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Die Beruhigung im Atomstreit mit Nordkorea brachte den Aktienmärkten Aufwind. Auch die gestoppte Aufwertung des Euro werteten die Marktteilnehmer als positives Signal für europäische Aktien. Allerdings zog schnell ein neues politisches Tief aus den USA über die Märkte hinweg: Der Rückzug von Unternehmern aus wirtschafts-politischen Beratungsgremien signalisiert nachlassende Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für die Trump-Administration. Das bereitete den Märkten gegen Ende der Woche zunehmend Sorgen. Nicht nur weil nun auch die letzten verbliebenen Hoffnungen auf wirtschaftliche Impulse der neuen Regierung schwin-den. Mehr und mehr wird die US-Politik insgesamt als möglicher Störfaktor für die Weltwirtschaft gewertet, etwa wenn in den kommenden Wochen über den US-Haushalt und die Schuldenobergrenze verhandelt werden muss.
 
In der kommenden Woche richten Politik, Wirtschaft und Kapitalmärkte ihre Augen auf das wirtschaftspolitische Symposium der US-amerikanischen Notenbank in Jackson Hole. Traditionell dient dieses jährliche Treffen hochrangiger Experten einer grundsätzlichen Aussprache über die internationale Geldpolitik. Daher gelten die Aussagen der Notenbankchefs bei dieser Konferenz als Richtschnur für die Geldpo-litik der kommenden Monate. An den Märkten wird erwartet, dass die Notenbanken der etablierten Industriestaaten beim Thema Zinserhöhungen insgesamt wieder einen Gang zurückschalten.

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Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank