Anlegerakademie

Immobilienfonds

Immer mehr Anleger wollen am Immobilienmarkt teilhaben: Im Jahr 2015 haben sie auf der Suche nach soliden Renditen fast fünf Milliarden Euro in Offene Immobilienfonds investiert, berechnete die Ratingagentur Scope¹. Die Nachfrage spiegelt die anhaltend gute Stimmung an den Immobilienmärkten wider. Diese wird angesichts der expansiven Geldpolitik der Notenbanken vermutlich so schnell nicht abebben. Denn im Niedrigzinsumfeld wird die Nachfrage nach Immobilien weiter hoch bleiben. Denn sie stellen Stabilität und eine solide Anlagemöglichkeit in Aussicht. Im Vergleich zu einer Einzelimmobilie, bei der es einer Mieterbetreuung oder regelmäßiger Sanierung bedarf, können Anleger mit der Investition in einen Immobilienfonds das professionelle Fondsmanagement nutzen. Immobilienfonds investieren in der Regel vor allem in Büro- und Logistikgebäude oder Hotels.

Regelmäßige Erträge durch Mieteinnahmen

Anleger können über einen Immobilienfonds unterschiedliche Immobilienmarktzyklen in den verschiedenen Ländern nutzen. Dabei ermöglichen langfristige Mietverträge verlässliche Mieteinnahmen. Immobilien in Top-Lagen bieten die Chance auf eine solide Wertsteigerung. Ein Teil der Erträge von Immobilienfonds ist für Privatanleger steuerfrei.²

Erklärfilm Immobilienfonds

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Risiken von Immobilienfonds

Immobilientypische Risiken, wie Mietausfall, können zur Wertminderung der Anlage führen und außerhalb der Euroländer ergeben sich Wechselkursschwankungen. Hinsichtlich der Anlage liquider Mittel ist ein Zinsänderungsrisiko möglich. Konjunkturzyklen beeinflussen die Wertentwicklung der Immobilien.

Wie Immobilienfonds-Manager arbeiten

Ein wesentliches Ziel eines Immobilienfonds-Managers ist es, attraktive Kaufobjekte in das Portfolio aufzunehmen. Neben der Lage und Ausstattung eines Objekts ist zunehmend auch das Thema Nachhaltigkeit von Bedeutung. In diesem Segment ist die Deka einer der führenden Anbieter mit einer Zertifizierungsquote von rund 62 Prozent per Ende 2016.

Mindesthaltefrist beachten

Um Marktschwankungen abzumildern, wurde vor einigen Jahren eine Mindesthaltefrist für Immobilienfondsanteile eingeführt. Das heißt, dass Anteile erst nach Ablauf einer Haltefrist von mindestens 24 Monaten und einer zwölf Monate vorher abgegebenen Rückgabeerklärung wieder veräußert werden können.

¹ Quelle: www.scoperatings.com/research
² Aussagen gemäß aktueller Rechtslage, Stand Februar 2017. Die steuerliche Behandlung der Erträge hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig auch rückwirkenden Änderungen (z. B. durch Gesetzesänderung oder geänderte Auslegung durch die Finanzverwaltung) unterworfen sein.


Erklärgrafik


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