Zertifikate-Kolumne vom 16.09.2019

Hugo Boss hält am Jahresziel fest und setzt auf zweites Halbjahr

Für Hugo Boss ist der eigene Einzelhandel das wichtigste Standbein. Mehr als zwei Drittel der Umsätze wurden hier zuletzt erwirtschaftet, nachdem der Anteil im vergangenen Geschäftsjahr noch bei 63 Prozent lag. Insbesondere der verstärkte Fokus auf den lange vernachlässigten Online-Handel hat zur wachsenden Bedeutung beigetragen. Währenddessen wurden in den vergangenen Jahren unprofitable Standorte unter den zahlreichen stationären Geschäften, Shop-in-shops und Outlets geschlossen. Der seit Mai 2016 amtierende Vorstandsvorsitzende Mark Langer hat mit dieser umfassenden Restrukturierung Fehler der ehemaligen Führungsmannschaft ausgeräumt. Mittlerweile glänzt der eigene eCommerce seit sieben Quartalen mit jeweils zweistelligen Wachstumsraten im Vorjahresvergleich und das Filialnetz wird netto wieder ausgeweitet. Nicht zuletzt die bevorstehende Eröffnung des neuen Flagship-Outletstores in Metzingen gehört zur Verjüngungskur, von der sich das Management positive Impulse erhofft.

Mehr Dynamik ist im restlichen Jahresverlauf auch notwendig, um die zuletzt bestätigten Gesamtjahresziele noch zu erreichen. Demnach sollen der Umsatz währungsbereinigt um einen mittleren einstelligen Prozentsatz und das operative Ergebnis (Ebit) um einen hohen einstelligen Prozentsatz zulegen. Im zweiten Quartal lagen die Steigerungsraten aber deutlich darunter. Zwar gab es in Frankreich und Asien deutliche Umsatzzuwächse im Vorjahresvergleich. Deutschland, der nach wie vor wichtigste Einzelmarkt des Unternehmens, schwächelte jedoch. Und in den USA lief es ebenfalls nicht rund. Vorstandsvorsitzender Langer spricht von einem herausfordernden Umfeld, das insbesondere durch den amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt sowie durch den ungewissen Ausgang des Brexit geprägt wird. Insgesamt kletterten die Quartalserlöse währungsbereinigt immerhin um zwei Prozent zum Vorjahr auf 675 Mio. Euro. Die durchschnittlichen Analystenprognosen wurden damit exakt getroffen. Der Anstieg des operativen Ergebnisses um drei Prozent auf 76 Mio. Euro war hingegen niedriger als von Analysten erwartet.

Für das zweite Halbjahr stellt Vorstandschef Langer nun eine signifikante Beschleunigung der Umsatz- und Ergebnisentwicklung in Aussicht. Zentrale Triebfedern dazu sollen die Partnerschaften im Online-Geschäft und die fortschreitende Optimierung des eigenen Filialnetzes sein. Analysten halten zudem Wachstumsimpulse durch die überproportional wachsende junge Marke Hugo für möglich und loben die international gute Aufstellung des Modekonzerns.

Für 49,00 Euro Zinsen pro Periode reicht die Behauptung der 70-Prozent-Barriere

Das DekaBank HUGO BOSS Express-Zertifikat Memory mit Airbag 12/2025 (WKN DK0U9C) zahlt 49,00 Euro Zinsen pro Periode inklusive Nachholeffekt (Memory-Funktion), wenn die Hugo Boss-Aktie an den Beobachtungstagen nicht unter der Barriere in Höhe von 70,00 Prozent des Startwerts (Aktienschlusskurs vom 04.10.2019) schließt. Die Tilgungsschwelle wird in Höhe des Startwerts fixiert. Schließt die Hugo Boss-Aktie an einem der Beobachtungstage auf oder über diesem Niveau, erfolgt eine vorzeitige Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro). Zur Fälligkeit im Dezember 2025 ist für eine Rückzahlung zum Nennbetrag die Barriere relevant. Im Falle der Aktienlieferung bietet außerdem die Airbag-Funktion einen Puffer, indem sie den Anleger besserstellt als im Falle eines Direktinvestments zu Beginn der Laufzeit.

Wird die Barriere am Bewertungstag unterschritten, drohen Verluste. Denn statt des Nennbetrags wird in solch einem Szenario Anlegern eine festgelegte Anzahl im Wert gesunkener Hugo Boss-Aktien übertragen. Diese Referenzanzahl ergibt sich aus dem Basispreis, der ebenfalls bei 70,00 Prozent des Startwerts liegt (Airbag-Funktion). Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 16.09.2019 bis 04.10.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.


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