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Fünf Bauernregeln für eine aussichtsreiche Wertpapier-Ernte

Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Diese Regel gilt leider auch für die Deutschen und den Aktienmarkt. Sie stecken mehr als 42 Prozent ihres Vermögens in festverzinsliche Bankeinlagen, doch dort verhageln Niedrigzins und Inflation die Ernte. Die ertragreichste Geldanlage der vergangenen Jahre – Wertpapiere – findet bei deutschen Anlegern hingegen noch zu wenig Beachtung. Diese fünf Tipps erhöhen die Chancen auf eine aussichtsreiche Wertpapier-Ernte.

Glücklich vorsorgen

Wir wissen: Geld allein macht nicht happy. Aber wer finanziell abgesichert ist, lebt zufriedener. 57 Prozent der Deutschen sagen, dass es sie glücklich macht, wenn sie Geld auf die Seite legen.¹ Wir verraten, wie die Altersvorsorge schon während der Ansparphase zum Glücksspender wird.

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Sich heute etwas gönnen oder das Geld für später zur Seite legen? So lange die Gedanken an später farblos bleiben, fällt das Sparen für die Zukunft schwer. Überlegen Sie deshalb ganz konkret, welche Dinge Sie sich im Alter leisten möchten. Wollen Sie sich Biolebensmittel kaufen können, regelmäßig ins Theater gehen oder mit Ihren Enkeln verreisen? Das Sparen selbst macht schon froh: Während Konsum eher kurzfristige Glücksmomente auslöse, hätten Sparer länger etwas vom Glück, bestätigt der Soziologe Jan Delhey von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ein gefülltes Sparkonto gebe Sicherheit und das verschaffe ein gutes Gefühl.

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Die Forschung zeigt auch: Erlebnisse machen glücklicher als der Kauf von Waren, und auch die Vorfreude darauf empfinden wir intensiver. „Wer Geld in materielle Dinge wie zum Beispiel ein Schmuckstück investiert, zieht daraus langfristig weniger Wohlbefinden, als wer in Erlebnisse wie ein gemeinsames Essen investiert“, sagt die Psychologin Maike Luhmann, die in Köln das Glück erforscht. Also beim Sparen lieber einen Wochenendtrip herbeiträumen als den Kauf teurer Schuhe.

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Die Menschen, die die schönen Erlebnisse im Alter mit Ihnen teilen, gehören ebenfalls in Ihr Zukunftsbild. Neben finanzieller Sicherheit brauchen wir zum Glücklichsein nämlich liebevolle Beziehungen – da sind sich die Forscher einig. Die Finanzpsychologen Michael Norton und Elizabeth Dunn von der University of British Columbia gingen der Frage nach, welche Investitionen die meiste Zufriedenheit generieren. Ihr Ergebnis: Wer sein Glück maximieren möchte, sollte mehrere kleine Beiträge für andere ausgeben. Denken Sie also beim Sparen daran, wie Sie später als Ruheständler Ihren Kindern oder Enkeln Freude bereiten. Schon steigt auch Ihr Glücksgefühl.

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Die schönsten Zukunftsvisionen von Ihrem Leben im Alter nutzen nichts, wenn Sie nachts kein Auge zubekommen, weil Sie in Anlagen investiert haben, die für Ihr Sicherheitsbedürfnis zu risikoreich sind – oder in Anlagen, deren magere Renditen von der Inflation aufgefressen werden. Deshalb ganz wichtig: Wählen Sie Sparformen, die zu Ihrem Chancen-Risiko-Profil passen. Gute Berater helfen Ihnen dabei. Außerdem sollten Sie immer einen gewissen Beitrag für Unvorhergesehenes zur Verfügung halten und nicht alles fest anlegen. Flexibel reagieren können, das beruhigt. Mit der richtigen Anlagestrategie werden Sie beim Gedanken an Ihre Altersvorsorge glücklich einschlafen.

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Auch das Sparen selbst können Sie mit einem einfachen Kniff leichter gestalten. Abzuwarten, ob am Monatsende Geld für die Altersvorsorge übrig bleibt, ist keine erfolgversprechende Strategie. Richten Sie lieber einen Dauerauftrag ein, über den direkt nach Gehaltseingang eine fixe Summe in Ihre Sparanlage fließt. Das Motto dabei: Aus den Augen, aus dem Sinn! So kommen Sie gar nicht erst in Versuchung, das Geld doch anderweitig auszugeben, und Sie werden schnell Erfolgserlebnisse spüren, weil das finanzielle Polster für Ihren Ruhestand Stück für Stück wächst.

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Beim Sparen ist es wie mit gesunder Ernährung. Wer allzu streng Diät hält, sich also jeden Genuss verwehrt, wird vermutlich nicht durchhalten. Also übertreiben Sie es nicht mit dem Beiseitelegen, sondern überlegen Sie, was Ihnen im Jetzt besondere Glücksmomente beschert, und gönnen Sie sich diese Ausgaben ganz bewusst.

¹ Vermögensbarometer 2015, bundesweite Befragung im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.



Studie zeigt: Mit 70 ändern sich viele Menschen

Einmal stur, immer stur? Lange ging die Forschung davon aus, dass sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens verfestigt. Inzwischen fanden Wissenschaftler jedoch heraus: Der Mensch verändert sich mit über 70 so stark wie in seinen Zwanzigern. Weil gleichzeitig die Lebenserwartung steigt, und die Menschen aktive Jahre hinzugewinnen, gilt auch für die Altersvorsorge: Ob mit 50, 60 oder 70 – es ist nie zu spät für Veränderungen.

Wie verändert sich die Persönlichkeit von Menschen im Alter? Um das herauszufinden, wertete Prof. Jule Specht von der Freien Universität Berlin gemeinsam mit Kollegen die Daten aus zwei großen Bevölkerungsstudien aus Deutschland und Australien aus. Die erstaunliche Erkenntnis: Der Mensch verändert sich ab einem Alter von etwa 70 Jahren ebenso stark wie in der Lebensphase bis 30. Jeder Vierte nimmt noch einmal ganz andere Persönlichkeitszüge an.

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Ältere entwickeln sich in alle möglichen Richtungen

Es herrschte lange die Annahme vor, dass sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens stabilisiert. Das ist bis zu einem Alter von ungefähr 50 Jahren auch tatsächlich der Fall. Aber im hohen Alter fanden die Forscher erstaunlich viele Veränderungen. Die Menschen über 70 veränderten sich in alle möglichen Richtungen. Sie waren plötzlich weniger kontrolliert, lebten impulsiver, oder gewannen an Selbstwertgefühl und innerer Ruhe. Bei anderen wiederum nahm die Kontrolliertheit zu. Im nächsten Schritt suchen die Forscher nun nach den Ursachen für diese Veränderungen. Bislang konnten sie einzelne Faktoren ausschließen. Demnach verändern sich ältere Menschen nicht, weil sie in Rente gehen, Enkelkinder bekommen, der Partner stirbt oder die Gesundheit nachlässt.

Auch die Altersvorsorge muss flexibel sein

Die gestiegene Lebenserwartung führt derweil dazu, dass sie mehr aktive Jahre erleben. Damit haben sie also auch mehr Zeit, sich in ihrer Persönlichkeit zu verändern. Für die Altersvorsorge bedeutet das: Wenn sich die Persönlichkeit vieler älterer Menschen so stark verändert, ist es umso wichtiger, finanziell vorzusorgen und dabei gleichzeitig flexibel zu bleiben. Nur so kann man sicher sein, seine Persönlichkeit im Alter voll entfalten zu können. Für eine Anpassung der Vorsorgestrategie ist es nie zu spät: Mit über 50 kann zum Beispiel das Verschieben bestehender Anlagen die Renditechancen noch einmal deutlich erhöhen. Wie eine Befragung der GfK im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken zeigt, haben Menschen ab 60 auch mehr Spaß an der Geldanlage als Jüngere.


Die beste Vorsorgestrategie: Vorfreude!

Vorsorgen aus purer Vorfreude? Guter Plan! Wer sich sein Leben im Alter möglichst konkret ausmalt, dem fällt es leichter, für diese Wünsche Geld zur Seite zu legen. Das Warten auf Erlebnisse beschert dabei größere Vorfreude als das Warten auf materielle Güter. Das fanden US-amerikanische Forscher heraus.
 
Vorfreude ist die schönste Freude. Doch der Grad unserer Vorfreude hängt stark davon ab, worauf wir hinfiebern. Die drei US-amerikanischen Forscher Amit Kumar, Matthew A. Killingsworth und Thomas Gilovich haben herausgefunden: Wer sich künftige Erlebnisse vor Augen führt, empfindet größere Vorfreude als jemand, der sich den Kauf eines Produktes vorstellt. Vereinfacht gesagt: Reise schlägt Rolex.

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Die Studienergebnisse beruhen auf mehreren Experimenten. In einem davon teilten die Wissenschaftler die knapp 100 Teilnehmer in zwei Gruppen ein. Die einen sollten sich vorstellen, Geld für ein Erlebnis wie eine Reise oder ein Konzert auszugeben. Die anderen sollten an den Kauf eines Produktes denken, zum Beispiel ein neues Smartphone. Die Kosten für die imaginierten Käufe waren in etwa gleich hoch. Doch die Wahrnehmung unterschied sich. Danach befragt, wie viel Vorfreude sie empfinden, vergaben die Erlebniskäufer mehr Punkte als die Produktkäufer. Diese wiederum wurden stärker von Ungeduld geplagt. Weitere Experimente Kumars bestätigten das Ergebnis: Die Vorfreude auf Erlebnisse ist größer und wird als angenehmer empfunden als die auf Produkte.

Es sind Momente, die zählen

Bei der Altersvorsorge sollte man also lieber an zukünftige Zoobesuche mit den Enkeln denken als an den Kauf einer neuen Küche. Für Judith Daubach aus Troisdorf, Nordrhein-Westfalen, funktioniert diese Strategie auch in der Praxis. Vorfreude auf komfortables Reisen im Alter motiviert die 41-jährige Physiotherapeutin, jeden Monat etwas Geld zur Seite zu legen: „Noch schlage ich mich auf Trekkingtouren gerne mit Zelt und Wanderrucksack durch, um die Natur und Länder zu entdecken. Aber das will ich nicht ewig so machen. Im Alter möchte ich mir ein weiches Bett in einem schicken Hotel gönnen.“
 
Günther Krabbenhöft ist mit seinen 70 Jahren schon Rentner, aber bei Weitem kein Ruheständler. Am liebsten tanzt er in Berliner Technoclubs. Er weiß, dass es die Erlebnisse sind, die das Leben, egal in welchem Alter, lebenswert machen: „Glück ist ja kein Dauerzustand, sondern es sind kleine Momente, einzelne Minuten, die man erlebt.“ Krabbenhöft rät Jüngeren zu einem Mindestmaß an privater Vorsorge. Und wer dabei an all die schönen Erlebnisse denkt, die dadurch möglich werden, kann sich schon mal vorfreuen!


Ihr richtiger Einstieg - für mehr Bewegung in Ihrer Geldanlage

Gerade in Zeiten des anhaltenden Zinstiefs ist die Planung des Vermögensaufbaus wichtiger denn je. Gute Ertragsmöglichkeiten bei der Geldanlage gibt es immer noch. Deshalb werden Sie aktiv: Tanzen Sie beim Geldanlegen aus der Reihe. Und bringen Sie mehr Schwung in Ihre finanzielle Zukunft.

Je länger Sie sparen, desto mehr kann sich eine positive Rendite auswirken. Denn bei einem langfristigen Anlagehorizont profitieren Sie vom Zinseszinseffekt. So kann sich beispielsweise Ihr Endkapital bei einer angenommenen Rendite von 6 % und bei einem Anlagehorizont von 30 Jahren fast verdreifachen – eine echte Alternative in Zeiten niedriger Zinsen.
 
 
 

Riester-Kurzcheck
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Für jeden die passende Fondssparlösung

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Schon für junge Leute lohnt sich die Riester-Lösung des Fondssparens. Wer unter 25 ist, erhält einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von bis zu 200 Euro. Je früher der Sparplan startet, desto höher sind die Renditechancen für die Altersvorsorge. Das Beste an einem Riester-Vertrag: Alle Einzahlungen und die Zulagen, die der Staat jedes Jahr zahlt, sind bis zum Laufzeitende garantiert.


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Auch für Arbeitnehmer über 25 sind Riester-Verträge eine attraktive Sparvariante. Der Staat fördert sie mit einer jährlichen Zulage, für Kinder gibt es extra Geld. Auch viele Arbeitgeber helfen ihren Angestellten beim Sparen: Bis zu 480 Euro jährlich können die so genannten vermögenswirksamen Leistungen betragen. Sie lassen sich ganz einfach mit einem weiteren Fondssparplan kombinieren.


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Wer gut verdient und Ersparnisse aufgebaut hat, kann mit regelmäßigen Beiträgen oder per Einmalzahlung über die geförderten Höchstgrenzen hinaus riestern. Für die Riester-Variante mit so genanntem „12/62-Steuervorteil“ gilt: Weist der Vertrag eine mindestens zwölfjährige Laufzeit auf und erfolgt die Auszahlung nicht vor dem 62. Geburtstag, dann sind 50 Prozent des Wertzuwachses steuerfrei.


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Selbstständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, können ebenfalls eine Riester-Rente abschließen. Allen anderen bietet die Basisrente, auch als Rürup-Rente bekannt, eine Alternative. Der Staat fördert die Basisrente durch einen steuerlichen Sonderausgabenabzug. 2016 dürfen 82 Prozent der Beitragskosten abgesetzt werden. Dieser Anteil steigt jährlich um zwei Prozentpunkte – 2025 werden 100 Prozent erreicht. Regelmäßige Sparraten sind genauso möglich wie Einmalbeträge.


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Rückt die Rente näher, sollte die Vorsorge auf den Prüfstand gestellt und feinjustiert werden. Viele Menschen denken dann auch an Kinder oder Enkel: Ab 25 Euro pro Monat lässt sich eine Grundlage für die ersten Anschaffungen oder ein Studium aufbauen. Kurzfristige Einmalzahlungen zu Anlässen wie Geburtstag oder Schulanfang sind unkompliziert möglich.


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Hat man den Ruhestand erreicht, kommt es darauf an, sein Vermögen möglichst lange zu bewahren und laufende Erträge zu erwirtschaften. Hier kann sich das Umschichten via Tauschplan in einen Fonds lohnen. Für Anleger, die bereit sind, Kursrisiken zu tragen, eignen sich performancestarke Fonds.


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Flexibel bleiben

Wie auch immer sich Ihr Leben verändert – mit den Angeboten der Deka bleibt auch Ihr Geld in allen Lebensphasen flexibel. So können Sie beispielsweise Sparraten verändern und jederzeit günstig ein- und aussteigen.

Staatliche Förderungen nutzen

Neben den Renditechancen können Sie Ihr Vermögen auch mit möglichen Förderungen und Steuervorteilen vom Staat1 weiter vermehren und gleichzeitig mit einer Kapitalgarantie zum Auszahlungsbeginn2 kombinieren.

Marktunabhängig einsteigen

Mögliche Marktschwankungen verlieren im Zuge des regelmäßigen Sparens an Bedeutung. Sie können sogar von ihnen profitieren, wenn Sie bei niedrigen Kursen mehr Fondsanteile kaufen und diese beim Kursanstieg im Wert steigen.

1 Aussagen gemäß aktueller Rechtslage, Stand: Mai 2016. Die steuerliche Behandlung der Erträge hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig auch rückwirkenden Änderungen (z. B. durch Gesetzesänderung oder geänderte Auslegung durch die Finanzverwaltung) unterworfen sein.
2 Garantiegeber: DekaBank Deutsche Girozentrale, Frankfurt am Main. Bei förderschädlicher Verfügung von Guthaben mit Riester-Förderung vor Beginn der Auszahlungsphase keine Garantie der Beiträge und Rückzahlung der staatlichen Förderungen.

Erklärfilme - damit Sie mehr wissen

Erklärfilm "Altersvorsorge"

Erklärfilm "Riester-Rente"

Erklärfilm "Anlegen im Zinstief"

Erklärfilm "Fondssparplan"



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Sparen für konkrete Wünsche

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Vorsorge für die Zukunft