Presseinformation

Privatanleger-Umfrage zu Corporate Governance: Klarer Auftrag an Fondsgesellschaften

12.07.2019

Fondsgesellschaften verwalten das Geld von Millionen Anlegern und bündeln damit Aktionärsstimmrechte. Sie können diese auf Hauptversammlungen ausüben, um Einfluss auf die Unternehmenszukunft auch jenseits von klassischen Erfolgsfaktoren zu nehmen. Dieses aktive Engagement von Fondsgesellschaften spielt auch bei Privatanlegern eine immer größere Rolle wie eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der Deka ergab.

71 Prozent der befragten Wertpapierbesitzer finden es wichtig, dass Fondsgesellschaften die Rolle als Treuhänder ihrer Anleger wahrnehmen und sie auf den Hauptversammlungen aktiv vertreten. Über die Hälfte der Befragten (56 Prozent) ist davon überzeugt, dass durch dieses Engagement der Aktienkurs des betroffenen Unternehmens langfristig steigt. Und für 41 Prozent der Anleger ist dies ein Kaufargument, wenn sie sich für den Aktienfonds einer bestimmten Fondsgesellschaft entscheiden. Deutsche Anbieter sind dabei klar im Vorteil: Gut die Hälfte der Befragten (48 Prozent) denkt, dass ihr Stimmrecht am besten von einer nationalen Fondsgesellschaft vertreten wird. Dieses Vertrauen bringen nur 26 Prozent den internationalen Anbietern entgegen.

„Die Deka Investment hat auf der Hauptversammlungssaison 2019 wieder sehr aktiv die Stimmrechte ihrer Anleger vertreten. Die Umfrageergebnisse bestätigen uns darin, wie wichtig dieses Engagement für die Anleger in Deutschland ist“, sagt Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit und Corporate Governance bei Deka Investment.

Die Anleger haben klare Vorstellungen für welche Themen ihre Fondsgesellschaft zuvorderst eintreten sollte. Mit einer deutlichen Mehrheit von 58 Prozent steht an erster Stelle das Hinwirken auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung, gefolgt von sozialen (43 Prozent) und ökologischen Kriterien (40 Prozent). Klassische Erfolgsfaktoren wie Bilanz und Finanzkennzahlen stehen für die Befragten deutlich weniger im Fokus (31 Prozent). Auch die Angemessenheit von Vorstandsgehältern spielt eine im Vergleich untergeordnete Rolle (27 Prozent).

“Wir sind davon überzeugt, dass eine gute Unternehmensführung und nachhaltiges Wirtschaften der Schlüssel für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens ist. Die Aktionäre werden bei ihrer Anlage neben der Rendite auch darauf immer mehr achten“, kommentiert Ingo Speich.

Die Deka Investment setzt sich aktiv für die Interessen ihrer mehr als vier Millionen Fondsanleger ein. Sie setzt in über 2000 Kontakten pro Jahr auf den konstruktiven Dialog mit den Unternehmen. Eine öffentliche Plattform bieten Hauptversammlungen, auf der wichtige Entscheidungen für das jeweilige Unternehmen getroffen werden. Bisher hat die Deka im Jahr 2019 auf 287 Hauptversammlungen mit über 3.485 Tagesordnungspunkten abgestimmt.

Über die Umfrage:
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1.169 Wertpapierbesitzer zwischen dem 11.06.2019 und 14.06.2019 teilnahmen. Insgesamt wurden 4.061 Personen repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren befragt.

Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 276 Mrd. Euro (per 31.12.2018) sowie rund 4,7 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapier¬geschäft aus.

Das Geschäftsfeld Immobilien bündelt die weltweite Immobilienkompetenz der Deka-Gruppe. Die Kapitalanlagegesellschaften Deka Immobilien Investment GmbH und WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds mbH managen und betreuen gemeinsam mit der Servicegesellschaft Deka Immobilien GmbH ein Immobilienvermögen von rund 36 Mrd. Euro (per 31.12.2018).

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