Werbung. Es gibt Abende, da gewinnt die Bequemlichkeit. Ein langer Arbeitstag, der Kühlschrank gähnend leer, draußen Minusgrade und die Couch ruft lauter als jede kulinarische Ambition. Ein paar Klicks auf dem Smartphone, 30 Minuten später klingelt es – warmes Essen, geliefert bis vor die Haustür. Was für uns Alltag ist, ist für die Fahrerinnen und Fahrer Knochenarbeit. Und für Unternehmen wie Delivery Hero ein globales Milliardenbusiness mit dünnen Margen, hoher Konkurrenz und enormem strategischen Anspruch.
Der Berliner Konzern ist längst kein deutsches Liefer-Start-up mehr, sondern ein internationaler Plattformanbieter, der in rund 70 Ländern aktiv ist – von Südkorea über den Nahen Osten bis nach Lateinamerika. Deutschland gehört schon länger nicht mehr zum Kerngeschäft, hier wurde das operative Geschäft verkauft. Delivery Hero setzt stattdessen auf Märkte mit höherem Wachstumspotenzial und weniger ruinösem Wettbewerb. Doch der Weg dahin gleicht eher einem Marathon als einem Sprint: viel Ausdauer, einige Rückschläge und immer wieder die Frage, wann sich das Ganze endlich rechnet. Lassen Sie uns gemeinsam wieder einmal einen genaueren Blick darauf werfen…
Bereits im November hatte eine Nachrichtenagentur berichtet, dass Großaktionäre eine strategische Überprüfung fordern – bis hin zum Verkauf des gesamten Unternehmens. Der Grund: Die Lieferbranche konsolidiert sich rasant. Wettbewerber wie Uber Eats und Wolt, aber auch die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway, machen Druck, und regulatorische Hürden erschweren strategische Deals. Ein geplanter Verkauf des Taiwan-Geschäfts an Uber scheiterte kürzlich an der Wettbewerbsbehörde.
Im Dezember 2025 machte Delivery Hero dann öffentlich, was viele längst vermutet hatten: Das Management steht unter Druck. In einem Brief an die Aktionäre zeigte sich der Vorstand enttäuscht von der Bewertung an der Börse und versprach, auf die schwache Aktienkursentwicklung zu reagieren. Gleichzeitig sprang der Aufsichtsrat des Essenslieferdiensts dem unter Druck geratenen Mitgründer und Konzernchef Niklas Östberg zur Seite. Der Manager solle das Unternehmen trotz des zuletzt schwachen Aktienkurses weiterführen, da er es in- und auswendig kenne, wie Aufsichtsratschefin Kristin Skogen Lund gegenüber der „Financial Times“ sagte. Skogen Lund bezeichnete die Leistung des Unternehmens „trotz Gegenwind“ als „weiterhin stark“.
Die Konsequenz ist nun, dass Delivery Hero mit Beratern strategische Optionen prüft. Konkret bedeutet das: Verkäufe von Unternehmensteilen, strategische Partnerschaften, Kapitalmarkttransaktionen für Ländergesellschaften und wertsteigernde Maßnahmen zur Kapitalstruktur. Die Frage ist: Kann Delivery Hero den Unternehmenswert tatsächlich steigern – oder bleiben die strategischen Optionen nur Lippenbekenntnisse?
Die operativen Zahlen von Delivery Hero klingen jedenfalls gar so nicht schlecht. Im dritten Quartal 2025 steigerte Delivery Hero den Bruttowarenwert - also den Wert aller abgewickelten Bestellungen - um 7 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro, der Segmentumsatz - also der tatsächlich bei Delivery Hero anfallende Erlös - wuchs um 22 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Aber: Delivery Hero schreibt weiterhin Verluste. 2025 wird der Nettoverlust wohl bei rund 449 Millionen Euro liegen. Das ist zwar eine Verbesserung gegenüber den minus 882 Millionen Euro in 2024, aber es sind immer noch tiefrote Zahlen.
Anfang Januar 2026 kam eine optimistische Meldung: Johannes Bruder, Chief Product Officer, wurde in den Vorstand berufen. Die Verträge von Konzernchef Niklas Östberg und COO Pieter-Jan Vandepitte wurden bis 2029 verlängert. Das signalisiert Führungsstabilität und ist grundsätzlich ein gutes Zeichen.
Unter dem Strich scheint klar: Die Aktie dürfte sich weiter volatil entwickeln und die Zukunft des Unternehmens ist ungewiss. Risikofreudige Anleger, die diese Volatilität in Ertrag umwandeln möchten, und das auch ganz ohne eine Erholung des Aktienkurses, könnten einen Blick auf unser neues Express-Zertifikat auf Delivery Hero werfen. Mit einem relativ großen Risikopuffer und attraktiven Renditechancen bietet es eine interessante Investitionsmöglichkeit in den global aufgestellten „Bewährungsheld“.
11,5 Prozent Zinsen pro Periode bei Behauptung der 50-Prozent-Barriere
Das DekaBank Delivery Hero Express-Zertifikat Memory mit Airbag 04/2032 (WKN DK1HMH) bietet die Möglichkeit von 11,5 Prozent Zinsen pro Periode sowie einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro. Vorzeitig wird das Zertifikat zurückgezahlt, wenn der Schlusskurs der Delivery Hero-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage (erste Beobachtungs- und auch Zinsperiode 14 Monate, danach jeweils 12 Monate) auf oder über der Tilgungsschwelle notiert. Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im April 2027 bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2031. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 09.02.2026.
Während die Tilgungsschwelle entscheidend für den Zeitpunkt der Rückzahlung ist, bestimmt die Barriere von 50 Prozent des Startwerts über die Zinszahlung. Der erzielbare Zinsbetrag wird automatisch überwiesen, wenn die Aktie am jeweiligen Beobachtungstag auf oder oberhalb der Barriere schließt. Die Memory-Funktion ermöglicht zudem, dass ausgefallene Zinszahlungen an den folgenden Beobachtungsterminen nachgeholt werden können, wenn die Barriere dann behauptet wird.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung und wird die Barriere am finalen Bewertungstag (05.04.2032) nicht unterschritten, erfolgt im April 2032 die Auszahlung des Festbetrags in Höhe von 1.000 Euro. Anderenfalls drohen Verluste. Statt des Festbetrags wird Anlegenden in diesem Fall eine festgelegte Anzahl im Wert gesunkener Delivery Hero-Aktien übertragen. Die Airbag-Funktion definiert die Anzahl der Aktien (Referenzanzahl), diese ergibt sich auf Grundlage des Basispreises, der wie die Barriere ebenfalls bei 50 Prozent des Startwerts liegt. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Festbetrags drohen würden.
Die Zeichnung läuft vom 19.01.2026 bis 09.02.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist. Der Emissionspreis beträgt 1.010 Euro, inkl. 1,00 % Ausgabeaufschlag.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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