Das ändert sich 2021

Mehr Geld zum Sparen

Im kommenden Jahr winkt eine dicke Steuerentlastung. Allein die Abschaffung des Solidaritätszuschlags bringt Erwerbstätigen viele hundert Euro mehr auf dem Konto. Außerdem gehören Eltern zu den Gewinnern, denn sie erhalten höhere Leistungen für ihre Kinder. Wer die Neuerungen geschickt nutzt, kann sein Vermögen und damit auch seine Zukunftsvorsorge deutlich ausbauen.

Solidaritätszuschlag entfällt für die meisten

Zum 1. Januar 2021 ist der Solidaritätszuschlag für neun von zehn Steuerzahlern Geschichte geworden. Der seit 23 Jahren erhobene Solidarbeitrag in Höhe von 5,5 Prozent der Einkommensteuer wird für die allermeisten Bürger abgeschafft. Dazu steigt die Soli-Freigrenze bei der Einkommensteuer von 972 Euro auf 16.956 Euro. Dies bewirkt, dass bei einem Bruttojahreseinkommen von bis zu 73.000 Euro künftig kein Soli mehr anfällt. Liegt das Einkommen darüber, greift eine sogenannte Milderungszone. Hier entfällt immerhin noch ein Teil des Solidaritätszuschlags. Erst, wenn das Bruttojahreseinkommen die Grenze von 109.000 Euro übersteigt, fordert das Finanzamt weiterhin den vollen Solidarbeitrag. Für Ehepaare gelten je nach Steuerklasse und Veranlagungsart in etwa doppelte Beträge.


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Mehr Kindergeld für Familien

Darüber hinaus erhalten Eltern ab diesem Januar mehr Kindergeld und höhere Kinderfreibeträge. Der Zuschuss klettert um 15 Euro pro Kind. Das erste und zweite Kind erhalten dann jeweils 219 Euro, das dritte Kind 225 Euro und das vierte und jedes weitere Kind 250 Euro. Parallel dazu werden Familien mit höheren Einkommen über den Kinderfreibetrag entlastet. Dieser steigt um mehr als 500 Euro auf insgesamt 8.388 Euro. Dieses Einkommen wird genau wie der Grundfreibetrag nicht besteuert.

Weitere steuerliche Erleichterungen

Doch das ist nicht alles. Steuerzahler profitieren ab Januar von weiteren Entlastungen. So steigt für jeden Bürger der Grundfreibetrag um 336 Euro auf dann 9.744 Euro. Dieser Teil des Einkommens darf grundsätzlich nicht besteuert werden, denn er bildet das sogenannte Existenzminimum.
Auch die steuerliche Absetzbarkeit von Altersvorsorgebeiträgen wird verbessert. Wer fürs Alter spart, kann in größerem Umfang das Finanzamt an seiner Altersvorsorge beteiligen. Der Höchstbetrag für Vorsorgeaufwendungen klettert von 25.046 (Ledige) bzw. 50.092 (Verheiratete) auf 25.787 bzw. 51.574 Euro in 2021. Steuerlich absetzbar davon sind dann 92 Prozent, im zurückliegenden Jahr lag dieser Anteil noch bei 90 Prozent. Die Verbesserungen bewirken, dass der Steuervorteil für Vorsorgeaufwendungen um über 1.000 Euro pro Sparer ansteigt. Unterm Strich erkennt das Finanzamt Vorsorgeleistungen von insgesamt fast 24.000 / 48.000 Euro (Ledige / Verheiratete) für das Jahr 2021 an.

Verbesserungen zum Sparen nutzen

Den Nettozuwachs beim Einkommen sowie die Steuererleichterungen bei der Altersvorsorge sollten Singles und Familien zum Anlass nehmen, ihren Vermögensaufbau bzw. ihre Zukunftssicherung zu prüfen. Fließt allein die Soli-Ersparnis in den Kapitalaufbau, summieren sich die Sparbeiträge langfristig auf ein kleines Vermögen.

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Mit dem erhöhten Kindergeld können Eltern darüber hinaus ohne Extra-Aufwand ein Fundament für die Zukunft ihrer Kinder bilden. Wird das Kindergeld oder ein Teil davon regelmäßig angelegt, kann daraus bis zum 18. Geburtstag ein stattliches Vermögen werden.

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Rendite nur mit der richtigen Geldanlage

Wichtig ist, dass die Sparbeiträge nicht zu Nullzinsen auf dem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto verkümmern. Langfristig ertragreichere Perspektiven bietet eine Anlage in Sachwerte, wie z.B. Aktien oder Immobilien. Mit Deka Investmentfonds investieren Anleger in eine breit gestreute Anlage an den internationalen Kapitalmärkten, die sich auf das individuelle Ertrags-/Risikoprofil abstimmen lässt. Zielgerichtet und bequem geht dies bereits mit einem regelmäßigen Sparplan ab 25 Euro und jederzeit flexiblen zusätzlichen Einzahlungen.