Werbung. Meine persönliche Verbindung zu SAP reicht viele Jahre zurück: Mein erster Job in der Bank war nämlich in der Konzernbilanzierung. Dort habe ich Rechnungswesen von der Pike auf gelernt – von Kontenabstimmungen über Monats- und Jahresabschlüsse der Einzelgesellschaften bis zur Erstellung des Konzernabschlusses. Ich habe diese Zeit sehr gemocht. Sie hat meine große Wertschätzung für die Menschen geprägt, die im Hintergrund mit Genauigkeit und Verlässlichkeit dafür sorgen, dass die Zahlen stimmen – und auch für die leistungsfähigen Systeme, die sie dabei unterstützen. SAP verbinde ich deshalb bis heute mit dem Fundament, auf dem funktionierende Unternehmen aufbauen.
Auch deshalb finde ich SAPs Entwicklung zum „Autonomous Enterprise“ so spannend. Der Klassiker der Unternehmenssoftware, den viele noch mit robusten ERP-Prozessen und graublauen Bildschirmmasken verbinden, erzählt nun eine der ehrgeizigeren KI-Geschichten Europas. SAP will Geschäftsprozesse mit KI-Agenten, Joule-Assistenten und einer einheitlichen Business-AI-Plattform intelligenter, schneller und stärker automatisiert machen. Auf der SAP Sapphire 2026 stellte der Konzern das autonome Unternehmen als Zusammenspiel aus SAP Business AI Platform, SAP Autonomous Suite und einer neuen Arbeitsumgebung vor, in der Menschen und KI enger zusammenarbeiten sollen. Der besondere Charme daran: Man muss nicht erst Zugang zu Unternehmensprozessen suchen. SAP sitzt längst mitten in Finanzabteilungen, Lieferketten, Personalprozessen und Einkaufsorganisationen. Schauen wir uns die alt vertraute SAP Aktie doch mal wieder etwas genauer an…
Die jüngsten Zahlen liefern dem strategischen Anspruch ein solides Fundament. Der für die kommenden zwölf Monate erwartete Umsatz aus Cloud-Abos legte bis Ende Juni im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro zu und wuchs damit sogar schneller als im ersten Quartal. Die Clouderlöse erhöhten sich um 22 Prozent auf 6,28 Milliarden Euro, während die Cloud ERP Suite mit 5,53 Milliarden Euro um 25 Prozent wuchs. Die gesamten Umsatzerlöse stiegen um 9 Prozent auf 9,88 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieben 2,21 Milliarden Euro Gewinn übrig, gut ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Das ist keine laute Sensation, sondern eher die Art von Fortschritt, die SAP besonders gut steht: verlässlich, wiederkehrend, tief in den Abläufen der Kunden verankert.
Auch die Zukäufe passen ins Bild. Mit der abgeschlossenen Dremio-Übernahme stärkt SAP die Fähigkeit, SAP- und Nicht-SAP-Daten für Analysen und KI-Aufgaben zusammenzuführen. Prior Labs bringt Know-how bei Tabular Foundation Models (vortrainierte KI-Modelle für strukturierte Tabellendaten) ein; SAP will über vier Jahre mehr als eine Milliarde Euro investieren, um daraus ein führendes KI-Labor für strukturierte Unternehmensdaten zu entwickeln.
Interessant ist zudem der Blick auf die Aktienrückkäufe. SAP kündigte im Januar 2026 ein neues Rückkaufprogramm von bis zu 10 Milliarden Euro bis Ende 2027 an. Die aktuelle Tranche seit dem 27. Juli 2026 hat ein vorgesehenes Volumen von bis zu 2,6 Milliarden Euro. Historisch hat SAP seit 2023 wiederholt eigene Aktien erworben. Für die Bewertung bedeutet das: Wenn Gewinne und freie Mittelzuflüsse stabil bleiben oder wachsen, verteilt sich der wirtschaftliche Erfolg rechnerisch auf weniger Aktien. Kennzahlen je Aktie können dadurch attraktiver wirken. Zugleich sind Rückkäufe ein Signal für finanzielle Stärke und Kapitaldisziplin. Sie ersetzen aber keine operative Entwicklung: Entscheidend bleibt, ob Cloud, KI und Automatisierung nachhaltig Wachstum und Margenqualität liefern.
Die Risiken sind klar: KI-Investitionen kosten Geld, Übernahmen müssen integriert werden, und der Wettbewerb im Cloudmarkt bleibt intensiv. Doch SAP hat einen Vorteil, den man nicht schnell kopieren kann: die tiefe Verankerung in den Kernprozessen großer Unternehmen. Wenn das „Autonomous Enterprise“ Wirklichkeit wird, dann vermutlich nicht mit Feuerwerk, sondern mit weniger Reibung im Alltag. Und genau darin liegt SAPs Stärke.
Anleger stehen vor diesem Hintergrund vor der Frage, ob die SAP-Aktie sich nach der Kursachterbahn der letzten Monate aktuell vor einer Rallye befindet. Oder ob der Kurs aufgrund z.B. immer noch bestehender Unsicherheiten bezüglich KI vs. traditioneller Unternehmenssoftware am Markt zu erneuter Volatilität neigt. Eine Alternative zum Direktinvestment ist unser neues Express-Zertifikat auf SAP. Dieses bietet eine attraktive mögliche Verzinsung von 10,5 Prozent je Zinsperiode sowie einen hohen Risikopuffer. Außerdem auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag plus Zinsen, sollte sich die Aktie schnell weiter erholen.
10,5 Prozent mögliche Zinsen pro Periode, vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeit plus 40 Prozent Risikopuffer
Das DekaBank SAP Express-Zertifikat Relax 01/2033 (WKN DK1K69) bietet die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro inklusive der Zinsen von 105 Euro pro Zinsperiode. Eine vorzeitige Rückzahlung findet statt, wenn der Schlusskurs der SAP-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage auf oder über der Tilgungsschwelle notiert (erste Beobachtungs- bzw. Zinsperiode 15 Monate, danach jeweils 12 Monate). Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im Januar 2028 bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2032. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 12.10.2026.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, werden im Januar 2033 der maximal mögliche Zinsbetrag von 630 Euro plus 1.000 Euro Festbetrag ausgezahlt – allerdings nur, wenn die SAP-Aktie am finalen Bewertungstag (07.01.2033) nicht unterhalb der Barriere von 60 Prozent des Startwerts schließt.
Eine Unterschreitung der Barriere am finalen Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und anstelle des Festbetrags werden SAP-Aktien – deren Kurs dann niedriger ist – zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten: Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank drohen Verluste bis hin zum Totalverlust.
Die Zeichnung läuft vom 21.09.2026 bis 12.10.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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