Anlegerakademie

Garantiefonds

Garantiefonds sind Investmentfonds, die dem Anleger am Ende einer festgelegten Laufzeit oder Anlageperiode die Rückzahlung eines Mindestbetrages garantieren. Dieser Mindestbetrag ist entweder das eingesetzte Kapital oder ein bestimmter Prozentsatz davon. Zudem partizipiert der Anleger bis zum Ende der Laufzeit bzw. Anlageperiode an der positiven Entwicklung des dem jeweiligen Fonds zugrunde liegenden Aktienindex oder Marktes. Mit einem Garantiefonds nutzt man also langfristig die Dynamik der Märkte, ohne dafür die Sicherheit aufzugeben - das macht das Garantiefondskonzept so interessant.

Garantieversprechen bezieht sich meist auf das Ende der Laufzeit

Das Garantieversprechen bezieht sich in der Regel auf das Ende der Fondslaufzeit (bzw. Anlageperiode). Da der Anteilpreis auch bei einem Garantiefonds zwischenzeitlich unter den garantierten Rücknahmepreis fallen kann, ist es daher empfehlenswert, den Fonds bis zum Ende der jeweiligen Anlageperiode zu halten, um das garantierte Kapital auf jeden Fall zurückzuerhalten.¹ Zwar ist das Anlagekapital als Sondervermögen nicht Teil der Bilanz der Fondsgesellschaft, jedoch steht und fällt die Garantie mit der Solvenz des Garantiegebers.
 
Mit Garantiefonds lassen sich Kapitalschutz und Gewinnchancen kombinieren.

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Arbeiten mit langfristigem Konzept

Es gibt zwar auch Grantiefondskonzepte mit festem Laufzeitende - häufig arbeitet ein Garantiefonds aber mit einem langfristigen Konzept – das heißt, er hat eine endlose Laufzeit. Nach einem zur Fondsauflegung definierten Zeitraum (Anlageperiode) startet die zweite Periode. Man kann mit einem Garantiefonds also sehr langfristig investiert bleiben.2

1 Kapitalgarantie zum Ende der 1. Anlageperiode in Höhe des Erstausgabepreises, abzüglich des jeweiligen Ausgabeaufschlags. Insbesondere kann sich bei einer vorzeitigen Anteilrückgabe ein niedrigerer Verkaufserlös ergeben.
 
2 Abzüglich einer Restrukturierungsgebühr, die jeweils zu Beginn einer neuen Anlageperiode erhoben wird. Die Restrukturierungsgebühr ist eine Art der Verwaltungsvergütung und fließt ganz oder teilweise den Sparkassen als Vertriebsstellen zu.


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