Deka Vermögensmanagement im Profil

Leitung, Geschichte, Werte: Das Wichtigste im Überblick

Management


Deka Vermögensmanagement GmbH - Geschäftsführung


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Vorsitzender der Geschäftsführung

Dirk Degenhardt

  • Mehr als 27 Jahre Investmenterfahrung
  • Bei Deka seit 2000
  • Diplom in Betriebswirtschaft
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Thomas Ketter

  • Mehr als 20 Jahre Investmenterfahrung
  • Bei Deka seit 1996
  • Diplom in Geophysik
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Thomas Schneider

  • Mehr als 22 Jahre Investmenterfahrung
  • Bei Deka seit 2002
  • Diplom in Betriebswirtschaft
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Dyrk Vieten

  • Mehr als 35 Jahre Investmenterfahrung
  • Bei Deka Vermögensmanagement GmbH (ehemals LBB-INVEST) seit 2002
  • Bankkaufmann
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Holger Wern

  • Mehr als 25 Jahre Investmenterfahrung
  • Bei Deka seit 2008
  • Diplom in Betriebswirtschaft

Mitglieder des Aufsichtsrates

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Vorsitzender

Michael Rüdiger

Vorsitzender des Vorstands der DekaBank Deutsche Girozentrale,
Frankfurt am Main

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Stellvertretende Vorsitzende

Manuela Better

Mitglied des Vorstandes der DekaBank Deutsche Girozentrale,
Frankfurt am Main

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Mitglied

Serge Demolière

Berlin

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Mitglied

Stefan Keitel

Vorsitzender der Geschäftsführung der Deka Investment GmbH,
Frankfurt am Main

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Mitglied

Steffen Matthias

Berlin

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Mitglied

Victor Moftakhar

Mitglied des Vorstandes der Stiftung
„Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“,
Berlin

Unternehmen


Deka Vermögensmanagement GmbH

Die Deka Vermögensmanagement GmbH, ist eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der DekaBank.
 
Im Laufe des Jahres 2018 strukturiert die Deka-Gruppe ihr Asset-Management-Wertpapiergeschäft neu und bündelt alle vermögensverwaltenden Produkte künftig in der Deka Vermögensmanagement GmbH. Dazu wurde Anfang April 2018 die bisherige LBB-INVEST GmbH – seit 2014 eine hundertprozentige Tochter der DekaBank – in Deka Vermögensmanagement GmbH umfirmiert.
 
Ursprünglich vor 30 Jahren als BB-Investment GmbH gegründet, fokussiert sich die heutige Deka Vermögensmanagement GmbH auf vermögensverwaltende Fonds, die standardisierte Fondsvermögensverwaltung sowie die individuelle Vermögensverwaltung. Daneben konzentriert sich die Deka Vermögensmanagement GmbH auf sogenannte Boutique-Fonds, bei denen auch die Expertise spezialisierter externer Asset Manager genutzt wird.
 
Die Investmentfonds der Deka Vermögensmanagement GmbH werden von erfahrenen Wertpapierspezialisten gemanagt. Diese bedienen sich hochmoderner Analysetechniken und handeln nach systematischen, nachvollziehbaren Investmentgrundsätzen. Die Portfoliomanager lassen in ihre Entscheidungen fundamentale, quantitative und markttechnische Überlegungen einfließen. Abgerundet wird der Investmentprozess durch ein striktes Risikomanagement.


DekaBank Deutsche Girozentrale

Die DekaBank ist das zentrale Wertpapierhaus der Sparkassen. Unser Anspruch ist, erste Wahl für Sparkassen, Landesbanken und andere Verbundpartner zu sein und jedem Kunden das richtige Produkt anzubieten.

Erfahren Sie mehr über die DekaBank

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Historie


Chronologischer Überblick


1988
Gründung ursprünglich als BB-Investment GmbH durch die Gesellschafter: Berliner Bank AG, Berlin, Gothaer Lebensversicherung a.G., Göttingen und Gothaer Versicherungsbank VVaG, Köln in Berlin
1995
Die Landesbank Berlin - Girozentrale -, Berlin wird ebenfalls Gesellschafter. Die Gesellschaft firmiert um in Bankgesellschaft Berlin INVESTMENT GmbH.
1999
Die Gesellschafteranteile der Berliner Bank AG werden von der Bankgesellschaft Berlin AG, Berlin übernommen.
2002
Übernahme der Gothaer Gesellschaftsanteile durch die Gothaer Finanzholding AG, Berlin
2004
Übernahme der Gothaer Finanzholding AG Gesellschaftsanteile durch die Bankgesellschaft Berlin AG, Berlin
2006
Übernahme der Bankgesellschaft Berlin AG, Berlin Gesellschaftsanteile durch die Landesbank Berlin AG, Berlin und Umfirmierung in Landesbank Berlin Investment GmbH
2009
Übernahme der Landesbank Berlin AG, Berlin Gesellschaftsanteile durch die Landesbank Berlin Holding AG, Berlin
2014
Übernahme durch die DekaBank Deutsche Girozentrale AöR
2018
Umfirmierung in Deka Vermögensmanagement GmbH

Corporate Governance


Grundsätze der Abstimmungspolitik bei Hauptversammlungen

Entsprechend § 94 KAGB sowie den Wohlverhaltensregeln des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. übt die Deka Vermögensmanagement GmbH die mit den Anlagen der verwalteten Sondervermögen verbundenen Aktionärs- und Gläubigerrechte unabhängig und ausschließlich im Interesse der Anteilinhaber des jeweiligen Sondervermögens und der Integrität des Marktes aus.
 
Die Deka Vermögensmanagement GmbH unterstützt alle nachhaltig angelegten Maßnahmen einer aktiven Corporate Governance-Politik, die die Werthaltigkeit einer Kapitalanlage im Interesse der Anleger langfristig erhöhen können.

Im Rahmen der treuhänderischen Verantwortung für die verwalteten Kundengelder nimmt die Deka Vermögensmanagement GmbH diese Verpflichtung nach den folgenden Kriterien wahr:

1. Im Regelfall nehmen bevollmächtigte Mitarbeiter der Deka Vermögensmanagement GmbH die Vertretung der Stimmrechte aus Aktien und Gläubigerrechten gegenüber Gesellschaften im Falle eines Versammlungsortes am Sitz der Deka Vermögensmanagement GmbH selbst wahr. In begründeten Ausnahmefällen (organisatorische Probleme, unverhältnismäßig hoher Aufwand oder geringe wirtschaftliche Bedeutung gemessen am Anteil des jeweiligen Sondervermögens) kann auch eine Einzelbevollmächtigung an einen Dritten mit klaren Stimmrechtsweisungen erfolgen.
 
2. Werden Versammlungen von inländischen Gesellschaften nicht am Sitz der Deka Vermögensmanagement GmbH abgehalten, werden die Stimmrechte aufgrund des unverhältnismäßigen Aufwandes der persönlichen Stimmrechtswahrnehmung mit einer Weisung hinsichtlich der Abstimmung für das jeweilige Sondervermögen ausgeübt.
 
3. Zentrales Entscheidungskriterium für die Stimmrechtsausübung durch die Deka Vermögensmanagement GmbH ist allein das Anlegerinteresse des jeweiligen Sondervermögens unabhängig von den Interessen dritter Parteien.
 
4. Dauervollmachten werden nicht erteilt. Gegebenenfalls werden Einzelvollmachten mit Weisungen an unabhängige Dritte erteilt.
 
5. Das Abstimmungsverhalten der Deka Vermögensmanagement GmbH über die in den Tagesordnungspunkten aufgerufenen Unternehmensbereiche beruht auf den Kriterien einer transparenten und nachhaltigen Corporate Governance-Politik. Dabei wird das Abstimmungsverhalten u.a. von folgenden Grundsätzen geprägt:

  • Stärkung der Aktionärs- oder Gläubigerrechte
    Jede einzelne Aktie sollte grundsätzlich das gleiche Stimmrecht beinhalten.
  • Managementqualität
    Die Mitglieder der Führungsgremien (Vorstand, Aufsichtsrat, Ausschüsse) sollten kompetent und weitgehend unabhängig sein und keinen dauerhaften Interessenkonflikten unterliegen.
  • Angemessene Vergütungsstrukturen
    Die Vergütungen der Führungsgremien sollten transparent sein und sich leistungsgerecht an der langfristigen Entwicklung des Unternehmens orientieren.
  • Objektivität der Wirtschaftsprüfer
    Wirtschaftsprüfer, die mit der Überprüfung des Jahresabschlusses beauftragt sind, müssen unabhängig vom zu prüfenden Unternehmen und die Vergütung hierfür transparent und angemessen sein.
  • Sinnhaftigkeit vorgeschlagener Kapitalmaßnahmen
    Kapitalerhöhungen sollten langfristige Erträge der Gesellschaft erhöhen und 50% des aktuell umlaufenden Gesellschaftskapitals nicht übersteigen. Der Rückkauf von Aktien muss für alle Aktionäre gleich geregelt sein.
  • Unternehmenstransparenz
    Die Berichterstattung sollte eine größtmögliche Transparenz über die Geschäftslage und -entwicklung gewährleisten.
  • Erfolgsaussichten geplanter Übernahme- und Fusionstätigkeiten
    Grundsätzlich wird hierüber im Einzelfall entschieden. Der gebotene Kaufpreis muss in jedem Fall dem Unternehmenswert entsprechen.
  • Dividendenpolitik
    Dividenden sollten dem finanziellen Ergebnis des Unternehmens entsprechen und im Branchenvergleich angemessen sein.

In regelmäßigen Abständen werden die Grundsätze der Abstimmungspolitik überprüft und ggf. angepasst.

Der Umgang mit Geld und Rechten der Anleger

Die Wohlverhaltensregeln des BVI legen freiwillige Standards fest, die über die gesetzlichen Pflichten von Fondsverwaltern hinausgehen. Sie tragen deren Rolle als Treuhänder Rechnung, die besonders hohe Anforderungen an das Verhalten gegenüber den Anlegern stellt.
 
Die Deka Vermögensmanagement GmbH verpflichtet sich als Mitglied des BVI zur Einhaltung der Wohlverhaltensregeln in der Fassung vom 6. Oktober 2016, gültig seit 1. Januar 2017.
 
Diese sind hier abrufbar:

Wohlverhaltensregeln des BVI (PDF)

Vergütungssystem der Verwaltungsgesellschaft

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft unterliegt den für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung ihres Vergütungssystems. Die Vergütungssysteme der Kapitalverwaltungsgesellschaft werden zumindest einmal jährlich auf ihre Angemessenheit und die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben überprüft.
 
Das Vergütungssystem der Kapitalverwaltungsgesellschaft umfasst fixe und variable Vergütungselemente sowie monetäre und nicht-monetäre Nebenleistungen. Durch die Beachtung von Richtwerten für die Gesamtzielvergütung ist gewährleistet, dass keine signifikante Abhängigkeit von der variablen Vergütung besteht und dass ein angemessenes Verhältnis von variabler zu fixer Vergütung besteht. Die Richtwerte variieren in Abhängigkeit von der Vergütungshöhe und werden grundsätzlich auf ihre Marktüblichkeit und Angemessenheit überprüft.
 
Für die Geschäftsleitung der Kapitalverwaltungsgesellschaft, Mitarbeiter, deren Tätigkeiten einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil der Kapitalverwaltungsgesellschaft und der von ihr verwalteten Sondervermögen haben, sowie bestimmte weitere Mitarbeiter ("risikorelevante Mitarbeiter") gelten besondere Regelungen. So wird für risikorelevante Mitarbeiter zwingend ein Anteil von mindestens 40 Prozent und bis zu 60 Prozent der variablen Vergütung über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren aufgeschoben. Der aufgeschobene Anteil der Vergütung ist während dieses Zeitraums risikoabhängig, d. h. er kann im Fall von negativen Erfolgsbeiträgen des Mitarbeiters, der Kapitalverwaltungsgesellschaft bzw. der von dieser verwalteten Sondervermögen insgesamt gekürzt werden oder gänzlich entfallen. Jeweils am Ende jedes Jahres der Wartezeit wird der aufgeschobene Vergütungsanteil anteilig unverfallbar und jeweils zum Zahlungstermin ausgezahlt.
 
Die Deka Vermögensmanagement GmbH hat die Vergütungspolitik der Deka-Gruppe übernommenen. 

Weitere Details zum Vergütungssystem

Umgang mit Interessenkonflikten

Wir haben folgende Vorkehrungen getroffen, damit sich mögliche Interessenkonflikte zwischen uns, unserer Geschäftsleitung, unserem Aufsichtsrat, unseren Beschäftigten, unseren Fonds, den Beratern unserer Fonds und anderen Personen, die mit uns direkt oder indirekt durch Kontrolle oder eine enge Verbindung oder durch ausgelagerte Prozesse verbunden sind und Ihnen, zwischen den Kunden / Anlegern oder Fonds sowie den vorgenannten Personen untereinander nicht auf die Kundeninteressen auswirken.
 
I. In unserem Haus können Interessenkonflikte auftreten zwischen unseren Kunden / Anlegern / Fonds und unserem Haus, den in unserem Haus Beschäftigten oder mit diesen verbundenen relevanten Personen, inkl. unserer Geschäftsleitung, Aufsichtsrat, Personen, die durch Kontrolle mit unserem Haus verbunden sind, Beratern unserer Fonds, und anderen Kunden / Anlegern und Fonds bei den folgenden von uns angebotenen Wertpapierdienstleistungen / -nebendienstleistungen sowie dem durch uns durchgeführten Investmentgeschäft:

  • Anlagevermittlung (Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis),
  • Finanzportfolioverwaltung (Verwaltung einzelner oder mehrerer in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum),
  • Depotgeschäft (Verwahrung und Verwaltung von Finanzinstrumenten für andere und damit verbundene Dienstleistungen),
  • Anlageberatung (Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Beauftragte, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird),
  • Investmentgeschäft (kollektive Vermögensverwaltung, das ist die Verwaltung von Sondervermögen in Form von Investmentfonds zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage).

Insbesondere aber auch aus persönlichen Beziehungen relevanter Personen (Geschäftsleiter, Mitarbeiter oder mit diesen verbundene Personen) unseres Hauses mit Emittenten von Finanzinstrumenten, z. B. über die Mitwirkung in Aufsichts- oder Beiräten, bzw. von Emittenten von Finanzinstrumenten mit unserem Haus (z. B. als Kunden unseres Hauses) sowie aus Beziehungen unseres Hauses zu Emittenten von Finanzinstrumenten dadurch, dass unser Haus an dem jeweiligen Emittenten von Finanzinstrumenten direkt oder indirekt beteiligt ist.
 
Daneben kann es zu Interessenkonflikten kommen, wenn unser Haus Zahlungen an / von den / dem jeweiligen Emittenten von Finanzinstrumenten erbringt / erhält, mit dem jeweiligen Emittenten von Finanzinstrumenten Kooperationen eingegangen ist oder mit dem jeweiligen Emittenten von Finanzinstrumenten gemeinsame direkte oder indirekte Tochterunternehmen / Beteiligungen betreibt / hält.
 
Interessenkonflikte können im Investmentgeschäft auch entstehen, wenn die Interessen der Deka Vermögensmanagement GmbH inkl. deren Aufsichtsrat bzw. Dritten / Beratern und Anlegern bzw. Fonds, zwischen verschiedenen Anlegern, zwischen einzelnen Anlegern und Fonds oder zwischen Fonds nicht miteinander vereinbar sind.
 
II. Es können Interessenkonflikte auch dadurch auftreten, dass unserem Haus oder einzelnen relevanten Personen unseres Hauses Informationen vorliegen, die zum Zeitpunkt eines Kundengeschäfts noch nicht öffentlich bekannt sind, Anreize zur Bevorzugung eines bestimmten Finanzinstruments z. B. bei Auftragsausführung vorliegen.
 
III. Wir als Wertpapierfirma selbst wie auch unsere Mitarbeiter sind entsprechend der gesetzlichen Grundlagen verpflichtet, die unter Ziffer I. genannten Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen sowie das Investmentgeschäft ehrlich, redlich und professionell im Interesse unserer Kunden zu erbringen und Interessenkonflikte, soweit möglich, zu vermeiden.
 
Zur weitgehenden Vermeidung der Interessenkonflikte ist die Deka Vermögensmanagement GmbH über die Deka-Gruppe Teil einer mehrstufigen Organisation mit entsprechender Aufgabenverteilung zwischen Sparkassen, Landesbanken und Dienstleistern.
 
Darüber hinaus hat die Deka-Gruppe geeignete organisatorische Vorkehrungen getroffen, um mögliche Nachteile aus Interessenkonflikten für den einzelnen Kunden möglichst zu vermeiden. Unter anderem haben wir eine Compliance-Organisation eingerichtet, die insbesondere folgende Maßnahmen umfasst:

  • Die Einrichtung von Vertraulichkeitsbereichen mit so genannten „Chinese Walls“, d. h. virtuelle bzw. tatsächliche Barrieren zur Beschränkung des Informationsflusses.
  • Alle Mitarbeiter, bei denen im Rahmen ihrer Tätigkeit Interessenkonflikte auftreten können, sind zur Offenlegung aller ihrer Geschäfte in Finanzinstrumenten verpflichtet.
  • Führung von Beobachtungs- bzw. Sperrlisten, in die Finanzinstrumente, in denen es zu Interessenkonflikten kommen kann, aufgenommen werden.
  • Geschäfte in Finanzinstrumenten aus der Beobachtungsliste bleiben erlaubt, werden aber zentral beobachtet;
  • Geschäfte in Finanzinstrumenten aus der Sperrliste sind untersagt.
  • Führung eines Insiderverzeichnisses. In dieses Verzeichnis werden alle relevanten Personen unseres Hauses, die bestimmungsgemäß Insiderinformationen haben (mit Zeitpunkt und Art der Information), aufgenommen.
  • Eine laufende Kontrolle aller Geschäfte in Finanzinstrumenten der in unserem Haus tätigen relevanten Personen.
  • Regelungen über die Annahme und Gewährung von Geschenken, Einladungen und sonstigen Vorteilen.

Darüber hinaus haben wir Vorkehrungen zur Vermeidung von Interessenkonflikten insbesondere auch durch folgende Maßnahmen getroffen:

  • Festlegung von Orderannahmeschlusszeiten
  • Verfahren gegen die unangemessene Beeinträchtigung der Anleger durch Transaktionskosten
  • Einhaltung des Grundsatzes der Gleichbehandlung
  • Verfahren zur Verhinderung von Maßnahmen zu einer stichtagsbezogenen Aufbesserung der Fondsperformance
  • Vorhalten von Ausführungsgrundsätzen
  • Festlegung von Zuteilungsgrundsätzen
  • Verhinderung von Vergütungssystemen, die den Interessen der Anleger entgegenstehen

IV. Sind Interessenkonflikte in Einzelfällen ausnahmsweise nicht durch die obige Aufgabenteilung, unsere Compliance-Organisation oder die vorgenannten Maßnahmen vermeidbar, werden wir unsere Kunden / Anleger entsprechend dieser Grundsätze darauf hinweisen. Wir werden ggf. in diesen Fällen auf eine Beurteilung, Beratung oder Empfehlung zum jeweiligen Finanzinstrument verzichten bzw. im Rahmen des Investmentgeschäftes im besten Interesse der Anleger und der Fonds handeln.
 
V. Auf Wunsch des Kunden werden wir weitere Einzelheiten zu diesen möglichen Interessenkonflikten zur Verfügung stellen.

Grundsätze für die bestmögliche Auftragsausführung

1. Ziel

Bei der Verwaltung von Anlegergeldern ist das Interesse der Deka Vermögensmanagement GmbH darauf gerichtet, bei der Ausführung von Aufträgen in Vermögenswerten ein bestmögliches Ergebnis für den Anleger zu erzielen. Mit den nachfolgend dargestellten Grundsätzen für die bestmögliche Auftragsausführung ("Grundsätze") werden Regeln fixiert, die im Interesse der Anleger gleichbleibend bestmögliche Ergebnisse bei der Auftragsausführung hervorbringen.
 
Auch wenn die Grundsätze darauf ausgelegt sind, nach Möglichkeit für jeden Auftrag das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, ist es im Einzelfall möglich, dass bei einer Ex-post-Betrachtung keine bestmögliche Ausführung vorliegt.

2. Geltungsbereich

Diese Grundsätze gelten für alle von der Deka Vermögensmanagement GmbH verwalteten Publikumsfonds (OGAW und AIF), Spezial-AIF und Insourcingmandate (nachstehend "Fonds" genannt), bei denen die Deka Vermögensmanagement GmbH die Aufträge über die DekaBank ausführen lässt.
 
Die bestmögliche Ausführung gilt für die Finanzinstrumente Aktien, Renten (inklusive Geldmarktinstrumente) und Derivate.
 
Aktien werden grundsätzlich an regulierten Märkten gehandelt. In manchen fällen werden Aktien auch Over the Counter ("OTC") gehandelt.
 
Renten werden in bilateralen Verhandlungen mit einem Kontrahenten gehandelt, selten jedoch an geregelten Märkten. Renten werden in der Regel im Weg des Festpreisgeschäfts abgeschlossen. Deka Vermögensmanagement GmbH bzw. die von ihr beauftragte DekaBank handelt Renten hauptsächlich in OTC Märkten.
 
Derivate können entweder an einer spezialisierten Derivatebörse gehandelt oder im OTC-Handel abgeschlossen werden.
 
Der Erwerb von Fondsanteilen unterfällt nicht diesen Ausführungsgrundsätzen. Die Ausführung von Aufträgen in Fondsanteilen werden wir in der Regel über die jeweilige fondsverwaltende Kapitalverwaltungsgesellschaft der Fondsanteile abwickeln. Auch wenn über andere Bezugsquellen, wie z. B. über die Börse, im Einzelfall günstigere Erwerbskonditionen möglich sein sollten, wird diese Art der Abwicklung unter Berücksichtigung in der Regel aller Umstände als die vorteilhaftere Abwicklung angesehen. Exchange Traded Funds können wie Aktien über die Börse gehandelt oder im OTC Handel abgeschlossen werden.

3. Weiterleitung von Aufträgen

Die Deka Vermögensmanagement GmbH führt die Aufträge, auf die diese Grundsätze Anwendung finden, nicht selber aus, sondern gibt die Ausführung bei Dritten in Auftrag. Im Hinblick darauf, dass mit der DekaBank für die Ordererteilung eine technische Infrastruktur unterhalten wird, die eine Ex-ante- und Ex-post-systemgestützte Abwicklung von Wertpapieraufträgen gewährleistet, leitet die Deka Vermögensmanagement GmbH Aufträge in der Regel an die DekaBank weiter. Diese kann die Orders selbst ausführen oder weitere Dritte mit der Ausführung von Aufträgen beauftragen. Bei der Ausführung bzw. der Weiterleitung von Aufträgen hat sich die DekaBank verpflichtet, die hier festgelegten Ausführungsgrundsätze einzuhalten.

4. Relevante Faktoren

Zur Erzielung eines bestmöglichen Ergebnisses für die Fonds werden bei der Ausführung der Orders Merkmale wie Ausführungsgeschwindigkeit, Wahrscheinlichkeit der Ausführung und Abrechnung, Preis/Kurs, Kosten, Zeitpunkt der Order sowie die Qualität der Ausführung berücksichtigt. Diese Merkmale werden bei der Bestimmung des Ausführungsplatzes und der beauftragten Broker herangezogen.
 
Die Deka Vermögensmanagement GmbH gewichtet die relative Bedeutung dieser Merkmale anhand der nachstehenden Kriterien:

  • Art der Order
  • Umfang der Order
  • Art des Finanzinstruments.

Bei der Ermittlung der Gewichtung der oben genannten Merkmale anhand der Kriterien erhalten die Ausführungsgeschwindigkeit und -wahrscheinlichkeit unter Berücksichtigung des Preises des Finanzinstruments die größte Bedeutung. Aufgrund dieser Gewichtung ermöglichen grundsätzlich die Ausführungsplätze mit der größten Liquidität die bestmögliche Ausführung. Im Falle von börsengehandelten Derivaten sind dies die jeweiligen (lokalen) spezialisierten Derivatebörsen. Bei kleinen und mittleren Werten oder Werten mit geringen Umsatzvolumina kann auch eine Verteilung der Order auf verschiedene Ausführungsplätze die bestmögliche Ausführung ermöglichen.
 
Die Deka Vermögensmanagement GmbH wählt ausschließlich vorab genehmigte Ausführungsplätze und Broker aus, die auf der Liste der zulässigen Ausführungsplätze und Broker dokumentiert sind. Diese Liste ist allein maßgeblich für die in diesen Ausführungsgrundsätzen geregelte Handelstätigkeit. Die in dieser Liste genannten Broker bieten typischerweise bei Beauftragung als Broker als auch im OTC-Handel als Gegenpartei ein gleich gutes Ergebnis, so dass eine Rangfolge der Beauftragung nicht festgelegt wird. Die Liste wird bei Bedarf auch unterjährig aktualisiert.

5. Bündelung von Aufträgen

Die Deka Vermögensmanagement GmbH hat die Möglichkeit, Kauf- bzw. Verkaufsaufträge in Bezug auf die gleichen Wertpapiere für verschiedene Fonds gebündelt an den Markt zu geben, um die sich hierdurch ergebenden Preisvorteile bei größeren Orders zu nutzen.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Bündelung für einen einzelnen Auftrag nachteilig sein kann. Die Deka Vermögensmanagement GmbH wird Aufträge nur dann zusammenlegen, wenn eine Benachteiligung einzelner Aufträge unwahrscheinlich ist.

6. Abweichende Ausführung im Einzelfall

Aufgrund von Systemausfällen oder außergewöhnlichen Marktverhältnissen kann es in seltenen Fällen erforderlich sein, eine Order in Abweichung von diesen Ausführungsgrundsätzen zu platzieren. Die Deka Vermögensmanagement GmbH wird auch in diesen Fällen alles daran setzen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

7. Überprüfung der Ausführungsgrundsätze

Die Deka Vermögensmanagement GmbH überprüft die Ausführungsgrundsätze jährlich.

Verfahren zur Vermeidung von Beeinträchtigungen durch Transaktionskosten

Die Deka Vermögensmanagement GmbH ist gem. § 26 Abs. 5 KAGB verpflichtet, geeignete Verfahren vorzuhalten, um eine unangemessene Beeinträchtigung von Anlegerinteressen durch Transaktionskosten zu vermeiden. Über die durch die Deka Vermögensmanagement GmbH getroffenen Maßnahmen und Verfahren möchten wir Sie nachstehend informieren.
 
Der Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) hat in Abstimmung mit der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) Standards zur Auslegung der Anforderungen an die Verfahren zur Vermeidung von Beeinträchtigungen durch Transaktionskosten erlassen (BVI-Wohlverhaltensregeln).
 
Unter Beachtung dieser Standards hat die Deka Vermögensmanagement GmbH für jedes Publikums-Sondervermögen unter Berücksichtigung der jeweiligen Anlagestrategie, der vorgehaltenen Liquidität und des Volumens von Ausgaben und Rücknahmen von Anteilen einen Schwellenwert für das Transaktionsvolumen festgelegt.
 
Dieser Schwellenwert muss sich auf die nach einer geeigneten und anerkannten Methode berechnete Portfolioumschlagsrate, die den Umfang der im Fonds getätigten Transaktionen abbildet, beziehen. Zur Berechnung der Portfolioumschlagsrate verwendet die Deka Vermögensmanagement GmbH daher die anerkannte Methode, welche die Kapitalanlage-Prüfungsberichte-Verordnung (KAPrüfbv) festgelegt hat.
 
Die Festlegung des Schwellenwertes erfolgt auf Basis eines Wertes, der aufgrund von historischen Betrachtungen als Normwert ermittelt wurde. Bei Überschreitung des festgelegten Schwellenwertes erfolgt eine Analyse der Gründe für die Überschreitung des Schwellenwertes und, sofern erforderlich, die Einleitung von weiteren Maßnahmen unter Einbeziehung der Geschäftsführung der Deka Vermögensmanagement GmbH. Als Maßnahmen bei Überschreiten kommen z. B. in Betracht:

  • Änderung des Schwellenwertes, sofern der aktuelle Limitwert aus objektiver Sicht nicht mehr als realitätsgerecht betrachtet werden kann (Bsp. Änderung der Anlagepolitik des Fonds)
  • Vorhalten von Liquiditätsreserven zur Vermeidung von Transaktionskosten aufgrund von Anteilrückgaben
  • Einschränkungen der Transaktionstätigkeiten im Sondervermögen, sofern angemessen.

Darüber hinaus wendet die Deka Vermögensmanagement GmbH Verfahren an, deren Ziel die Vorhaltung einer angemessenen Liquidität in den Sondervermögen im Hinblick auf die Ausgaben und Rücknahmen der Anteile der Anleger ist.
 
Alle Maßnahmen erfolgen unter Berücksichtigung der Interessen der Anleger unserer Sondervermögen.

Beschwerdemanagement

Sehr geehrte Anlegerin, sehr geehrter Anleger,
 
wir haben für den Fall, dass Sie mit unseren Leistungen einmal nicht zufrieden sind, ein Beschwerdemanagement eingerichtet.
 
Die eingehenden Beschwerden werden von den jeweils zuständigen, qualifizierten Abteilungen der Deka Vermögensmanagement GmbH geprüft und abschließend beantwortet. Wir nehmen Ihre Kritik sehr ernst und begreifen Ihre Hinweise und Anregungen als Chance zur Verbesserung.
 
Grundsätzlich werden alle Beschwerden innerhalb von 10 Arbeitstagen bearbeitet. Sollte dies in Ausnahmefällen nicht möglich sein, erhalten Sie eine Zwischeninformation. Ausgenommen hiervon sind Beschwerden hinsichtlich der Berechnung abzuführender Steuern / Steuererstattungen, die innerhalb von 6 Wochen abgewickelt werden.
 
Das gesamte Verfahren wird selbstverständlich kostenfrei durchgeführt. Bitte richten Sie Ihre Beschwerde in deutscher Sprache an die nachfolgende Anschrift:

Deka Vermögensmanagement GmbH
Postfach 11 08 09
10838 Berlin
 
Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Ombudsstelle für Investmentfonds des BVI anzurufen.
 
Bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs können Verbraucher die Ombudsstelle für Investmentfonds des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. anrufen. Die Deka Vermögensmanagement GmbH nimmt an Streitbeilegungsverfahren vor dieser Schlichtungsstelle teil.
 
Die Kontaktdaten der Ombudsstelle für Investmentfonds des BVI lauten:
 
Büro der Ombudsstelle
BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.
Unter den Linden 42
10117 Berlin
Telefon: (030) 6449046-0
Telefax: (030) 6449046-29
E-Mail: info@ombudsstelle-investmentfonds.de
http://www.ombudsstelle-investmentfonds.de/

Nachhaltigkeit

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Verantwortung übernehmen

Als Asset Manager sind wir ständig herausgefordert, für unsere Kunden kommende Chancen nutzbar und damit einhergehende Risiken beherrschbar zu machen. In der DekaBank gehen wir das Thema Nachhaltigkeit daher ganzheitlich an. Die nachhaltige Unternehmensführung wird dabei durch vier Säulen untermauert: Umweltmanagement/Nachhaltiger Bankbetrieb, Nachhaltiges Personalmanagement, Nachhaltige Bankprodukte und Gesellschaftliches Engagement. Alle Bemühungen werden darüber hinaus durch eine transparente und offene Kommunikation begleitet.

Ethische Aspekte der Anlagepolitik der Deka Vermögensmanagement GmbH

Investitionen in Unternehmen, die nach unseren Informationen Streubomben und Anti-Personen-Landminen herstellen, werden für unsere Fonds nicht getätigt. Ebenso werden keine Engagements in Agrarrohstoffen, weder direkt noch indirekt, vorgenommen. Zwar verfügen wir derzeit nicht über gesicherte Erkenntnisse, dass Investitionen in Agrarrohstoff-Vehikel (z.B. Indices) die tatsächliche Preisentwicklung von Agrarrohstoffen beeinflussen. Da wir einen solchen Zusammenhang aber auch nicht ausschließen können, verzichten wir auf derartige Anlagen. Die Einhaltung dieser Regeln wird u.a. durch automatisierte Kontrollen sichergestellt. Um die relevanten Unternehmen zu identifizieren, ziehen wir verschiedene Quellen heran und nutzen unterschiedliche Prüfprozesse. Die Systematik, nach der Unternehmen, die aufgrund ihrer Produkte oder Aktivitäten ethischen Standards nicht genügen, von Engagements unserer Publikumsfonds ausgeschlossen werden, entwickeln wir kontinuierlich weiter.