rentenfonds bis knapp 3 %, Unternehmensanleihen etwa 3–5 %. Besonders hohe Wertentwicklungen von rund 10 % wurden bei Wandelanleihen sowie Hartwährungsanleihen aus Schwellenländern erzielt.
  • Die Rentenmärkte profitieren von stabilen Zinsen, moderater Inflation und laufenden Renditen oberhalb des historischen Durchschnitts. Kurzfristig werden keine zusätzlichen Kursgewinne durch Zinssenkungen erwartet, dafür stabile laufende Erträge.
  • Steigende Staatsverschuldung bleibt ein langfristiges Thema, führt kurzfristig jedoch nicht zu erhöhten Ausfallrisiken bei globalen Unternehmensanleihen. Insolvenzen kleiner und mittlerer Unternehmen spiegeln sich kaum in den Kreditratings großer Emittenten wider.
  • Eine ausgewogene Laufzeitenstruktur mit Fokus auf mittlere und längere Laufzeiten wird aktuell bevorzugt.

Der Fokus bei Anleihen liegt aktuell klar auf der Vereinnahmung laufender Renditen – sie liegen deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.

Andreas KordaRentenspezialist Deka Investment

Immobilien

Folge 4 mit Tanja Sander.

  • Die europäischen Immobilienmärkte zeigen eine langsame, aber erkennbare Erholung nach der Korrekturphase. Transaktionsvolumina ziehen an, insbesondere bei Investoren mit hoher Liquidität.
  • Büroimmobilien profitieren von Angebotsknappheit bei Premiumflächen und steigenden Spitzenmieten in Kernlagen. Logistik bleibt stabil nachgefragt, getragen von Lieferkettenoptimierung und neuen strukturellen Bedarfen. Hotels haben wieder Vor-Corona-Niveaus erreicht, Einzelhandel stabilisiert sich in A-Lagen. Wohnimmobilien bleiben aufgrund strukturellen Mangels an Wohnraum besonders gefragt.
  • Überdurchschnittliche Mietsteigerungen wurden an internationalen Finanzplätzen wie Frankfurt und London sowie in südeuropäischen Metropolen verzeichnet. In den USA zeigen Büroimmobilien erste Erholungstendenzen, mit Fokus auf Core-Objekte.
  • Unterstützend wirken ein knappes Neubauangebot, moderates globales Wachstum und stabile Mietmärkte. Die weitere Erholung der Immobilienmärkte dürfte sich fortsetzen, erfordert jedoch Geduld und selektive Investitionen.

Der Markt polarisiert sich weiter: Hochwertige Core-Immobilien in guten Lagen profitieren, während veralteter Bestand zunehmend unter Druck gerät.

Tanja SanderImmobilienspezialistin Deka Immobilien

Gemischte Konzepte

Folge 5 mit Andreas Held.

  • Das Börsenjahr war geprägt von einem anhaltenden KI-Trend, stabilisierten Zinsen und hoher Volatilität, insbesondere im Frühjahr. Sinkende Zinsen im Euroraum und hohe US-Zinsen beeinflussten Kapitalflüsse und Währungsentwicklungen.
  • Gemischte Anlagekonzepte profitierten von Stabilisierung an den Rentenmärkten, fiskalischem Stimulus und breiten positiven Renditen über viele Asset-Klassen. Diversifikation erfolgte nicht nur über Aktien- und Rentenquoten, sondern verstärkt über Regionen, Themen und Rohstoffe.
  • Unternehmensanleihen spielten eine zentrale Rolle, getragen von stabilen Fundamentaldaten, jedoch bei hohen Bewertungen. Rohstoffe, insbesondere Gold, Silber und Kupfer, lieferten starke Beiträge, wobei Gold primär als Absicherungsinstrument betrachtet wird.
  • Die deutliche Abwertung des US-Dollars belastete die Renditen europäischer Anleger trotz steigender US-Aktienmärkte.
  • Zentrale Risiken sind eine mögliche erneute Zinssteigerung, geopolitische Spannungen, chinesischer Exportdruck und eine Abschwächung des US-Arbeitsmarktes. Chancen ergeben sich aus möglichen US-Zinssenkungen, politischem Stimulus, Produktivitätsgewinnen durch KI und einem potenziellen geopolitischen Entspannungsszenario in Europa.

Gold war eine der stärksten Asset-Klassen des Jahres, erfüllt aus Multi-Asset-Sicht jedoch vor allem die Rolle der Absicherung in Krisenzeiten.

Andreas HeldFondsmanager Deka Investment
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