Zertifikate-Kolumne vom 14.12.2017

Daimler erreicht neue Absatzrekorde

Der chinesische Markt wird für die deutsche Autoindustrie immer wichtiger. Eine Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young zu den 16 weltweit größten Autokonzernen zeigte kürzlich auf, dass die drei deutschen Hersteller rund ein Drittel ihrer Produktion im Reich der Mitte verkaufen. Daimler und Co. seien hier in einem Umfeld tätig, in dem mit Hochdruck an der Mobilität der Zukunft mit Elektroantrieben und vernetztem Fahren gearbeitet werde. Auch Daimlers China-Chef Hubertus Troska betont, dass man in China verstärkt auf Elektrofahrzeuge setzen werde. Vorerst dürfen sich die Stuttgarter jedoch über ihr Absatzwachstum bei herkömmlichen Antrieben freuen. Von Januar bis Oktober hat Daimler in China 488.915 Autos verkauft. Das waren knapp 28 Prozent mehr als im Vorjahr und Platz eins unter den Premium-Herstellern vor Audi und BMW.

Insgesamt hat Mercedes-Benz im laufenden Geschäftsjahr mit 1,90 Mio. Einheiten bis Ende Oktober einen neuen Zehnmonats-Absatzrekord gut 11 Prozent über dem Vorjahreswert aufgestellt. Dennoch musste Finanzvorstand Bodo Uebber für das dritte Quartal enttäuschende Ergebnisgrößen bekanntgeben, da "insbesondere Garantieaufwendungen und Aufwendungen für Servicemaßnahmen" das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars belastet haben. Die ersten neun Monate 2017 wurden von diesem negativen Ausreißer jedoch nicht verhagelt. Hier legte das operative Ergebnis im Vorjahresvergleich um 18,7 Prozent auf 11,212 Mrd. Euro zu, während die vielbeachtete operative Marge von 8,4 auf 9,3 Prozent kletterte. Seine Konzernziele für das Gesamtjahr 2017 hat der Vorstand daher bestätigt und rechnet mit deutlichen Steigerungen bei Absatz, Umsatz und operativem Ergebnis.

2,90 Prozent Festzins p.a. für drei Jahre mit schneller Teilrückzahlung und 25 Prozent endfälligem Puffer

Die DekaBank 2,90 % Daimler DuoRendite Aktienanleihe Pro 01/2021 verzinst den jeweils maßgeblichen Nennbetrag konstant zu 2,90 Prozent p.a., wobei potenzielle Anleger nur die Hälfte ihres Kapitaleinsatzes einem Marktrisiko aussetzen. Schon nach einem Jahr erfolgt nämlich zusammen mit der ersten Zinszahlung auch die Teilrückzahlung des halben Nennbetrags unabhängig von der Entwicklung der Daimler-Aktie. Daher bezieht sich die 2,90-prozentige Verzinsung in der ersten Zinsperiode auf den ursprünglich investierten Nennbetrag in Höhe von 1.000,00 Euro und in den folgenden beiden Zinsperioden auf den dann maßgeblichen Nennbetrag in Höhe von 500,00 Euro je Anleihe.

Dieser verbliebene Nennbetrag wird am 04.01.2021 zusammen mit dem dritten Zinsertrag vollständig in bar zurückgezahlt, wenn die sogenannte Barriere am Bewertungstag, dem 22.12.2020, unverletzt bleibt. Dies bedeutet, dass die Daimler-Aktie am Bewertungstag mindestens bei 75,00 Prozent des Startwerts, also des Schlusskurses vom 02.01.2018, schließen muss. Steigende Aktienkurse können hierbei nicht zu höheren Erträgen führen, da der Anleger über die festen Zinsen und die vollständige Nennbetragsrückzahlung hinaus keine weiteren Erträge erzielen kann.

Eine Unterschreitung der 75,00-prozentigen Barriere durch den Daimler-Schlusskurs am 22.12.2020 führt hingegen zu einer Rückzahlung der zweiten Hälfte des Nennbetrags durch die Übertragung von Daimler-Aktien zusammen mit einem Barausgleich für Aktienbruchteile. Der Anleger wird hierbei so gestellt, als wenn er Daimler-Aktien für 500,00 Euro je Anleihe zum Startwert erworben hätte. Da der Startwert bei einer Barrierenverletzung jedoch um mehr als 25,00 Prozent unterschritten ist, endet die Aktienanleihe in diesem Negativszenario insgesamt im Verlust. Selbst ein Totalverlust der zweiten Hälfte des Nennbetrags ist möglich, da eine Wertlosigkeit der übertragenen Daimler-Aktien nicht auszuschließen ist.

Außerdem sind der gesamte Nennbetrag in Höhe von 1.000,00 Euro und die drei Zinszahlungen mit dem Emittentenrisiko behaftet. Deshalb würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.

Die DekaBank 2,90 % Daimler DuoRendite Aktienanleihe Pro 01/2021 mit der WKN DK0N32 steht vom 11.12.2017 bis zum 28.12.2017* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,75 Prozent des Nennbetrags inklusive eines Ausgabeaufschlags von 0,75 Prozent angeboten.

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Autor: Hussam Masri, Leiter Produktmanagement, Direktor

DekaBank 2,90 % Daimler DuoRendite Aktienanleihe Pro 01/2021



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Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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