Deka Wertpapierbarometer

Für jede Großwetterlage die passenden Anlageprodukte

Stellen Sie einfach mit Hilfe des Reglers ein, wie Sie die Konjunkturentwicklung in den nächsten Jahren erwarten und wir zeigen Ihnen, welche Anlageformen und Deka-Produkte hierfür grundsätzlich in Betracht kommen.

Das Wertpapierbarometer ist im aktuellen Zustand von uns so voreingestellt, wie unsere Volkswirte die gesamtwirtschaftliche Großwetterlage sehen.


Einschätzung unserer Experten

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Coronavirus: Die Welt hält den Atem an

Von Dr. Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft DekaBank

Bis weit in den Februar hinein haben die Finanzmärkte erfolgreich den diversen politischen Risiken und sogar dem Ausbruch des Coronavirus vor allem in China getrotzt. An den Börsen erreichten die Indizes neue Allzeithochs, so auch der Deutsche Aktienindex DAX. Ende Februar hat es die Aktienmärkte dann aber doch erwischt: Trotz einer geringer werdenden Anzahl an Neuinfektionen in China stellte die weltweite Ausbreitung des Coronavirus (vor allem in Südkorea, Italien und dem Iran) alles andere in den Schatten. So hielten die Börsianer unvermittelt die Luft an, und es kam zu einem erheblichen Kursrutsch an den globalen Börsen. Ebenso gingen die Renditen an den Rentenmärkten in den Keller.

Die Belastungen der Infektionswelle für die Weltwirtschaft sind unserer Einschätzung nach unverändert als zeitlich begrenzt zu bezeichnen, sie sind aber gewichtiger und halten etwas länger als bislang gedacht. Denn erstens sind Lieferkettenunterbrechungen absehbar, zweitens gibt es Absatzprobleme (vor allem nach China), und drittens dürfte sich die Stimmung bei Unternehmern und Verbrauchern eintrüben, was zu einer Investitions- und Konsumzurückhaltung führt. Bei der Abschätzung der Belastungen des Coronavirus für die Weltwirtschaft kann es sich bei unserer aktuellen Prognose nur um eine Momentaufnahme handeln, die von ungewöhnlich hoher Unsicherheit gekennzeichnet ist. Da in Europa so rigide Quarantänemaßnahmen wie in China unrealistisch sind, ist eine weitere Ausbreitung des Coronavirus mit all ihren negativen Folgen nicht zu verhindern. Daher wird die Konjunktur auch im zweiten Quartal spürbar gedämpft, die gesamtwirtschaftliche Erholung dank der Nachholeffekte dürfte sich mithin in die zweite Jahreshälfte 2020 verlagern. Für das Gesamtjahr 2020 bleibt nur noch ein Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts von 2,4 % (bisherige Prognose: 3,0 %) übrig.

Wie ernst die jüngsten Entwicklungen genommen werden, zeigen die Kommunikation und erste Maßnahmen seitens der Notenbanken und der Finanzpolitik. Eine negative Abwärtsspirale aus schwächerer Konjunktur und labilerer Finanzmärkte muss unbedingt vermieden werden. Rasche Zinssenkungen oder Liquiditätsmaßnahmen wie auch Konjunkturpakete sollen die Welt schnell wieder etwas aufatmen lassen. Nur so wird es möglich sein, dass sich Finanzmarktteilnehmer durchringen können, durch die zeitweilige Konjunkturschwäche hindurchzuschauen und auf ein U-förmiges Erholungsszenario zu setzen. Dies könnte auch zu einer rascheren Überwindung der Marktschwäche beitragen als wir es derzeit erwarten. Umgekehrt ist aber auch ein weiteres Abrutschen der Konjunkturprognosen und Aktienmärkte denkbar, wenn die Skepsis gegenüber dem Coronavirus und der Wirksamkeit der Gegenmaßnahmen anhält oder sogar ansteigt. Kurz gesagt: Die kommenden Wochen werden zunächst weiter von ungewöhnlich starken Kursschwankungen an den Börsen geprägt sein.

Insgesamt steht das Wertpapierbarometer auf „Konjunkturerholung / Expansion“. Damit sehen wir folgende Markttrends für 2020/2021: Die Erträge bei sicheren Zinsanlagen sind sehr gering, während risikobehaftete Anlageklassen eine konstruktive Perspektive für die Geldanlage bieten.

Stand: März 2020

Inflation / Boom

Konjunkturerholung / Expansion

Deflation / Krise

Inflation / Boom

Konjunkturerholung / Expansion

Deflation / Krise

Inflationsgeschützte Anleihen

Inflationsgeschützte Anleihen

Inflationsgeschützte Anleihen (auch inflationsindexierte Anleihen, Inflationsanleihe, inflation-linked Bond, Linker oder Inflationsbond genannt) sind Wertpapiere, deren Zinszahlung und/oder Nominalwert an einen Verbraucherpreisindex gekoppelt sind. Somit besteht bei dieser Art von Anleihen gegenüber Anleihen mit fixierter Zinszahlung der Unterschied, dass sie sich an die aktuell gültige Preis-/Inflationsentwicklung anpassen.

Passende Anlageprodukte:

Gold

Gold

Das Edelmetall ist einer der ältesten Vermögenswerte überhaupt. Schon früher sicherte das Edelmetall zum Beispiel die Finanzen von Staaten ab. Inzwischen sind Goldanlagen – vor allem durch die Börsenschwankungen im Umfeld der Lehman- und der Finanzkrise – auch wieder in das Interesse der Privatanleger gerückt.

Passende Anlageprodukte:

Aktien

Aktien

Mit einer Investition in Aktien beteiligen Sie sich an einem Unternehmen und partizipieren so an dessen wirtschaftlicher Entwicklung. Dadurch bieten sich attraktive Chancen vor allem für langfristiger orientierte Anleger, wobei es im Zeitablauf zu unterschiedlichen starken Kursschwankungen kommen kann. Durch eine Investition in einen Aktienfonds, der die angelegten Gelder auf eine Vielzahl von Aktien aufteilt, besteht die Möglichkeit das Risiko gegenüber einer Einzelanlage zu senken und Schwankungen zu reduzieren. Zudem ist eine Geldanlage in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich.

Passende Anlageprodukte:

Immobilien

Immobilien

Immobilien stellen eine wertbeständige und sachwertorientierte Anlageform dar. Eine Investition in Immobilien erfordert einen größeren Investitionsbetrag. Durch die Investition in einen Immobilienfonds können sich an einer großen Anzahl von unterschiedlichsten Gewerbeimmobilien wie z.B. Büros, Logistik und Einkaufszentren oder Hotels beteiligen. Erträge werden dabei überwiegend aus beständigen Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Immobilien erwirtschaftet. Die Investition in Immobilienfonds ist in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich. Immobilientypische Risiken wie Mietausfall können zur Wertminderung der Anlage führen.

Passende Anlageprodukte:

Aktien

Aktien

Mit einer Investition in Aktien beteiligen Sie sich an einem Unternehmen und partizipieren so an dessen wirtschaftlicher Entwicklung. Dadurch bieten sich attraktive Chancen vor allem für langfristiger orientierte Anleger, wobei es im Zeitablauf zu unterschiedlichen starken Kursschwankungen kommen kann. Durch eine Investition in einen Aktienfonds, der die angelegten Gelder auf eine Vielzahl von Aktien aufteilt, besteht die Möglichkeit das Risiko gegenüber einer Einzelanlage zu senken und Schwankungen zu reduzieren. Zudem ist eine Geldanlage in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich.

Passende Anlageprodukte:

Rohstoffe

Rohstoffe

Rohstoffe gelten als sogenannte „Alternative Investments“ und bieten im Vergleich zu klassischen Anlageformen wie Aktien und Renten insbesondere einen diversifizierenden Effekt, da ihre Entwicklung nicht direkt mit der Entwicklung der klassischen Kapitalanlagemärkte zusammen hängt. Rohstoff-Investments werden zu überwiegenden Teilen nicht physisch, sondern werden meistens über sog. Derivate gehandelt. Rohstofffonds bündeln mehrere unterschiedliche Rohstoffarten und bieten so zusätzliche Streuung.

Passende Anlageprodukte:

Immobilien

Immobilien

Immobilien stellen eine wertbeständige und sachwertorientierte Anlageform dar. Eine Investition in Immobilien erfordert einen größeren Investitionsbetrag. Durch die Investition in einen Immobilienfonds können sich an einer großen Anzahl von unterschiedlichsten Gewerbeimmobilien wie z.B. Büros, Logistik und Einkaufszentren oder Hotels beteiligen. Erträge werden dabei überwiegend aus beständigen Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Immobilien erwirtschaftet. Die Investition in Immobilienfonds ist in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich. Immobilientypische Risiken wie Mietausfall können zur Wertminderung der Anlage führen.

Passende Anlageprodukte:

Unternehmens­anleihen

Unternehmensanleihen

Unternehmensanleihen (auch Corporate Bonds genannt) werden im Gegensatz zu Staatsanleihen nicht von Staaten ausgegebenen, sondern von Unternehmen begeben. Sie dienen somit neben der klassischen Kreditaufnahme als Instrument zur Unternehmensfinanzierung und bieten in der Regel attraktivere Zinszahlungen als z.B. Staatsanleihen erstklassiger Aussteller. Die Kurse der Unternehmensanleihen können je nach Zahlungsfähigkeit des Schuldners höhere Schwankungen aufweisen. Durch eine Investition in einen Unternehmensanleihe-Fonds kann das Risiko auf unterschiedliche Papiere gestreut werden. Schwankungen sollen so verringert werden.

Passende Anlageprodukte:

Emerging Markets

Emerging Markets

Emerging Markets („emerging“ steht im Englischen für „aufstrebend“) bezeichnet aufstrebende Staaten jenseits der Industriestaaten. Diese haben oftmals eine stark wachsende Wirtschaft und bieten somit auch besonders interessante Anlagemöglichkeiten. Mit Investitionen in Emerging Markets-Aktien oder -Renten kann man an den wirtschaftlichen Entwicklungen in diesen Regionen partizipieren. Häufig unterliegen die Kapitalmärkte der Emerging Marktes stärkeren Schwankungen als die etablierten Weltbörsen. Durch die Streuung auf eine Vielzahl von Werten in unterschiedlichen Regionen lässt sich das Risiko über spezielle Investmentfonds reduzieren.

Passende Anlageprodukte:

Ausgewählte Anleihen

Ausgewählte Anleihen

Anleihen sind kurz-, mittel- oder langfristige Schuldverschreibungen, die z.B. von der öffentlichen Hand oder Unternehmen ausgegeben werden. Auch in der Deflation/Krise gibt es Anleiheformen und damit auch Rentenfonds, die weiterhin Renditechancen ermöglichen.

Passende Anlageprodukte:

Wertpapiere mit Garantie

Wertpapiere mit Garantie

Fonds oder Zertifikate mit Garantie ermöglichen es, an der Entwicklung z.B. eines bestimmten Aktienmarktes nach einer vorgegebenen Logik zu partizipieren. Zudem bieten sie einen vollständigen oder teilweisen Schutz gegen Kursverluste am Ende der Laufzeit oder Anlageperiode, in dem ein bestimmter Prozentsatz des angelegten Kapitals (100 Prozent oder weniger) garantiert wird. Durch die zusätzliche Garantiekomponente sind die Ertragschancen im Vergleich zur Direktanlage allerdings geringer. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich.

Passende Anlageprodukte: