Deka Wertpapierbarometer

Für jede Großwetterlage die passenden Anlageprodukte

Stellen Sie einfach mit Hilfe des Reglers ein, wie Sie die Konjunkturentwicklung in den nächsten Jahren erwarten und wir zeigen Ihnen, welche Anlageformen und Deka-Produkte hierfür grundsätzlich in Betracht kommen.

Das Wertpapierbarometer ist im aktuellen Zustand von uns so voreingestellt, wie unsere Volkswirte die gesamtwirtschaftliche Großwetterlage sehen.


Einschätzung unserer Experten

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Konjunktursignale stehen auf grün

Von Dr. Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft DekaBank

Die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2017 war überraschend stark. Auch die Aktienmärkte übertrafen mit immer neuen Rekorden die Vorhersagen deutlich. Ursache für die zu vorsichtigen Erwartungen für das Jahr 2017 war unter anderem eine im Rückblick übertriebene Sorge vor politischen Störeinflüssen. Zwar ist die politische Unsicherheit weiterhin hoch. Doch die Wirtschaft und die Finanzmärkte sind robuster geworden gegenüber den vielfältigen Risiken. Damit starten die Unternehmen wie auch die Konsumenten voller Zuversicht in das neue Jahr.

Die Konjunktursignale stehen eindeutig auf grün. Ein global gesehen kräftiges Konsum- und inzwischen auch Investitionswachstum paart sich mit einem ungewöhnlich breit basierenden globalen Wachstum. Und noch etwas ist sehr beruhigend: Die Leistungsbilanzungleichgewichte innerhalb der Weltwirtschaft sind geringer geworden. Damit verliert ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor an Bedeutung. Die Jahre 2018 und 2019 dürften aus heutiger Sicht also stabile Wachstumsjahre werden. Wobei sie wohl auch in der Rückschau dereinst als Übergangsjahren in eine „normalere“ – das heißt schwankungsanfälligere – Welt in die Geschichte eingehen dürften.

Ein wesentlicher Baustein beim Blick nach vorne bleibt die Aussicht auf weitere Jahre mit niedrigen Zinsen. Daran ändert auch der nach langen Jahren begonnene Ausstiegskurs der Notenbanken aus der ultra-lockeren Geldpolitik nichts. Jenseits der Nullzinsgrenze hat neuerdings das Bilanzvolumen der Notenbanken die Zinsen als Gradmesser der geldpolitischen Ausrichtung abgelöst. Formal wird im Jahr 2018 ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der geldpolitischen Wende erreicht werden. Mit dem Abschmelzen der weltweiten Zentralbankbilanzen ab dem Jahr 2018 wird der Kurs einer geldpolitischen Normalisierung sachte fortgesetzt. Dies kann im kommenden Jahr insbesondere an den Aktienmärkten zu einer holprigeren Entwicklung beitragen. Dauerhafte starke Renditeanstiege wird es aber nicht geben.

Bis wieder spürbare Zinsen auf dem Sparkonto ankommen, wird es also noch Jahre dauern. Und da die Inflationsrate zwar niedrig, aber immer noch höher als die Sparzinsen ist, verlieren die Sparer Tag für Tag an Kaufkraft. Wenn Anleger in Zeiten der „Realzinsfalle 2.0“ eine positive reale (d.h. nach Inflation gerechnete) Rendite erzielen wollen, werden sie somit auch in Zukunft nicht um die Wertpapiermärkte, insbesondere den Aktienmarkt, herumkommen.

Insgesamt steht das Wertpapierbarometer auf „Konjunkturerholung / Expansion“. Damit sehen wir folgende Markttrends für 2018/2019: Die Erträge bei sicheren Zinsanlagen sind sehr gering, während risikobehaftete Anlageklassen eine konstruktive Perspektive für die Geldanlage bieten.

Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Die Einschätzung kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern. Stand: Dezember 2017.

Inflation / Boom

Konjunkturerholung / Expansion

Deflation / Krise

Inflation / Boom

Konjunkturerholung / Expansion

Deflation / Krise

Inflationsgeschützte Anleihen

Inflationsgeschützte Anleihen

Inflationsgeschützte Anleihen (auch inflationsindexierte Anleihen, Inflationsanleihe, inflation-linked Bond, Linker oder Inflationsbond genannt) sind Wertpapiere, deren Zinszahlung und/oder Nominalwert an einen Verbraucherpreisindex gekoppelt sind. Somit besteht bei dieser Art von Anleihen gegenüber Anleihen mit fixierter Zinszahlung der Unterschied, dass sie sich an die aktuell gültige Preis-/Inflationsentwicklung anpassen.

Passende Anlageprodukte:

Gold

Gold

Das Edelmetall ist einer der ältesten Vermögenswerte überhaupt. Schon früher sicherte das Edelmetall zum Beispiel die Finanzen von Staaten ab. Inzwischen sind Goldanlagen – vor allem durch die Börsenschwankungen im Umfeld der Lehman- und der Finanzkrise – auch wieder in das Interesse der Privatanleger gerückt.

Passende Anlageprodukte:

Aktien

Aktien

Mit einer Investition in Aktien beteiligen Sie sich an einem Unternehmen und partizipieren so an dessen wirtschaftlicher Entwicklung. Dadurch bieten sich attraktive Chancen vor allem für langfristiger orientierte Anleger, wobei es im Zeitablauf zu unterschiedlichen starken Kursschwankungen kommen kann. Durch eine Investition in einen Aktienfonds, der die angelegten Gelder auf eine Vielzahl von Aktien aufteilt, besteht die Möglichkeit das Risiko gegenüber einer Einzelanlage zu senken und Schwankungen zu reduzieren. Zudem ist eine Geldanlage in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich.

Passende Anlageprodukte:

Immobilien

Immobilien

Immobilien stellen eine wertbeständige und sachwertorientierte Anlageform dar. Eine Investition in Immobilien erfordert einen größeren Investitionsbetrag. Durch die Investition in einen Immobilienfonds können sich an einer großen Anzahl von unterschiedlichsten Gewerbeimmobilien wie z.B. Büros, Logistik und Einkaufszentren oder Hotels beteiligen. Erträge werden dabei überwiegend aus beständigen Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Immobilien erwirtschaftet. Die Investition in Immobilienfonds ist in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich. Immobilientypische Risiken wie Mietausfall können zur Wertminderung der Anlage führen.

Passende Anlageprodukte:

Aktien

Aktien

Mit einer Investition in Aktien beteiligen Sie sich an einem Unternehmen und partizipieren so an dessen wirtschaftlicher Entwicklung. Dadurch bieten sich attraktive Chancen vor allem für langfristiger orientierte Anleger, wobei es im Zeitablauf zu unterschiedlichen starken Kursschwankungen kommen kann. Durch eine Investition in einen Aktienfonds, der die angelegten Gelder auf eine Vielzahl von Aktien aufteilt, besteht die Möglichkeit das Risiko gegenüber einer Einzelanlage zu senken und Schwankungen zu reduzieren. Zudem ist eine Geldanlage in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich.

Passende Anlageprodukte:

Rohstoffe

Rohstoffe

Rohstoffe gelten als sogenannte „Alternative Investments“ und bieten im Vergleich zu klassischen Anlageformen wie Aktien und Renten insbesondere einen diversifizierenden Effekt, da ihre Entwicklung nicht direkt mit der Entwicklung der klassischen Kapitalanlagemärkte zusammen hängt. Rohstoff-Investments werden zu überwiegenden Teilen nicht physisch, sondern werden meistens über sog. Derivate gehandelt. Rohstofffonds bündeln mehrere unterschiedliche Rohstoffarten und bieten so zusätzliche Streuung.

Passende Anlageprodukte:

Immobilien

Immobilien

Immobilien stellen eine wertbeständige und sachwertorientierte Anlageform dar. Eine Investition in Immobilien erfordert einen größeren Investitionsbetrag. Durch die Investition in einen Immobilienfonds können sich an einer großen Anzahl von unterschiedlichsten Gewerbeimmobilien wie z.B. Büros, Logistik und Einkaufszentren oder Hotels beteiligen. Erträge werden dabei überwiegend aus beständigen Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Immobilien erwirtschaftet. Die Investition in Immobilienfonds ist in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich. Immobilientypische Risiken wie Mietausfall können zur Wertminderung der Anlage führen.

Passende Anlageprodukte:

Unternehmens­anleihen

Unternehmensanleihen

Unternehmensanleihen (auch Corporate Bonds genannt) werden im Gegensatz zu Staatsanleihen nicht von Staaten ausgegebenen, sondern von Unternehmen begeben. Sie dienen somit neben der klassischen Kreditaufnahme als Instrument zur Unternehmensfinanzierung und bieten in der Regel attraktivere Zinszahlungen als z.B. Staatsanleihen erstklassiger Aussteller. Die Kurse der Unternehmensanleihen können je nach Zahlungsfähigkeit des Schuldners höhere Schwankungen aufweisen. Durch eine Investition in einen Unternehmensanleihe-Fonds kann das Risiko auf unterschiedliche Papiere gestreut werden. Schwankungen sollen so verringert werden.

Passende Anlageprodukte:

Emerging Markets

Emerging Markets

Emerging Markets („emerging“ steht im Englischen für „aufstrebend“) bezeichnet aufstrebende Staaten jenseits der Industriestaaten. Diese haben oftmals eine stark wachsende Wirtschaft und bieten somit auch besonders interessante Anlagemöglichkeiten. Mit Investitionen in Emerging Markets-Aktien oder -Renten kann man an den wirtschaftlichen Entwicklungen in diesen Regionen partizipieren. Häufig unterliegen die Kapitalmärkte der Emerging Marktes stärkeren Schwankungen als die etablierten Weltbörsen. Durch die Streuung auf eine Vielzahl von Werten in unterschiedlichen Regionen lässt sich das Risiko über spezielle Investmentfonds reduzieren.

Passende Anlageprodukte:

Ausgewählte Anleihen

Ausgewählte Anleihen

Anleihen sind kurz-, mittel- oder langfristige Schuldverschreibungen, die z.B. von der öffentlichen Hand oder Unternehmen ausgegeben werden. Auch in der Deflation/Krise gibt es Anleiheformen und damit auch Rentenfonds, die weiterhin Renditechancen ermöglichen.

Passende Anlageprodukte:

Wertpapiere mit Garantie

Wertpapiere mit Garantie

Fonds oder Zertifikate mit Garantie ermöglichen es, an der Entwicklung z.B. eines bestimmten Aktienmarktes nach einer vorgegebenen Logik zu partizipieren. Zudem bieten sie einen vollständigen oder teilweisen Schutz gegen Kursverluste am Ende der Laufzeit oder Anlageperiode, in dem ein bestimmter Prozentsatz des angelegten Kapitals (100 Prozent oder weniger) garantiert wird. Durch die zusätzliche Garantiekomponente sind die Ertragschancen im Vergleich zur Direktanlage allerdings geringer. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich.

Passende Anlageprodukte: