Die Plugins senden Daten an ihren Hersteller, sobald sie angezeigt werden - deswegen aktivieren wir sie erst, wenn Sie noch einmal klicken.

Einverstanden?

Sie können die Freigabe jederzeit wieder rückgängig machen.

Die spanische Provinz Katalonien bestimmte in dieser Woche die Schlagzeilen des politischen Europas. An den Finanzmärken hat das Chaos um die Separatismusbewegung kaum Spuren hinterlassen.

Lediglich die Anleihen der Region selber kamen ein wenig unter die Räder. Die möglichen Unternehmensabwanderungen bedeuten eher eine Umverteilung von Steuergeldern weg aus dieser zugunsten anderer spanischer Regionen. An den Aktienmärkten dominiert dagegen die Stärke der weltweiten Konjunktur bei weiterhin kaum wahrnehmbarem Inflations- und Zinsdruck. Diese ungewöhnliche Konstellation führte dazu, dass auch in dieser Woche an den weltweiten Aktienmärkten wieder neue Höchststände aufgerufen wurden, und der Deutsche Aktienindex notierte am Donnerstag erstmals über der Marke von 13.000 Zählern.

In der kommenden Woche wird zwar eine Reihe von Wirtschaftsdaten veröffentlicht, welche jedoch die positive Einschätzung der globalen Konjunktur kaum trüben sollten. Eine wichtige Entscheidung steht gleichwohl in den USA noch aus: Entgegen der Erwartungen wird Donald Trump nun wohl doch nicht die Nachfolge der US-Notenbank-Chefin Janet Yellen verkünden. Mögliche Veränderungen an der Notenbankspitze werden an den Kapitalmärkten mit Zinssteigerungserwartungen quittiert. Der Grund dafür: Alle in Frage kommenden Nachfolge-Kandidaten gelten als strenger als die aktuelle Präsidentin. Für die Aktienmärkte heißt das zumindest in der nächsten Woche, dass einer Fortsetzung der Rekordjagd wenig entgegensteht.

Kater_960x540.jpg
Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank