Deka Wertpapierbarometer

Für jede Großwetterlage die passenden Anlageprodukte

Stellen Sie einfach mit Hilfe des Reglers ein, wie Sie die Konjunkturentwicklung in den nächsten Jahren erwarten und wir zeigen Ihnen, welche Anlageformen und Deka-Produkte hierfür grundsätzlich in Betracht kommen.

Das Wertpapierbarometer ist im aktuellen Zustand von uns so voreingestellt, wie unsere Volkswirte die gesamtwirtschaftliche Großwetterlage sehen.


Einschätzung unserer Experten

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Elefanten im Porzellanladen

Von Dr. Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft DekaBank

Historisch betrachtet waren in aller Regel die Notenbanken dafür verantwortlich, dass ein Aufschwung sein Ende fand, weil deren aggressive Zinserhöhungen in eine Rezession mündeten. Doch der alte Reflex der Geldpolitiker, auf stabilitätsgefährdend hohe Inflationsraten zu reagieren, spielt aktuell überhaupt keine Rolle. Denn die Preisentwicklung in den Industrieländern ist ungewöhnlich mode-rat, ja vielmehr sogar weiterhin zu niedrig für den Geschmack der Notenbanker. Damit stehen die Notenbanken keinesfalls unter Druck, ihre Geldpolitik zu straffen.

Vor diesem Hintergrund müsste man sich eigentlich an den Kapitalmärkten keine Sorgen um die Fortdauer des Aufschwungs machen, denn die Notenbanken signalisieren derzeit sehr klar ihre Unterstützungsbereitschaft. So behutsam jedoch die Notenbanken daherkommen, so grobschlächtig bewegt sich so mancher Politiker: US-Präsident Trump geht mit seiner Zolldrohung gegenüber Mexiko klar über seine bisherige Begründung von Zöllen durch „schädliche“ Handelsbilanzungleichgewichte hinaus und setzt sie nunmehr auch als Sanktionsinstrumente gegen Staaten und Unternehmen ein, um seine politischen Ziele durchzusetzen. Bei den Briten tritt Regierungschefin May zurück, wodurch sich die Hoffnungen auf einen geordneten Brexit auf Basis des mühsam ausgehandelten Austrittsabkommens verringern. Die italienische Regierung schließlich geht bei ihrer Schuldenpolitik mit vollem Anlauf auf Konfrontationskurs mit der Europäischen Union.

Es sind vor allem diese gewichtigen Elefanten im Porzellanladen, die sich anschicken, unser Basisszenario einer sich moderat fortsetzenden globalen Expansion zu gefährden und damit dessen Eintrittswahrscheinlichkeit zu verringern. Die tendenziell stützende Haltung der Notenbanken hilft da nur noch bedingt. Die politischen Unwägbarkeiten müssen definitiv stärker betont werden.

Gleichwohl fallen die Konjunkturindikatoren bislang allenfalls gemischt aus, und die Finanzmärkte sind fern vom Panikmodus – den Notenbanken sei Dank. Sie senden beruhigende Signale, im Falle von trüberen Konjunkturperspektiven oder Verspannungen im Finanzsystem jederzeit handeln zu wollen und dies auch zu können. Insofern werden die amerikanische Fed und die Europäische Zentralbank innerhalb unseres Prognosezeitraums bis Ende 2020 wohl keine weiteren Zinserhöhungsschritte mehr vornehmen. Damit rechnen wir auf absehbare Zeit auch nicht mit einem Anstieg der Einlagenzinsen, und die Renditen sicherer Staatsanleihen dürften nur leicht aus dem negativen Bereich nach oben kommen. Für die Aktienmärkte bleiben wir dabei, dass sich nach einer baldigen Korrektur wieder gute Chancen für höhere Kurse bieten werden.

Insgesamt steht das Wertpapierbarometer auf „Konjunkturerholung / Expansion“. Damit sehen wir folgende Markttrends für 2019/2020: Die Erträge bei sicheren Zinsanlagen sind sehr gering, während risikobehaftete Anlageklassen eine konstruktive Perspektive für die Geldanlage bieten.

Stand: Juni 2019

Inflation / Boom

Konjunkturerholung / Expansion

Deflation / Krise

Inflation / Boom

Konjunkturerholung / Expansion

Deflation / Krise

Inflationsgeschützte Anleihen

Inflationsgeschützte Anleihen

Inflationsgeschützte Anleihen (auch inflationsindexierte Anleihen, Inflationsanleihe, inflation-linked Bond, Linker oder Inflationsbond genannt) sind Wertpapiere, deren Zinszahlung und/oder Nominalwert an einen Verbraucherpreisindex gekoppelt sind. Somit besteht bei dieser Art von Anleihen gegenüber Anleihen mit fixierter Zinszahlung der Unterschied, dass sie sich an die aktuell gültige Preis-/Inflationsentwicklung anpassen.

Passende Anlageprodukte:

Gold

Gold

Das Edelmetall ist einer der ältesten Vermögenswerte überhaupt. Schon früher sicherte das Edelmetall zum Beispiel die Finanzen von Staaten ab. Inzwischen sind Goldanlagen – vor allem durch die Börsenschwankungen im Umfeld der Lehman- und der Finanzkrise – auch wieder in das Interesse der Privatanleger gerückt.

Passende Anlageprodukte:

Aktien

Aktien

Mit einer Investition in Aktien beteiligen Sie sich an einem Unternehmen und partizipieren so an dessen wirtschaftlicher Entwicklung. Dadurch bieten sich attraktive Chancen vor allem für langfristiger orientierte Anleger, wobei es im Zeitablauf zu unterschiedlichen starken Kursschwankungen kommen kann. Durch eine Investition in einen Aktienfonds, der die angelegten Gelder auf eine Vielzahl von Aktien aufteilt, besteht die Möglichkeit das Risiko gegenüber einer Einzelanlage zu senken und Schwankungen zu reduzieren. Zudem ist eine Geldanlage in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich.

Passende Anlageprodukte:

Immobilien

Immobilien

Immobilien stellen eine wertbeständige und sachwertorientierte Anlageform dar. Eine Investition in Immobilien erfordert einen größeren Investitionsbetrag. Durch die Investition in einen Immobilienfonds können sich an einer großen Anzahl von unterschiedlichsten Gewerbeimmobilien wie z.B. Büros, Logistik und Einkaufszentren oder Hotels beteiligen. Erträge werden dabei überwiegend aus beständigen Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Immobilien erwirtschaftet. Die Investition in Immobilienfonds ist in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich. Immobilientypische Risiken wie Mietausfall können zur Wertminderung der Anlage führen.

Passende Anlageprodukte:

Aktien

Aktien

Mit einer Investition in Aktien beteiligen Sie sich an einem Unternehmen und partizipieren so an dessen wirtschaftlicher Entwicklung. Dadurch bieten sich attraktive Chancen vor allem für langfristiger orientierte Anleger, wobei es im Zeitablauf zu unterschiedlichen starken Kursschwankungen kommen kann. Durch eine Investition in einen Aktienfonds, der die angelegten Gelder auf eine Vielzahl von Aktien aufteilt, besteht die Möglichkeit das Risiko gegenüber einer Einzelanlage zu senken und Schwankungen zu reduzieren. Zudem ist eine Geldanlage in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich.

Passende Anlageprodukte:

Rohstoffe

Rohstoffe

Rohstoffe gelten als sogenannte „Alternative Investments“ und bieten im Vergleich zu klassischen Anlageformen wie Aktien und Renten insbesondere einen diversifizierenden Effekt, da ihre Entwicklung nicht direkt mit der Entwicklung der klassischen Kapitalanlagemärkte zusammen hängt. Rohstoff-Investments werden zu überwiegenden Teilen nicht physisch, sondern werden meistens über sog. Derivate gehandelt. Rohstofffonds bündeln mehrere unterschiedliche Rohstoffarten und bieten so zusätzliche Streuung.

Passende Anlageprodukte:

Immobilien

Immobilien

Immobilien stellen eine wertbeständige und sachwertorientierte Anlageform dar. Eine Investition in Immobilien erfordert einen größeren Investitionsbetrag. Durch die Investition in einen Immobilienfonds können sich an einer großen Anzahl von unterschiedlichsten Gewerbeimmobilien wie z.B. Büros, Logistik und Einkaufszentren oder Hotels beteiligen. Erträge werden dabei überwiegend aus beständigen Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Immobilien erwirtschaftet. Die Investition in Immobilienfonds ist in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich. Immobilientypische Risiken wie Mietausfall können zur Wertminderung der Anlage führen.

Passende Anlageprodukte:

Unternehmens­anleihen

Unternehmensanleihen

Unternehmensanleihen (auch Corporate Bonds genannt) werden im Gegensatz zu Staatsanleihen nicht von Staaten ausgegebenen, sondern von Unternehmen begeben. Sie dienen somit neben der klassischen Kreditaufnahme als Instrument zur Unternehmensfinanzierung und bieten in der Regel attraktivere Zinszahlungen als z.B. Staatsanleihen erstklassiger Aussteller. Die Kurse der Unternehmensanleihen können je nach Zahlungsfähigkeit des Schuldners höhere Schwankungen aufweisen. Durch eine Investition in einen Unternehmensanleihe-Fonds kann das Risiko auf unterschiedliche Papiere gestreut werden. Schwankungen sollen so verringert werden.

Passende Anlageprodukte:

Emerging Markets

Emerging Markets

Emerging Markets („emerging“ steht im Englischen für „aufstrebend“) bezeichnet aufstrebende Staaten jenseits der Industriestaaten. Diese haben oftmals eine stark wachsende Wirtschaft und bieten somit auch besonders interessante Anlagemöglichkeiten. Mit Investitionen in Emerging Markets-Aktien oder -Renten kann man an den wirtschaftlichen Entwicklungen in diesen Regionen partizipieren. Häufig unterliegen die Kapitalmärkte der Emerging Marktes stärkeren Schwankungen als die etablierten Weltbörsen. Durch die Streuung auf eine Vielzahl von Werten in unterschiedlichen Regionen lässt sich das Risiko über spezielle Investmentfonds reduzieren.

Passende Anlageprodukte:

Ausgewählte Anleihen

Ausgewählte Anleihen

Anleihen sind kurz-, mittel- oder langfristige Schuldverschreibungen, die z.B. von der öffentlichen Hand oder Unternehmen ausgegeben werden. Auch in der Deflation/Krise gibt es Anleiheformen und damit auch Rentenfonds, die weiterhin Renditechancen ermöglichen.

Passende Anlageprodukte:

Wertpapiere mit Garantie

Wertpapiere mit Garantie

Fonds oder Zertifikate mit Garantie ermöglichen es, an der Entwicklung z.B. eines bestimmten Aktienmarktes nach einer vorgegebenen Logik zu partizipieren. Zudem bieten sie einen vollständigen oder teilweisen Schutz gegen Kursverluste am Ende der Laufzeit oder Anlageperiode, in dem ein bestimmter Prozentsatz des angelegten Kapitals (100 Prozent oder weniger) garantiert wird. Durch die zusätzliche Garantiekomponente sind die Ertragschancen im Vergleich zur Direktanlage allerdings geringer. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich.

Passende Anlageprodukte: