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Sie gehören zum Jahreswechsel wie der Baum zum Weihnachtsfest: gute Vorsätze. Im neuen Jahr soll schließlich alles besser werden! Das gilt auch für die eigenen Finanzen. Damit der erste Schritt leichter fällt, haben wir für Sie fünf Tipps parat.

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Anlegen statt stilllegen

Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat. Die niedrigen Zinsen werden Sie als Anleger laut Prognose der Deka-Volkswirte auch in 2017 begleiten. Wer nur auf Tagesgeld und festverzinsliche Anlagen setzt, lässt sich Renditechancen entgehen. Denn spätestens wenn die Inflation wieder Fahrt aufnimmt, verliert das Geld auf Ihrem Konto an Kaufkraft. Um das zu verhindern, sollten Sie sich über andere Anlageformen Gedanken machen. Wer keine Lust auf stundenlange Recherche im Internet hat, kann einen Beratungstermin in der Sparkasse vereinbaren. Der Berater geht mit Ihnen Ihre aktuelle Finanzsituation durch und beantwortet Ihre Fragen. Abhängig von Ihren Zukunftsplänen macht er Vorschläge, wie Sie Ihren Anlagezielen näher kommen können.

Seien Sie offen für Neues.

Gehören Sie auch dazu? Sie lieben Ihr Sparbuch, obwohl Sie genau wissen, dass diese Anlageform bei den aktuellen Niedrigzinsen nur wenig sinnvoll ist. Doch beim Wort „Wertpapiere“ schrecken Sie zusammen. Unser Tipp: Seien Sie offen für andere Anlageformen wie z. B. Aktien! Viele vergessen, dass dahinter immer ein realer wirtschaftlicher Wert steht, nämlich das jeweilige Unternehmen. Wer Aktien kauft, kann somit am Erfolg der Firma und deren Produkte teilhaben und dadurch Rendite erwirtschaften.

Wenn Sie nicht in einzelne Papiere investieren möchten, sollten Sie sich breit anlegende Investmentfonds genauer ansehen. Diese gelten als eine der wenigen Anlageformen, bei denen man vom Zinseszins profitieren kann. Das heißt nichts anderes, als das Ihr Geld für Sie arbeitet. Erzielt der Fonds eine positive Rendite, wird diese wieder angelegt und kann weitere Erträge erwirtschaften. Damit beschleunigen Sie Ihren Vermögensaufbau. Welcher Fonds für Sie geeignet sein könnte, hängt natürlich davon ab, wie viel Risiko Sie eingehen möchten. Bei einem Gespräch in der Sparkasse, macht Ihnen der Berater einen auf Ihr Rendite/Risikoprofil abgestimmten Anlagevorschlag. Anleger sollten jedoch beachten, dass Fonds mit einem speziellen Anlageschwerpunkt grundsätzlich ein stärker ausgeprägtes Risiko- und Ertragspotenzial haben als Fonds mit breiter Streuung. Das bildet zum einen die Grundvoraussetzung für höhere Kurschancen, bedeutet zum anderen aber auch ein höheres Risiko. Eine rückläufige Entwicklung des Gesamtmarktes sowie Schwächen einzelner Aktienmärkte können die Kursentwicklung zudem negativ beeinträchtigen.

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(Auf)Teilen macht Freude

Obwohl sich viele von uns über eine Glaskugel für das neue Jahr freuen würden, müssen wir wohl auch in 2017 ohne auskommen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie auch bei Ihrer Geldanlage an Unvorhergesehenes denken. Das Zauberwort heißt „Diversifikation“ oder auch einfach Streuung. Das betrifft z. B. Ihren Sparhorizont.

Grundsätzlich brauchen Sie Geld, über das Sie jederzeit verfügen können. Hier hat das Sparbuch oder Tagesgeldkonto seine Berechtigung. Als Faustregel gilt, dass circa zwei bis drei Nettoeinkommen als Notreserve eingeplant werden sollten, für die kaputte Waschmaschine oder die Nebenkosten-Nachzahlung.

Mit dem Geld, was Ihnen darüber hinaus zur Verfügung steht, sollten Sie arbeiten. Mittelfristig, also für mehrere Jahre, könnte ein vermögensverwaltender Fonds mit unterschiedlichen Aktienquoten sinnvoll sein. Mischfonds, die in verschiedene Anlageklassen investieren, sind ebenfalls eine Option. Langfristig sollten Sie an Geldanlagen denken, die Ihre Altersvorsorge sichern, z. B. fondsbasierte Riester-Verträge. Bitte beachten Sie aber, dass sich kapitalmarktbedingte Währungs- und Wertschwankungen negativ auf Ihre Anlage auswirken können.

Setzen Sie auf die bunte Tüte!

Streuen macht für Sie aber nicht nur zeitlich Sinn, sondern auch im Hinblick auf die Ausrichtung Ihrer Geldanlagen. Denn Kapitalmärkte können natürlich jederzeit schwanken und zu Verlusten führen. Daher sollte Sie in unterschiedliche Branchen und Länder investieren und auch bei der Anlageklasse variieren – ob Anleihen, Aktien oder Währungen. Die Verluste eines Werts können so gegebenenfalls durch die Gewinne anderer Werte abgefedert werden.

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Wer den Sparplan ehrt, ist der Rendite wert

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Das gilt auch für Ihr Vermögen. Entscheidend ist, dass Sie regelmäßig und sinnvoll sparen. Wer die Nachrichten von der Frankfurter Börse verfolgt, fragt sich sicher, woher man wissen soll, wann der richtige Einstiegszeitpunkt ist. Diese Frage kann niemand im Voraus seriös beantworten.

Genau dafür gibt es den Sparplan. Sie zahlen regelmäßig einen Betrag ein und können langfristig vom Durchschnittskosteneffekt profitieren. In schwachen Marktphasen erhalten Sie für dieselbe Sparrate mehr Fondsanteile, weil sie günstiger werden. Geht es aufwärts, erwirtschaften diese natürlich genauso Rendite. Kapitalmarktbedingte Wertschwankungen können jedoch zu Verlusten im Depot führen. Auch Währungsschwankungen an den Devisenmärkten können die Fondsperformance belasten.

Bei Fonds mit einer Kapitalgarantie zum Ende der Anlageperiode bzw. zum Laufzeitende entfällt die Garantie bei der vorzeitigen Rückgabe. Aber wie schon anfangs betont: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und um sein Vermögen optimal zu strukturieren, braucht es Zeit.

Wichtig ist der erste Schritt und den machen Sie am besten gleich in 2017!