Werbung. Wenn ich das Ruhrgebiet besuche – was ich dank meiner Familie regelmäßig tue – zieht es mich immer wieder zu den Denkmälern der deutschen Industriekultur. Zuletzt haben wir die Zeche Zollern in Dortmund angeschaut. Die alten Industriebauten wirken wie schlafende Riesen der Vergangenheit. Doch Stahl ist hier noch lange nicht Geschichte. Dominierte noch in den vergangenen Jahren das typische Bild einer angeschlagenen Stahl-Branche mit schwacher Nachfrage, Margendruck und roten Zahlen, so scheint es speziell bei dem MDAX-Konzern Salzgitter wieder zu laufen. Tradition und Zukunft gehen hier Hand in Hand. Analysten sprechen gar von einer „Stahl-Renaissance“ in Europa. Das klingt erfreulich und macht neugierig… Lassen Sie uns die aktuellen Entwicklungen einmal genauer anschauen:
Zunächst zu den Basics: Salzgitter ist mit einer Rohstahlkapazität von 7 Millionen Tonnen pro Jahr der drittgrößte Stahlhersteller in Deutschland und gehört zu den Top Ten in Europa. Das Unternehmen ist breit aufgestellt – von Bandstahl über Grobbleche bis zur Röhrenprodukten. Durch die Übernahme der Klöckner-Werke im Jahr 2007 kam der Maschinenbau hinzu, und mit der 30-prozentigen Beteiligung an Aurubis – führender Kupferproduzent und Altmetall-Recycler in Europa – hat Salzgitter auch im Kupfergeschäft und in der Kreislaufwirtschaft einen Fuß in der Tür.
Die bisherigen Zahlen für die ersten drei Quartale 2025 sehen zunächst ernüchternd aus. Im November musste das Management die Prognose nach unten anpassen: Der Umsatz wird nun „leicht oberhalb von 9,0 Milliarden Euro“ erwartet statt der ursprünglich anvisierten 9,0 bis 9,5 Milliarden Euro. Beim EBITDA rechnet man mit 300 bis 350 Millionen Euro statt bis zu 400 Millionen Euro. Vor Steuern wird sogar ein Verlust zwischen 50 und 100 Millionen Euro erwartet. Das klingt nicht gerade berauschend.
Doch hier wird es spannend: Die Börse schaut bekanntlich nach vorne, nicht zurück. Und da hat sich das Umfeld dramatisch verändert. Europa rüstet sich gegen Billigimporte, die EU-Handelspolitik wird protektionistischer. Die neuen Schutzmaßnahmen für die Stahlindustrie, darunter der CBAM-Mechanismus (Carbon Border Adjustment Mechanism), sollen europäische Hersteller vor unfairem Wettbewerb schützen. Dazu kommen massive Infrastrukturprogramme in Deutschland und höhere Verteidigungsausgaben quer durch Europa. All das sind Katalysatoren, von denen Salzgitter überproportional profitieren könnte.
Hinzu kommt ein Thema, das lange in der Schublade lag: der Wiederaufbau der Ukraine. Analysten schätzen den Stahlbedarf auf rund 100 Millionen Tonnen. Selbst wenn ukrainische Hersteller und ArcelorMittal mit seinen dortigen Werken den Löwenanteil abbekommen werden – der sogenannte Spillover-Effekt für den gesamten europäischen Markt dürfte erheblich sein. Intern arbeitet Salzgitter derweil konsequent an der Effizienz: Bis zum Jahr 2027 sollen Einsparungen von 500 Millionen Euro erzielt werden, mehr als die Hälfte davon in den Jahren 2026 und 2027. Das Management betont zudem seine klare Dekarbonisierungsstrategie und hält CO2-Zertifikate für den größten Teil des eigenen Bedarfs. Das verschafft Planungssicherheit in Zeiten steigender Klimaauflagen.
Die Kehrseite? Die gibt es natürlich auch: Europa kämpft weiterhin mit hohen Energiepreisen, die industrielle Nachfrage bleibt volatil, weltweit gibt es Überkapazitäten im Stahlsektor. Und dann ist da noch der regulatorische Druck durch EEG und EU-Klimapolitik, der die Rahmenbedingungen immer wieder verschiebt. Dennoch hat der Aktienkurs seit November 2025 eine beeindruckende Erholung hingelegt.
Das klingt insgesamt alles durchaus vielversprechend. Doch wer nicht direkt in die Salzgitter-Aktie einsteigen möchte, kann dennoch an der Entwicklung teilhaben. Unser neues Express-Zertifikat Memory auf Salzgitter ist mit einem Risikopuffer von 50 Prozent und attraktiven Renditechancen ausgestattet. So können Sie solide etwas deutschen Stahl in Ihrem Portfolio verbauen.
9,5 Prozent Zinsen pro Periode bei Behauptung der 50-Prozent-Barriere
Das DekaBank Salzgitter Express-Zertifikat Memory mit Airbag 05/2032 (WKN DK1HTF) bietet die Möglichkeit von 9,5 Prozent Zinsen pro Periode sowie einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro. Vorzeitig wird das Zertifikat zurückgezahlt, wenn der Schlusskurs der Salzgitter-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage (erste Beobachtungs- und auch Zinsperiode 14 Monate, danach jeweils 12 Monate) auf oder über der Tilgungsschwelle notiert. Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im April 2027 bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2031. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 02.03.2026.
Während die Tilgungsschwelle entscheidend für den Zeitpunkt der Rückzahlung ist, bestimmt die Barriere von 50 Prozent des Startwerts über die Zinszahlung. Der erzielbare Zinsbetrag wird automatisch überwiesen, wenn die Aktie am jeweiligen Beobachtungstag auf oder oberhalb der Barriere schließt. Die Memory-Funktion ermöglicht zudem, dass ausgefallene Zinszahlungen an den folgenden Beobachtungsterminen nachgeholt werden können, wenn die Barriere dann behauptet wird.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung und wird die Barriere am finalen Bewertungstag (28.04.2032) nicht unterschritten, erfolgt im Mai 2032 die Auszahlung des Festbetrags in Höhe von 1.000 Euro. Anderenfalls drohen Verluste. Statt des Festbetrags wird Anlegenden in diesem Fall eine festgelegte Anzahl im Wert gesunkener Salzgitter-Aktien übertragen. Die Airbag-Funktion definiert die Anzahl der Aktien (Referenzanzahl), diese ergibt sich auf Grundlage des Basispreises, der wie die Barriere ebenfalls bei 50 Prozent des Startwerts liegt. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Festbetrags drohen würden.
Die Zeichnung läuft vom 09.02.2026 bis 02.03.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist. Der Emissionspreis beträgt 1.010 Euro, inkl. 1,00 % Ausgabeaufschlag.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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