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Gleich in den ersten Tagen hat der neue US-Präsident die Möglichkeit, die Börsen gehörig durcheinander zu wirbeln. Langfristig wird das jedoch keine Strategie zur Beeinflussung von Wirtschaft und Welthandel sein.
 
Fakt ist: Man kann die Welt nicht mit 140-Zeichen-Botschaften regieren, dafür braucht es Gesetze. Und die kann auch Trump nur mit dem US-Kongress erlassen.
 
Aktienkurse – Indizien für die politische Richtung         
Die Börsen werden sich daran orientieren, ob die liberale Welthandelsordnung bestehen bleibt, oder ob es zurückgeht in die nationalen Schubfächer. Eine protektionistische Weltwirtschaft bedeutet höhere Preise und geringeres Wirtschaftswachstum. Sollte es dazu kommen, werden dies auch die Aktienmärkte allmählich widerspiegeln.
 
Rückblick: Beeindruckende Performance von Barack Obama         
Die wirtschaftliche Bilanz seines Vorgängers kann sich sehen lassen: In seiner Amtszeit konnten in den Vereinigten Staaten mehr als 11 Mio. neue Jobs geschaffen werden, das Wachstum erholte sich auf durchschnittlich mehr als 2 % pro Jahr, die Arbeitslosigkeit ging auf unter 5 % zurück und die Aktienkurse – gemessen am S&P-500-Index – verdreifachten sich fast.
 
Andere Zeiten, andere Aufgaben         
Doch der Vergleich ist nicht ganz fair. Obama übernahm die Regierungsgeschäfte mitten in der größten Wirtschaftskrise seit 70 Jahren. Die Erholung der Wirtschaft zu managen, hat er jedoch geschafft. Sie in eine neue Welt nach der Finanzkrise zu führen, ist jetzt die Aufgabe des neuen Präsidenten.

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Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank