Werbung. 74 Millionen. Ende 2025 befanden sich weltweit mehr als 74 Millionen Elektroautos auf den Straßen. Reine Stromer, Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extender. Das ist ein Zuwachs von 19 Millionen innerhalb nur eines Jahres. Diese beeindruckenden Zahlen hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ermittelt. Noch vor wenigen Jahren galten Elektroautos als Nischenprodukt für die sogenannten Early Adopters. Heute sind sie Massenmarkt.
Die Rangliste der Hersteller liest sich wie ein Lehrstück über die Verschiebung globaler Machtverhältnisse. An der Spitze steht kein europäischer Hersteller, sondern BYD aus China mit 15 Millionen aufaddierten Neuzulassungen. Tesla folgt auf Rang zwei mit 9 Millionen. Erst dann kommt Europas größter Autobauer VW auf Rang drei mit 5,7 Millionen. Auch die deutschen Premium-Hersteller BMW und Mercedes-Benz schaffen es in die Top 10. Aber die Zeiten als deutsche Automobilhersteller, einst Synonym für führende Ingenieurskunst, Präzision und Innovation den Markt dominierten, sind leider erstmal vorbei. Das liegt bekanntermaßen auch am amerikanischen Hersteller Tesla, dem polarisierenden Pionier der Elektromobilität. Lassen Sie uns Tesla heute mal wieder genauer anschauen…
2025 hatte Tesla mit enttäuschenden Absatzzahlen und schrumpfenden Margen zu kämpfen. Die Zahlen für das erste Quartal 2026 zeigen ein gemischtes Bild. Umsatz und Gewinn stiegen wieder – die Erlöse kletterten im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 22,39 Milliarden Dollar, der Gewinn um 17 Prozent auf 477 Millionen Dollar. Die weltweiten Auslieferungen legten um 6,3 Prozent auf 358.023 Fahrzeuge zu, nach einem Rückgang von 13 Prozent im Vorjahresquartal. Besonders erfreulich: Der freie Cashflow lag bei 1,44 Milliarden US-Dollar, während die liquiden Mittel und kurzfristigen Investments auf 44,74 Milliarden US-Dollar kletterten. Das ist ein komfortables Polster für ein Unternehmen, das gleichzeitig Autos baut, Batteriefabriken hochzieht und an Robotaxis arbeitet.
Tesla-Chef Elon Musk hatte bereits nach den Absatzrückgängen im vergangenen Jahr gesagt, die Zukunft von Tesla liege ohnehin in autonom fahrenden Robotaxis und humanoiden Robotern. Tesla rechnet damit, dass sein fortgeschrittenes Fahrassistenzsystem in den kommenden Monaten in der ganzen EU zugelassen wird. Nach der Genehmigung in den Niederlanden sei man gut für eine EU-weite Zulassung im laufenden Quartal aufgestellt, sagte Tesla-Finanzchef Vaibhav Taneja.
Doch die Herausforderungen bleiben erheblich. Zu den Rückgängen im vergangenen Jahr hatte unter anderem eine Umrüstung der Produktionslinien für ein Update des Bestsellers Model Y beigetragen. Außerdem sorgte US-Präsident Donald Trump ja dafür, dass in den USA Ende September 2025 die Steuervergünstigung von 7.500 Dollar beim Kauf eines Elektroautos wegfiel. Tesla brachte das zwar einen Rekordabsatz durch die Torschlusspanik im dritten Quartal – aber darauf folgte ein weiterer Rückgang. Zudem ist der Wettbewerb härter geworden – Tesla verspürt zunehmenden Druck durch europäische und chinesische Elektroautohersteller, insbesondere BYD. Darüber hinaus bleibt das Energiegeschäft im Quartal schwächer: Der Umsatz sank um 12 Prozent, die Speicherbereitstellungen gingen um 15 Prozent zurück.
Tesla bleibt wohl weiterhin polarisierend. Technologisch führend, mit beeindruckenden Margen und einer Vision, die weit über Autos hinausgeht. Aber auch abhängig von einem CEO, dessen politische Aktivitäten das Markenbild belasten, und konfrontiert mit wachsender Konkurrenz aus China. Die hohe Bewertung der Aktie verlangt viel Zukunftserfolg. Sie wurde zuletzt mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,34 Billionen US-Dollar gehandelt, bei einem sehr hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis. Die Bewertung ist nach wie vor ambitioniert, die Volatilität hoch.
In Anbetracht des schwierigen Marktumfelds können Anlegende daher anstatt einer Investition in die Tesla-Aktie Anlagealternativen wie unser neues Tesla Express-Zertifikat Memory mit Airbag in Erwägung ziehen. Es stellt attraktive Zinsen in Aussicht und bietet mit einem großzügigen Risikopuffer im Falle von Kurs-Rückschlägen teilweise Schutz vor Verlusten.
8 Prozent Zinsen pro Periode bei Behauptung der 50-Prozent-Barriere
Das DekaBank Tesla Express-Zertifikat Memory mit Airbag 07/2032 (Quanto) (WKN DK1JHN) bietet die Möglichkeit von 8 Prozent Zinsen pro Periode sowie einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro. Vorzeitig wird das Zertifikat zurückgezahlt, wenn der Schlusskurs der Tesla-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage (erste Beobachtungs- und auch Zinsperiode 14 Monate, danach jeweils 12 Monate) auf oder über der Tilgungsschwelle notiert. Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im Juli 2027 bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2031. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 26.05.2026.
Während die Tilgungsschwelle entscheidend für den Zeitpunkt der Rückzahlung ist, bestimmt die Barriere von 50 Prozent des Startwerts über die Zinszahlung. Der erzielbare Zinsbetrag wird automatisch überwiesen, wenn die Aktie am jeweiligen Beobachtungstag auf oder oberhalb der Barriere schließt. Die Memory-Funktion ermöglicht zudem, dass ausgefallene Zinszahlungen an den folgenden Beobachtungsterminen nachgeholt werden können, wenn die Barriere dann behauptet wird.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung und wird die Barriere am finalen Bewertungstag (22.07.2032) nicht unterschritten, erfolgt im Juli 2032 die Auszahlung des Festbetrags in Höhe von 1.000 Euro. Anderenfalls drohen Verluste. Statt des Festbetrags erhalten Anlegende eine Rückzahlung entsprechend der negativen Wertentwicklung der Tesla-Aktie im Verhältnis zum Basispreis (Airbag-Funktion), der wie die Barriere ebenfalls bei 50 Prozent des Startwerts liegt. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Festbetrags drohen würden.
Die Zeichnung läuft vom 04.05.2026 bis 26.05.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist. Der Emissionspreis beträgt 1.010 Euro, inkl. 1,00 % Ausgabeaufschlag.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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