Deka-Globale Renten High Income

Attraktive Renditechancen im Niedrigzinsumfeld

Seit gut drei Jahrzenten kennen die Renditen von deutschen Staatsanleihen, mit Unterbrechungen, nur eine Richtung. Die gen Süden, sprich die Zinsniveaus sind immer weiter gesunken. Dieser langfristige Trend hat sich ab 2008 nochmals beschleunigt, da weltweit die führenden Notenbanken begonnen haben ihre Leitzinsen, in Folge der Finanzmarktkrise, zu senken. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank beträgt seit März 2016 0,0 Prozent und auf absehbare Zeit ist nicht zu erwarten, dass sich daran etwas ändert. Anleger von deutschen Bundesanleihen werden dementsprechend auch weiterhin mit 0-Zinsen bzw. negativen Zinsen, je nach Laufzeit, rechnen müssen. Der Blick nach Kerneuropa bringt ebenfalls nicht viel Erhellung und auch die Renditen in den Euro-Peripherie-Ländern sind weiterhin auf sehr niedrigen Niveaus. Von den weltweit führenden Notenbanken hat einzig die US-Notenbank seit Ende 2015 ihren Leitzins in bisher vier Schritten wieder angehoben. Mit einer Spanne von 1,0% bis 1,25 % ist dieser jedoch historisch weiterhin extrem niedrig.

In diesem Marktumfeld ist die Investition in Staatsanleihen der Industriestaaten daher auf absehbarere Zeit unattraktiv. Welche Alternativen gibt es denn für Anlagen im Rentensegment?
 
Zugegebenermaßen, die Suche nach attraktiven Renditen im Rentenbereich fällt in diesem Umfeld zunehmend schwerer. Doch es gibt sie durchaus: Marktsegmente mit attraktiven Renditechancen. Diese sind in den letzten Jahren immer stärker in das Blickfeld privater und institutioneller Investoren gerückt. Dabei handelt es sich um Spreadprodukte, also solche Produkte, die dem Anleger aufgrund eines höheren Schwankungs- und Ausfallrisikos einen Renditeaufschlag (Spread) gegenüber erstklassigen Staatsanleihen wie z.B. Bundesanleihen bieten. Im Fokus stehen hierbei Unternehmensanleihen und Anleihen aus Schwellenländern.
 
Dieser Renditeaufschlag fällt umso höher aus, je niedriger die Zahlungsfähigkeit (Bonität) eines Ausstellers eingeschätzt wird. Diese Zahlungsfähigkeit wird von unabhängigen Ratingagenturen anhand einer Vielzahl von Kriterien eingeschätzt. Als Ergebnis dieser Prüfung wird eine Bonitätskennziffer veröffentlicht.
 
Unabhängig von der Ratingagentur kann man zwei Ratingkategorien unterscheiden: Anleihen mit sehr guter bis mittlerer/guter Bonität fasst man unter der Bezeichnung Investment-Grade zusammen. Anleihen bzw. Aussteller mit schwächeren Bonitätsnoten gehören zum High Yield-Segment, in dem die Zahlungsfähigkeit der Aussteller nur kurzfristiger gesichert ist, weshalb in diesem Segment noch höhere Risikoprämien gezahlt werden müssen. Diese Renditeaufschläge unterliegen im Zeitablauf größeren Schwankungen.

Gerade die Komplexität von Spreadprodukten mit ihren nicht unerheblichen Risiken macht ein professionelles, aktives Management notwendig:

  • Es ist eine permanente Marktbeobachtung erforderlich, sowohl auf makro- als auch auf mikroökonomischer Ebene
  • Es sollte eine breite Streuung bei der Anlage in Unternehmensanleihen und Anleihen aus Schwellenländern erfolgen
  • Es bedarf einer permanenten Kontrolle der Investments sowie bei Bedarf aktiver Umschichtungen im Anlage-Portfolio

Global auf ausgewählte Unternehmen und Schwellenländer setzen

An diesen interessanten wie attraktiven Anleihen-Segmenten können Anleger mit Deka-Globale Renten High Income partizipieren , genauso wie von einem erfahrenen Fondsmanagement. Gerade diese Anleihen-Segmente können neben höheren Renditen auch die Chance auf Kursgewinne aufgrund sich verbessernder Zahlungsfähigkeit (Bonitätsverbesserung) der Anleiheaussteller bieten.

Gemäß dem Fondskonzept legt das Fondsmanagement das Anlagekapital flexibel in Unternehmensanleihen weltweit sowohl aus dem Investment-Grade als auch aus dem High Yield-Bereich sowie in von Anleihen aus Schwellenländern an. Diese breite Streuung auf viele Aussteller, Branchen und Regionen kann entsprechend die Risiken reduzieren.
 
Dem Fondsmanagement ist es dabei jederzeit möglich auf strukturelle Veränderungen dynamisch zu reagieren. Je nach Markterwartung können die drei Anlageklassen flexibel angepasst werden.
 
Trotz seiner globalen Investitionen können Währungsrisiken gering gehalten werden, da mindesten 95% der Anlagen auf Euro lauten oder gegen Euro gesichert sein müssen.
 
Deka-Globale Renten High Income ist somit eine interessante Anlagealternative im Niedrigzinsumfeld und könnte sich zur breiteren Streuung der Anlagerisiken, wie beispielsweise Kursschwankungen infolge von Marktzinsveränderungen, im Rentenbereich anbieten.
 
Seit seiner Auflegung am 01.10.2014 konnte Deka-Globale Renten High Income mit einem hervorragenden Rendite-/Risikoverhältnis überzeugen, was auch von unabhängiger Stelle bestätigt wurde. Nach Erreichen der Mindesthistorie von 36 Monaten erhielt der Fonds von der Ratingagentur Morningstar auf Anhieb ein 5-Sterne-Rating und damit die bestmögliche Benotung.
(Quelle: www.morningstar.de).
 


Deka-Globale Renten High Income CF

Aktuelle Fondsdaten vom 15.11.2018

ISIN DE000DK2EAL7
WKN DK2EAL
Typ Rentenfonds
Gesellschaft Deka Investment GmbH
Schwerpunkt Rentenfonds Unternehmensanleihen
Währung EUR
Ausgabeaufschlag 3,00%
Laufende Kosten 1,07%*
Ausgabepreis 98,98 EUR
Rücknahmepreis 96,10 EUR

* Die hier angegebenen laufenden Kosten fielen im Geschäftsjahr des Fonds an, das im September 2017 endete. Sie können von Jahr zu Jahr schwanken und enthalten weder Kosten für den An- und Verkauf von Wertpapieren (Transaktionskosten) noch ggf. anfallende, an die Wertentwicklung des Fonds gebundene Gebühren. Sie beinhalten jedoch alle Kosten, die bei der Anlage in andere Fonds anfallen, sofern diese einen wesentlichen Anteil am Fondsvermögen ausmachen.

Wesentliche Chancen

  • Unternehmensanleihen und Anleihen aus Schwellenländern bieten attraktive Renditeaufschläge verglichen mit Staatsanleihen hoher Bonität.
  • Gerade in Zeiten niedriger Zinsniveaus stellen diese Anleihen infolge ihrer Renditechancen eine interessante Anlagealternative dar.
  • Die Streuung des Anlagekapitals auf viele Aussteller, Branchen und Regionen reduziert die Risiken.
  • Langfristige Chance auf eine verbesserte Zahlungsfähigkeit der Anleiheaussteller kann zu Kurssteigerungen führen.

Wesentliche Risiken

  • Es sind Kursverluste/-schwankungen infolge von Veränderungen des Marktzinsniveaus möglich.
  • Unvorhersehbare politische und wirtschaftliche Entwicklungen können zu deutlich höheren Kursschwankungen im Vergleich zu Anleihen bester Bonität führen.
  • Im Zeitablauf können sich einzelne Aussteller oder Geschäftspartner in ihrer Zahlungsfähigkeit verschlechtern, was zu Kursrückgängen oder Ausfällen führen kann.
  • Kursverluste sind infolge mangelnder Liquidität im Anlagesegment möglich.
  • Währungsrisiken können sich - wenn auch in geringem Umfang - negativ auf die Entwicklung des Fondspreises auswirken.

Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.