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Na bitte, es geht doch: Trotz einiger schwächerer Wirtschaftsdaten hat die US-Notenbank in dieser Woche die Zinssätze – wie erwartet – weiter erhöht. Zudem wollen die Amerikaner bald damit beginnen, das Geld, das in den vergangenen Jahren in die Märkte gepumpt wurde, langsam wieder abzulassen.
 
Im Euroraum werden wir trotz guter Wirtschaftsdaten dagegen noch länger mit den niedrigen Zinsniveaus umgehen müssen. Für die Aktienmärkte ist ein langsamer und moderater Zinsanstieg eine vernünftige Perspektive, denn ansonsten würden sich die Kurse wohl in immer weitere Höhen steigern, wie das neue Allzeithoch des DAX in dieser Woche wieder dokumentiert. Auch in anderen Regionen bewegen sich die Index-Stände auf hohen Niveaus.

Beim Treffen der Euro-Finanzminister gab es eine Einigung mit Griechenland über die Fortführung des Hilfsprogramms. Eine Entscheidung zu Schuldenerleichterungen wurde gleichwohl nicht getroffen, wobei den Griechen eine Verlängerung des Rückzahlungsprofils um weitere 15 Jahre in Aussicht gestellt wurde. Am Wochenende wird die zweite Wahlrunde zur französischen Nationalversammlung zeigen, wie groß der Reformspielraum für den neuen französischen Präsidenten wirklich ist. Unbenommen der politischen Ereignisse bleiben die Aussichten für die Unternehmen gut.

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Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank