Deka Wertpapierbarometer

Für jede Großwetterlage die passenden Anlageprodukte

Stellen Sie einfach mit Hilfe des Reglers ein, wie Sie die Konjunkturentwicklung in den nächsten Jahren erwarten und wir zeigen Ihnen, welche Anlageformen und Deka-Produkte hierfür grundsätzlich in Betracht kommen.

Das Wertpapierbarometer ist im aktuellen Zustand von uns so voreingestellt, wie unsere Volkswirte die gesamtwirtschaftliche Großwetterlage sehen.


Einschätzung unserer Experten

i Weitere Informationen

Anämisches Wachstum

Von Dr. Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft DekaBank

Obwohl es immerhin wieder ein paar Lichtblicke bei den großen Unsicherheitsfaktoren Brexit und Handelsstreit gibt, ist doch unverkennbar, dass die Wirtschaft weltweit mindestens einen Gang zurückgeschaltet hat. Der Schwung der Globalisierungswelle, die drei Jahrzehnte lang mit wenigen Auszeiten das deutsche Bruttoinlandsprodukt beflügelt hatte, ist dahin. Es fehlt die dynamische Nachfrage aus China und anderen Emerging Markets. Die aufstrebenden Emerging Markets sind inzwischen mit einer deutlich moderateren Wachstumsdynamik unterwegs als noch vor einigen Jahren. Insbesondere China lenkt sein Wachstum zudem verstärkt auf die Binnenwirtschaft, es konzentriert sich also mehr auf den privaten Konsum und die Produktion von Dienstleistungen. Und dafür braucht es nicht mehr so viele Maschinen aus Deutschland. Auch den anderen Industrieländern geht es nicht viel besser.

Für diese Entwicklung gibt es viele Ursachen, beispielsweise das Eintreten der Emerging Markets in eine neue Phase des Aufholprozesses oder der Aufbau neuer Zölle und anderer Handelshemmnisse. Die Suche nach einem Ausweg aus dieser Welt mit nur noch anämisch wachsenden Industrieländern gestaltet sich schwierig. Die Notenbanken beißen sich ihre Zähne daran aus, der westlichen Welt mit ihrer ultra-lockeren Geldpolitik wieder ein stärkeres Wachstum und höhere Inflationsraten zu verschaffen. Obgleich sie damit bislang nur teilweise erfolgreich waren, haben die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) seit Mitte September aber nochmals die Leitzinsen gesenkt. Die EZB hat sogar erneute Nettoanleihekäufe ab November 2019 beschlossen.

Da die Notenbanken es offensichtlich nicht schaffen, das Wachstum wieder anzukurbeln, wird der Ruf nach der Fiskalpolitik immer lauter. Die Regierungen sollen mit Ausgabenprogrammen für eine höhere Dynamik sorgen. Doch auch an deren Wirksamkeit gibt es berechtigte Zweifel: Werden höhere staatliche Investitionen tatsächlich einen erneuten konjunkturellen Aufschwung erzeugen, wo doch die Kapazitäten am Arbeitsmarkt und am Bau vielerorts schon hoch ausgelastet sind? Mit Sicherheit wäre es am sinnvollsten, wenn die Staaten sich nicht auf die Rettung der Konjunktur stürzen, sondern vielmehr wachstumsstärkende Reformen anstoßen würden, die zugleich auch die Zuversicht der Unternehmen und der privaten Haushalte wieder steigen lassen. Eine Entspannung bei den großen Unsicherheits-faktoren Brexit und Zollstreit wäre sicherlich ein neues Aufbruchssignal für die Weltwirtschaft – Reformen aber sind noch wichtiger.

Damit bleibt es dabei, dass das blutleere Wachstum der Industrieländer noch geraume Zeit anhalten wird und die Zinsen entsprechend niedrig bleiben werden. Die Chancen auf positive reale Gesamterträge bei den Geldanlagen stehen in diesem Umfeld nur dann gut, wenn man ein gewisses Risiko wagt, beispielsweise mit Aktien oder risikobehafteteren Anleihen. Die damit einhergehenden höheren Schwankungsrisiken sind der Preis, den man für die deutlich besseren Renditenchancen bezahlt.

Insgesamt steht das Wertpapierbarometer auf „Konjunkturerholung / Expansion“. Damit sehen wir folgende Markttrends für 2019/2020: Die Erträge bei sicheren Zinsanlagen sind sehr gering, während risikobehaftete Anlageklassen eine konstruktive Perspektive für die Geldanlage bieten.

Stand: Oktober 2019

Inflation / Boom

Konjunkturerholung / Expansion

Deflation / Krise

Inflation / Boom

Konjunkturerholung / Expansion

Deflation / Krise

Inflationsgeschützte Anleihen

Inflationsgeschützte Anleihen

Inflationsgeschützte Anleihen (auch inflationsindexierte Anleihen, Inflationsanleihe, inflation-linked Bond, Linker oder Inflationsbond genannt) sind Wertpapiere, deren Zinszahlung und/oder Nominalwert an einen Verbraucherpreisindex gekoppelt sind. Somit besteht bei dieser Art von Anleihen gegenüber Anleihen mit fixierter Zinszahlung der Unterschied, dass sie sich an die aktuell gültige Preis-/Inflationsentwicklung anpassen.

Passende Anlageprodukte:

Gold

Gold

Das Edelmetall ist einer der ältesten Vermögenswerte überhaupt. Schon früher sicherte das Edelmetall zum Beispiel die Finanzen von Staaten ab. Inzwischen sind Goldanlagen – vor allem durch die Börsenschwankungen im Umfeld der Lehman- und der Finanzkrise – auch wieder in das Interesse der Privatanleger gerückt.

Passende Anlageprodukte:

Aktien

Aktien

Mit einer Investition in Aktien beteiligen Sie sich an einem Unternehmen und partizipieren so an dessen wirtschaftlicher Entwicklung. Dadurch bieten sich attraktive Chancen vor allem für langfristiger orientierte Anleger, wobei es im Zeitablauf zu unterschiedlichen starken Kursschwankungen kommen kann. Durch eine Investition in einen Aktienfonds, der die angelegten Gelder auf eine Vielzahl von Aktien aufteilt, besteht die Möglichkeit das Risiko gegenüber einer Einzelanlage zu senken und Schwankungen zu reduzieren. Zudem ist eine Geldanlage in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich.

Passende Anlageprodukte:

Immobilien

Immobilien

Immobilien stellen eine wertbeständige und sachwertorientierte Anlageform dar. Eine Investition in Immobilien erfordert einen größeren Investitionsbetrag. Durch die Investition in einen Immobilienfonds können sich an einer großen Anzahl von unterschiedlichsten Gewerbeimmobilien wie z.B. Büros, Logistik und Einkaufszentren oder Hotels beteiligen. Erträge werden dabei überwiegend aus beständigen Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Immobilien erwirtschaftet. Die Investition in Immobilienfonds ist in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich. Immobilientypische Risiken wie Mietausfall können zur Wertminderung der Anlage führen.

Passende Anlageprodukte:

Aktien

Aktien

Mit einer Investition in Aktien beteiligen Sie sich an einem Unternehmen und partizipieren so an dessen wirtschaftlicher Entwicklung. Dadurch bieten sich attraktive Chancen vor allem für langfristiger orientierte Anleger, wobei es im Zeitablauf zu unterschiedlichen starken Kursschwankungen kommen kann. Durch eine Investition in einen Aktienfonds, der die angelegten Gelder auf eine Vielzahl von Aktien aufteilt, besteht die Möglichkeit das Risiko gegenüber einer Einzelanlage zu senken und Schwankungen zu reduzieren. Zudem ist eine Geldanlage in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich.

Passende Anlageprodukte:

Rohstoffe

Rohstoffe

Rohstoffe gelten als sogenannte „Alternative Investments“ und bieten im Vergleich zu klassischen Anlageformen wie Aktien und Renten insbesondere einen diversifizierenden Effekt, da ihre Entwicklung nicht direkt mit der Entwicklung der klassischen Kapitalanlagemärkte zusammen hängt. Rohstoff-Investments werden zu überwiegenden Teilen nicht physisch, sondern werden meistens über sog. Derivate gehandelt. Rohstofffonds bündeln mehrere unterschiedliche Rohstoffarten und bieten so zusätzliche Streuung.

Passende Anlageprodukte:

Immobilien

Immobilien

Immobilien stellen eine wertbeständige und sachwertorientierte Anlageform dar. Eine Investition in Immobilien erfordert einen größeren Investitionsbetrag. Durch die Investition in einen Immobilienfonds können sich an einer großen Anzahl von unterschiedlichsten Gewerbeimmobilien wie z.B. Büros, Logistik und Einkaufszentren oder Hotels beteiligen. Erträge werden dabei überwiegend aus beständigen Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Immobilien erwirtschaftet. Die Investition in Immobilienfonds ist in der Regel bereits auch mit kleineren Anlagebeträgen möglich. Immobilientypische Risiken wie Mietausfall können zur Wertminderung der Anlage führen.

Passende Anlageprodukte:

Unternehmens­anleihen

Unternehmensanleihen

Unternehmensanleihen (auch Corporate Bonds genannt) werden im Gegensatz zu Staatsanleihen nicht von Staaten ausgegebenen, sondern von Unternehmen begeben. Sie dienen somit neben der klassischen Kreditaufnahme als Instrument zur Unternehmensfinanzierung und bieten in der Regel attraktivere Zinszahlungen als z.B. Staatsanleihen erstklassiger Aussteller. Die Kurse der Unternehmensanleihen können je nach Zahlungsfähigkeit des Schuldners höhere Schwankungen aufweisen. Durch eine Investition in einen Unternehmensanleihe-Fonds kann das Risiko auf unterschiedliche Papiere gestreut werden. Schwankungen sollen so verringert werden.

Passende Anlageprodukte:

Emerging Markets

Emerging Markets

Emerging Markets („emerging“ steht im Englischen für „aufstrebend“) bezeichnet aufstrebende Staaten jenseits der Industriestaaten. Diese haben oftmals eine stark wachsende Wirtschaft und bieten somit auch besonders interessante Anlagemöglichkeiten. Mit Investitionen in Emerging Markets-Aktien oder -Renten kann man an den wirtschaftlichen Entwicklungen in diesen Regionen partizipieren. Häufig unterliegen die Kapitalmärkte der Emerging Marktes stärkeren Schwankungen als die etablierten Weltbörsen. Durch die Streuung auf eine Vielzahl von Werten in unterschiedlichen Regionen lässt sich das Risiko über spezielle Investmentfonds reduzieren.

Passende Anlageprodukte:

Ausgewählte Anleihen

Ausgewählte Anleihen

Anleihen sind kurz-, mittel- oder langfristige Schuldverschreibungen, die z.B. von der öffentlichen Hand oder Unternehmen ausgegeben werden. Auch in der Deflation/Krise gibt es Anleiheformen und damit auch Rentenfonds, die weiterhin Renditechancen ermöglichen.

Passende Anlageprodukte:

Wertpapiere mit Garantie

Wertpapiere mit Garantie

Fonds oder Zertifikate mit Garantie ermöglichen es, an der Entwicklung z.B. eines bestimmten Aktienmarktes nach einer vorgegebenen Logik zu partizipieren. Zudem bieten sie einen vollständigen oder teilweisen Schutz gegen Kursverluste am Ende der Laufzeit oder Anlageperiode, in dem ein bestimmter Prozentsatz des angelegten Kapitals (100 Prozent oder weniger) garantiert wird. Durch die zusätzliche Garantiekomponente sind die Ertragschancen im Vergleich zur Direktanlage allerdings geringer. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich.

Passende Anlageprodukte: