Betriebliches Fondssparen

Die Vorsorgemodelle der DekaBank

Die DekaBank bietet Ihnen maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen zum Betrieblichen Fondssparen an. Damit können Firmenkunden ihre Verpflichtungen aus Direktzusagen und Zeitwertkonten passgenau finanzieren. Lassen Sie sich von der Vielfalt und Qualität unserer Leistungen und Produkte überzeugen.

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Direktzusage

Bei einer Direktzusage verpflichtet sich Ihr Unternehmen, den Arbeitnehmern oder deren Angehörigen ab Eintritt des Versorgungsfalles (Ruhestand, Invalidität, Tod) aus betrieblichen Mitteln Versorgungsleistungen zu zahlen. Die mit der Direktzusage verbundenen finanziellen Risiken des vorzeitigen Versorgungsfalles bei Invalidität oder Tod des Arbeitnehmers sowie die Absicherung für den Ruhestand können über Investmentfonds und/oder Lebensversicherungen rückgedeckt werden.

Aufgrund der künftigen Versorgungsverpflichtungen bildet der Arbeitgeber gewinnmindernde Pensionsrückstellungen während der Aufbauphase in seiner Bilanz und baut diese im Zeitraum der Leistung von Versorgungsbezügen wieder kontinuierlich ab. Für die Insolvenzsicherung der gesetzlich unverfallbaren Leistungen werden Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) abgeführt, die sich nach der Höhe der Ansprüche richten.

Aufwendungen des Arbeitgebers sind in unbegrenzter Höhe steuer- und sozialabgabenfrei. Arbeitnehmerfinanzierte Aufwendungen im Rahmen einer Entgeltumwandlung sind unbegrenzt steuerfrei und bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung beitragsfrei in der Sozialversicherung. Durch die geringeren Sozialabgaben reduzieren sich Ihre Lohnnebenkosten.

Die Direktzusage auf einen Blick:

  • Unbegrenzte steuerliche Dotierungsmöglichkeiten gewährleisten hohe steuerfreie Einzahlungen
  • Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen möglich
  • Sehr flexible Leistungsgestaltung abbildbar
  • Möglichkeit von Kapitalleistungen; dadurch keine Notwendigkeit einer langfristigen Verwaltung von Verpflichtungen für Rentner

Aufgrund der unbegrenzten steuerfreien Dotierungsmöglichkeiten eignet sich die Direktzusage besonders für die Alterssicherung von Gesellschafter-Geschäftsführern.
Oft werden Direktzusagen nicht von Anfang an über Fonds oder Rückdeckungsversicherungen ausfinanziert. Und wenn eine Rückdeckung besteht, reicht sie Jahre oder Jahrzehnte nach der Zusageerteilung auf Grund sinkender Zinsen und steigender Lebenserwartungen oftmals nicht aus, um die späteren Leistungen zu finanzieren. Daher sollte eine bestehende Rückdeckung regelmäßig überprüft werden.

Die DekaBank bietet eine Ausfinanzierung bestehender Direktzusagen über Investmentfonds an. Die Kapitalanlage erfolgt in ausgewählte Investmentfonds der Deka-Gruppe, wobei in Abhängigkeit von der Art der Verpflichtungen und von den Wünschen des Unternehmens verschiedene Anlagemodelle zur Verfügung stehen.

Im Rahmen einer individuellen Angebotspräsentation zeigen wir Ihnen Ihre Deckungslücken auf und erläutern die Möglichkeiten einer Ausfinanzierung über Investmentfonds. Die Ausfinanzierung kann ganz nach den Wünschen und der Liquiditätslage des Unternehmens über Einmalzahlungen oder sukzessive über langfristige Sparpläne erfolgen. Eine Zweckbindung des Deckungsvermögens wird je nach Volumen und Anzahl der Berechtigten über ein Verpfändungs- oder Treuhandmodell vorgenommen.

Pensionskasse

Die Pensionskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die der staatlichen Versicherungsaufsicht unterliegt. Die Pensionskasse räumt Ihren Arbeitnehmern einen Rechtsanspruch auf künftige Leistungen ein. Diese Versorgungsleistungen werden grundsätzlich lebenslang ausgezahlt. Alternativ besteht die Möglichkeit der Ausübung einer Kapitaloption bei Rentenbeginn. Die Beiträge an eine Pensionskasse bleiben pro Jahr bis zu 8% der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung steuerfrei und bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung (West) auch sozialversicherungsfrei.

Die Pensionskasse auf einen Blick:

  • Der Rechtsanspruch Ihrer Mitarbeiter auf Entgeltumwandlung wird erfüllt
  • Geringer Verwaltungsaufwand, einfache Abwicklung
  • Beiträge sind als Betriebsausgaben steuerlich abzugsfähig
  • Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen
  • Keine Verpflichtung bei Ausscheiden des Arbeitnehmers (Ansprüche aus einer Pensionskasse können dem Mitarbeiter mitgegeben werden) - Portabilität
  • Keine Insolvenzsicherungskosten
  • Bilanzneutralität
Die Sparkassen Pensionskasse bietet Ihren Arbeitnehmern zwei verschiedene Produktvarianten an. Die Tarife unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Form der Kapitalanlage:

PensionsRente Sicherheit: Die Anlage erfolgt in eine klassische Rentenversicherung. Alle erwirtschafteten Überschüsse werden ebenfalls in der Rentenversicherung angelegt. Diese Variante eignet sich für sicherheitsorientierte Arbeitnehmer.

PensionsRente Invest Für die Garantie der eingezahlten Beiträge fließt hier ein Teil in eine Rentenversicherung. Der andere Teil der Beiträge sowie die Überschüsse fließen in Deka Investmentfonds. Ihr Arbeitnehmer kann die Aktienquote (35%, 55%, 60%, 75% oder 100%) selbst bestimmen. Dieser Tarif ist für Mitarbeiter interessant, die neben der Sicherheit der Beitragsgarantie auf die Chancen der internationalen Kapitalmärkte setzen wollen.


Weitere Informationen

Sparkassen Pensionskasse AG
Anna-Schneider-Steig 8-10
50678 Köln

Telefon: (0221) 98 544 - 0
service@s-pension.de

http://www.s-pension.de/

Pensionsfonds

Der Pensionsfonds ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die Ihren Arbeitnehmern einen Rechtsanspruch auf künftige lebenslange Leistungen einräumt. Pensionsfonds unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und wurden mit Anlagefreiräumen ausgestattet, die etwa eine höhere Aktienquote ermöglichen als beispielsweise bei der Pensionskasse. Pensionsfonds spielen in Deutschland insbesondere bei der Auslagerung von Pensionsrückstellungen eine Rolle. Es besteht die Möglichkeit einer steuerfreien Übernahme von Versorgungsverpflichtungen aus Direktzusagen und Unterstützungskassen. Durch die Übertragung der Pensionsverpflichtungen kann die Unternehmensbilanz von Rückstellungen befreit werden. Das Unternehmen zahlt einen Einmalbetrag an den Pensionsfonds und gibt seine Pensionszusagen ab. Der Pensionsfonds bildet die bestehenden Zusagen ab und legt die Gelder an.
Der Sparkassen Pensionsfonds bietet die TransferRente Vario als Produkt zur Auslagerung von Pensionsrückstellungen (ab 50 Mio. Euro Auslagerungsvolumen) an. Außerdem steht Ihnen die Sparkassen PensionsManagement GmbH als zentraler Ansprechpartner der Sparkassen-Finanzgruppe für die Umsetzung von reinen Beitragszusagen nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz zur Verfügung.
Die TransferRente Vario ist ein Modell mit einem kapitalmarktorientierten Zinssatz. Für viele Unternehmen ist sie eine günstige Option, um die gewünschte Auslagerung der Pensionsverpflichtungen durchzuführen. Es muss berücksichtigt werden, dass für das Unternehmen das Risiko möglicher Nachschüsse beispielsweise durch außergewöhnlich lange Rentenbezugszeiten bleibt. Andererseits schont der Verzicht auf Garantien die Liquidität des Unternehmens.

Die TransferRente Vario im Überblick:

  • Marktgerechter Rechnungszins
  • Keine Garantieleistungen
  • Überdeckungen auf Wunsch an den Arbeitgeber auszahlbar
  • Nachschusspflicht für das Unternehmen bei Unterdeckung

Weitere Informationen

Sparkassen Pensionsfonds AG
Anna-Schneider-Steig 8-10
50678 Köln

Telefon: (0221) 98 544 - 0
spf@s-pension.de

http://www.s-pension.de/

Altersteilzeit im Blockmodell

Die Altersteilzeit hat als personalwirtschaftliches Vorruhestandsmodell in der Wirtschaft eine zentrale Bedeutung. Älteren Arbeitnehmern kann dadurch ein sozialverträglicher Übergang in den Ruhestand ermöglicht werden.

Das so genannte Blockmodell ist die am meisten verbreitete Variante von Altersteilzeitvereinbarungen. Dabei erfolgt eine gleichmäßige Verteilung der Altersteilzeit in zwei Phasen, die Arbeits- und die Freistellungsphase. In der Arbeitsphase erbringt der Arbeitnehmer 100% seiner Arbeitsleistung und erhält dafür 50% seiner in der Vollzeit bezogenen Vergütung. Damit die finanziellen Einschnitte für den Arbeitnehmer nicht zu groß sind, ist der Arbeitgeber verpflichtet zusätzliche Aufstockungsbeträge zu leisten: Einen Aufstockungsbetrag auf den Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung und einen auf das monatliche regelmäßig zu zahlende sozialversicherungspflichtige Arbeitsentgelt.

Nach der Hälfte der zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbarten Altersteilzeit wird der Arbeitnehmer von der Arbeitsleistung frei gestellt. In dieser Freistellungsphase erhält der Arbeitnehmer den in der Arbeitsphase nicht ausgezahlten 50-prozentigen Vergütungsanteil und wie zuvor die laufenden Aufstockungsbeträge.

Die Alterszeit im Blockmodell auf einen Blick:

  • Aktive Steuerung der Altersstruktur im Unternehmen
  • Instrument zur Motivation älterer Arbeitnehmer
  • Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit des Aufstockungsbetrags
Die DekaBank unterstützt Sie bei der Einführung der Insolvenzsicherung von Wertguthaben aus Altersteilzeitvereinbarungen im Blockmodell in Ihrem Unternehmen. Die Anlage der Wertguthaben erfolgt dabei in einen Rentenfonds Kurzläufer der Deka mit Garantiekomponente.* Dabei stehen unterschiedliche Modelle der Insolvenzsicherung und der Administration der Wertguthaben zur Verfügung. Die DekaBank unterstützt Sie bei der Auswahl des geeigneten Modells in Abhängigkeit von der konkreten Situation in Ihrem Unternehmen (Anzahl der beteiligten Mitarbeiter, Höhe der Wertguthaben, Bilanzierung).

* Der Anteilpreis des Fonds wird auf täglicher Basis garantiert, das heißt der tägliche Anteilpreis wird unter Berücksichtigung von Ausschüttungen und Steuern den vom Vortag nicht unterschreiten. Garantiegeber ist die Deka International S.A., Luxemburg.

Bei Altersteilzeit im Blockmodell entsteht in der Arbeitsphase durch die Differenz zwischen 100% Arbeitsleistung und 50% Vergütung ein Erfüllungsanspruch des Arbeitnehmers gegenüber seinem Arbeitgeber. Dieser Erfüllungsanspruch baut sich in der Arbeitsphase sukzessive auf und reduziert sich wieder ab dem Beginn der Freistellungsphase. Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, die Ansprüche der Arbeitnehmer aus Altersteilzeit für den Fall einer Insolvenz des Unternehmens abzusichern (§8a Altersteilzeitgesetz). Die von der DekaBank angebotenen Modelle zur Insolvenzsicherung von Altersteilzeit im Blockmodell bieten attraktive Möglichkeiten, den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Dazu stehen verschiedene Varianten zur Auswahl:

Die DekaBank bietet das Treuhandmodell in Verbindung mit dem Deka-ZeitDepot Online für die Insolvenzsicherung und Verwaltung von Wertguthaben aus Altersteilzeit im Blockmodell an. Es ist einfach umzusetzen und verwaltungsarm. Zwischen der Gruppentreuhand der DekaBank (DekaTreuhand GmbH) und dem Arbeitgeber wird ein Treuhandvertrag geschlossen. Gleichzeitig wird für den Arbeitgeber ein DekaBank Depot eröffnet. Dabei ist die Treuhand Depotinhaber und rechtlicher Eigentümer, der Arbeitgeber ist wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögens. Die Treuhand verwaltet das Vermögen nach den vereinbarten Anlagerichtlinien, erstattet im Leistungsfall an den Arbeitgeber und leistet im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer. Dieses Modell bietet sich insbesondere bei einer größeren Anzahl von Altersteilzeitvereinbarungen in Ihrem Unternehmen an, da es hier keiner aktiven Einbindung der Arbeitnehmer bedarf.

Alternativ wird beim Verpfändungsmodell ein DekaBank Depot auf den Namen des Arbeitgebers eröffnet. Die gegen Insolvenz zu sichernden Wertguthaben werden regelmäßig in Investmentfonds der Deka angelegt und diese zugunsten des Arbeitnehmers verpfändet. In der Freistellungsphase, wenn der Erfüllungsanspruch des Arbeitnehmers wieder abgebaut wird, werden die Fonds sukzessive zur Finanzierung der Freistellung verkauft.

Unabhängig von dem gewählten Modell der Insolvenzsicherung bietet die DekaBank ein umfassendes Serviceangebot, das alle erforderlichen Prozesse und Formulare für die Insolvenzsicherung und Administration von Wertguthaben aus Altersteilzeit im Blockmodell beinhaltet. Unsere Leistungen auf einen Blick:

  • Die Kapitalanlage erfolgt in einen Rentenfonds Kurzläufer mit Garantiekomponente.*
  • Regelmäßige Bestandsmitteilungen zum 30. Juni
  • Umfassender Depotjahresauszug zum 31. Dezember
  • Abwicklung der Wertguthaben im Insolvenzfall


* Der Anteilpreis des Fonds wird auf täglicher Basis garantiert, das heißt der tägliche Anteilpreis wird unter Berücksichtigung von Ausschüttungen und Steuern den vom Vortag nicht unterschreiten. Garantiegeber ist die Deka International S.A., Luxemburg.

Lang- und Lebensarbeitszeitkonten

Die Flexibilisierung der Arbeitszeit spielt in der Wirtschaft eine immer größere Rolle. Dabei bieten Zeitwertkonten ein wichtiges Instrument zur Steuerung des Personaleinsatzes. Darüber hinaus können Zeitwertkonten als Ersatz für Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen dienen. Auf Seiten der Arbeitnehmer bieten Zeitwertkonten attraktive Möglichkeiten bei der persönlichen Lebensplanung und können dazu beitragen, die Arbeitsmotivation etwa durch Sabbaticals nach intensiven Projektphasen zu erhöhen, private Fortbildungen etwa im Bereich der Digitalisierung zu ermöglichen und qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

Das Prinzip von Zeitwertkonten ist denkbar einfach: Die Arbeitnehmer bringen Zeiteinheiten und/oder Entgeltbestandteile in das Konto ein, etwa aus dem laufenden Gehalt, aus Einmalzahlungen, Resturlaubstagen oder Überstunden. Die Anlage der Wertguthaben erfolgt brutto, das heißt vor dem Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Bei Bedarf können die angesparten Wertguthaben nach Abstimmung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer für langfristige Freistellungen vom Arbeitsprozess (Langzeitkonto) oder für eine Verkürzung der aktiven Erwerbsphase unmittelbar vor Renteneinstieg (Lebensarbeitszeitkonto) genutzt werden. Die Besteuerung und Verbeitragung erfolgt nachgelagert, das heißt bei Auszahlung der Wertguthaben an den Arbeitnehmer.

Lang- und Lebensarbeitszeitkonten auf einen Blick:

  • Aktive Steuerung der Altersstruktur im Unternehmen
  • Motivation und Bindung von Leistungsträgern
  • Kostengünstige Alternative zu Altersteilzeitvereinbarungen
  • Möglichkeit der Ablösung teurer Vorruhestandsregelungen

Weitere Informationen zum Thema Zeitwertkonten erhalten Sie auf unserer Internetseite www.deka-zeitdept.de. Dort sind die wichtigsten Fakten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammengestellt, inklusive Freizeitrechnern, Beispielrechnungen, Referenzkunden und Kurzfilmen mit Best-Practice-Beispielen von Firmen und Mitarbeitern mit Zeitwertkonten.
Die DekaBank unterstützt Sie bei der Einführung von Zeitwertkonten in Ihrem Unternehmen. Sie haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Produktvarianten – einem flexiblen Langzeitkonto und einem Lebensarbeitszeitkonto:
Deka-ZeitDepot Flex ist ein Langzeitkonto, bei dem Freistellungen in Abstimmung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer grundsätzlich jederzeit möglich sind. Die Anlage der Wertguthaben erfolgt in einen Rentenfonds Kurzläufer mit Garantiekomponente1.
Deka-ZeitDepot Plan ist ein Lebensarbeitszeitkonto, bei dem die Freistellung der Arbeitnehmer ausschließlich unmittelbar vor Beginn der gesetzlichen Rente erfolgt. Das Produkt kann damit optimal als Ersatz für Vorruhestandsregelungen und Altersteilzeitvereinbarungen eingesetzt werden. Da die Ansparphase im Regelfall längerfristig angelegt ist, bietet die DekaBank hier pro Arbeitnehmer einen passenden Laufzeitfonds an, der ebenfalls zur planmäßigen Inanspruchnahme eine Garantiekomponente2 beinhaltet. Die Zuordnung des passenden Fonds zum jeweiligen Arbeitnehmer erfolgt im Übrigen über unsere internetbasierte Verwaltungsplattform - Deka-ZeitDepot Online - voll automatisiert.
Bei beiden Produktvarianten bietet Ihnen die DekaBank ein Full-Service-Konzept aus einer Hand: Eine Unterstützung bei der Einführung von Zeitwertkonten im Unternehmen, das Formularwesen und das Reporting, die Kapitalanlage und die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzsicherung der Wertguthaben sowie die Administration mit Hilfe einer anwenderfreundlichen internetbasierten Verwaltungsplattform (www.deka-zeitdepot.de).

Das Deka-ZeitDepot für Ihre Mitarbeiter im Überblick:

  • Flexible Steuerung der Lebensarbeitszeit mit der Möglichkeit zu vorübergehenden Freistellungen
  • Flexibel dotierbare Einzahlungen
  • Stundung von Steuern und Sozialabgaben
  • Freistellungen von der Arbeit bei vollem Sozialversicherungsschutz
  • Früherer Ausstieg aus dem aktiven Erwerbsleben ohne Rentenabschläge

1 Der Anteilpreis des Fonds wird auf täglicher Basis garantiert, das heißt der tägliche Anteilpreis wird unter Berücksichtigung von Ausschüttungen und Steuern den vom Vortag nicht unterschreiten. Garantiegeber ist die Deka International S.A., Luxemburg.
2 Kapitalgarantie mindestens in Höhe des Erstausgabepreises abzüglich Ausgabeaufschlag sowie Höchststandsicherung des Anteilpreises jeweils zu den Garantieterminen, für Einzahlungen zum ersten Bankarbeitstag des Monats (in Luxemburg und Frankfurt am Main). Der garantierte Anteilwert wird um etwaige Ausschüttungen und etwaige vom Fonds zu entrichtende Steuern korrigiert. Garantiegeber ist die Deka International S.A., Luxemburg.

Gesetzliche Grundlage für die Verpflichtung zur Insolvenzsicherung von Wertguthaben aus Zeitwertkonten ist § 7d Sozialgesetzbuch IV. Hier wird der Arbeitgeber verpflichtet, „geeignete Maßnahmen” der Insolvenzsicherung einzuführen.

Die DekaBank bietet in Verbindung mit dem Deka-ZeitDepot ein Treuhandmodell für die Insolvenzsicherung der Wertguthaben aus Zeitwertkonten an.

Das Treuhandmodell ist einfach umzusetzen und verwaltungsarm. Zwischen der Gruppentreuhand der DekaBank (DekaTreuhand GmbH) und dem Arbeitgeber wird ein Treuhandvertrag geschlossen. Gleichzeitig wird für den Arbeitgeber ein DekaBank Depot eröffnet. Dabei ist die Treuhand Depotinhaber und rechtlicher Eigentümer, der Arbeitgeber ist wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögens. Die Treuhand verwaltet das Vermögen nach den vereinbarten Anlagerichtlinien, erstattet im Leistungsfall an den Arbeitgeber und leistet im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers an die Arbeitnehmer. Die Sicherung der Arbeitnehmer erfolgt im Treuhandvertrag durch Vertrag zugunsten Dritter ohne aktive Beteiligung der Arbeitnehmer. Hierdurch kommt es zu einer wesentlichen Vereinfachung in der Abwicklung.

Mit dem Deka-ZeitDepot können Sie alle Aufzeichnungs-, Reporting- und Administrationsaufgaben im Zusammenhang mit Ihren Zeitwertkonten ausführen. Alle notwendigen Schritte können über eine anwenderfreundliche, internetbasierte Verwaltungsplattform (Deka-ZeitDepot Online) vorgenommen werden: Von der Einbringung und Entnahme der Wertguthaben über die automatische Erstellung von Formularen und Reports bis hin zur Aufzeichnung und Archivierung aller relevanten Daten. Über eine benutzerfreundliche Menüführung werden Sie bei den erforderlichen Schritten begleitet und durch automatische Prozesse unterstützt.

Ihr Aufwand bei Einführung ist gering: Pro Arbeitgeber wird ein DekaBank Depot eröffnet, in dem alle Fondsanteile eines Arbeitgebers verwahrt werden. Das Deka-ZeitDepot teilt die Fondsanteile auf die einzelnen Arbeitnehmer auf. Zwischen Deka-ZeitDepot und DekaBank Depot besteht eine automatische Schnittstelle, über die Wertpapierumsätze entsprechend den Vorgaben des Unternehmens im Deka-ZeitDepot Online automatisch im DekaBank Depot angestoßen werden. Auf diese Weise werden Verzögerungen bei der Einbringung vermieden und Personalressourcen entlastet.

Im Überblick:

  • Vollautomatisierter Wertpapierhandelsprozess über Deka-ZeitDepot Online
  • Tägliche Aktualisierung der Fondspreise und der Anspruchskonten Ihrer Mitarbeiter
  • Automatische Archivierung aller relevanten Dokumente und Daten
  • Umfangreiche Standardreports, die aus dem Deka-ZeitDepot Online täglich verfügbar sind
  • Freizeitrechner zur Erstellung von Musterkalkulationen
  • Online-Zugang für Ihre Mitarbeiter
  • Abwicklung der Wertguthaben im Insolvenzfall

Weitere Informationen zum Thema Zeitwertkonten erhalten Sie auf unserer Internetseite www.deka-zeitdepot.de . Dort sind die wichtigsten Fakten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammengestellt, inklusive Freizeitrechnern, Beispielrechnungen, Referenzkunden und Kurzfilmen mit Best-Practice-Beispielen von Firmen und Mitarbeitern mit Zeitwertkonten.

DekaTreuhand GmbH

Gerade für mittelständische Unternehmen bietet sich eine Gruppentreuhand an, da der Aufwand für die Einrichtung geringer ist als bei einer firmenindividuellen Treuhand. Wir unterstützen Sie aber auch gern bei der Ausfinanzierung einer Firmentreuhand. Sie sind bei uns richtig, wenn Sie:

  • Pensionsverpflichtungen und / oder vergleichbare langfristige Verbindlichkeiten wie z. B. Lebensarbeitszeitkontenmodelle und Altersteilzeitvereinbarungen ausfinanzieren möchten.
  • beabsichtigen, die Ansprüche Ihrer Arbeitnehmer für den Fall einer Insolvenz abzusichern.
  • nach HGB oder IFRS bilanzieren und eine mögliche Verbesserung der Bilanzstruktur erreichen wollen.

Als sogenanntes CTA-Modell (Contractual Trust Arrangement) kann die DekaTreuhand die gesetzlichen Voraussetzungen für eine mögliche Anwendung der neuen erbschaftsteuerrechtlichen Verschonungsregelungen für Altersversorgungsverpflichtungen erfüllen. Zu Details der steuerlichen und bilanziellen Behandlung wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.

Zwischen Ihrem Unternehmen und der DekaTreuhand GmbH wird ein Treuhandvertrag geschlossen. Rechtlich handelt es sich dabei um eine doppelseitige Treuhand: Zum einen werden Investmentfonds als Treuhandvermögen auf die Treuhand übertragen und die Verwaltung des Treuhandvermögens vereinbart (Verwaltungstreuhand). Zum anderen regelt der Vertrag die Sicherung der Versorgungsansprüche der Arbeitnehmer im Insolvenzfall (Sicherungstreuhand). Wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögens bleibt Ihr Unternehmen als Treugeber; rechtlicher Eigentümer wird die Treuhand.

Das Treuhandvermögen ist zweckgebunden, das heißt es wird ausschließlich für die Erfüllung der gesicherten Verpflichtungen verwendet (sogenanntes Deckungsvermögen (HGB) bzw. Plan Assets (IFRS)). Mittelrückflüsse an den Arbeitgeber sind möglich, sofern:

  • Erstattungen von Leistungen des Arbeitgebers an die Berechtigten erfolgen.
  • der Wirtschaftsprüfer eine Freigabe der Mittel im Rahmen einer Übersicherung bestätigt (das heißt die Plan Assets übersteigen die gesicherten Verpflichtungen).

Die Treuhand verwaltet das Vermögen nach den vereinbarten Anlagerichtlinien und veranlasst die Auszahlung des Treuhandvermögens im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers.

Neben den internationalen Bewertungsvorschriften findet sich auch im Handelsgesetzbuch die Vorschrift, dass auf der Aktivseite sogenanntes Deckungsvermögen mit den Verpflichtungen auf der Passivseite zu saldieren ist. Auf diese Weise kommt es zu einer Bilanzverkürzung, verbunden mit einer möglichen Verbesserung zentraler Bilanzkennzahlen wie der Eigenkapitalquote oder dem Verschuldungsgrad. Die Anerkennung des Treuhandmodells muss grundsätzlich durch Ihren Wirtschaftsprüfer erfolgen. Außerdem empfehlen wir die Unterstützung durch Ihren Steuerberater.

Die Kapitalanlage erfolgt in ausgewählte Investmentfonds der Deka. In Abhängigkeit von der Art der Verpflichtungen und Ihren individuellen Präferenzen stehen verschiedene Anlagemodelle – auch solche mit Garantiekomponenten - zur Verfügung. Die DekaBank unterstützt Sie gern bei der Auswahl einer geeigneten Kapitalanlage und bei der Abschätzung der Höhe des abzusichernden Verpflichtungsumfangs.

Unsere Leistungen auf einen Blick:

  • Standardisierte Vertragswerke für die Gruppentreuhand
  • Auf Wunsch Ausfinanzierung von firmenindividuellen Treuhandlösungen
  • Anlage und Verwaltung des Treuhandvermögens
  • Insolvenzsicherung des Treuhandvermögens und Abwicklung im Insolvenzfall
  • Administrationsplattform für Zeitwertkonten
  • Analyse bestehender und Prognose künftiger Verpflichtungen durch die Heubeck AG