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Wasserstoff ist weltweit im Kommen. Im Juni 2020 beschloss das Bundeskabinett die Nationale Wasserstoffstrategie und erklärte Wasserstoff als Schlüsselrohstoff für eine erfolgreiche Energiewende. Mit dem erklärten Ziel, Deutschland bei Wasserstofftechnologien weltweit zur Nummer 1 zu entwickeln, soll der Energieträger entscheidend zur Dekarbonisierung wichtiger deutscher Kernbranchen wie Stahl, Chemie oder Verkehr beitragen.

Fast zeitgleich stellte die Europäische Kommission im Juli 2020 ihre "Wasserstoffstrategie für ein klimaneutrales Europa" vor. Diese soll die EU zur Vorreiterin beim Einsatz von Wasserstoff als Energieträger machen und die Nutzung von Wasserstoff auf breiter Ebene ermöglichen. In den USA und China gibt es noch keine vergleichbare Strategie, doch in den Planungen zur Stärkung der Energiesicherheit spielt auch hier Wasserstoff eine immer größere Rolle.

In den 1990er Jahren experimentierte insbesondere der Verkehrssektor mit Wasserstoff und feierte die Technologie bereits als Heilsbringer der Energieversorgung. Vor allem die hohen Kosten sowie die fehlende Infrastruktur stellten jedoch die Weichen in Richtung Elektromobilität. Dank erheblich gesunkener Kosten steigt der Anteil der erneuerbaren Energien seitdem stetig und unaufhaltsam. Insbesondere seit dem Pariser Klimaabkommen, in dem sich 2015 195 Staaten zur Begrenzung der Erderwärmung bekannt haben, stellt sich jedoch die Frage, wie eine vollständige Dekarbonisierung aller Sektoren, vor allem so energieintensiver wie der Industrie, erreichbar ist. Dies ist mit dem aktuellen Energiemix schwer zu erreichen. Wasserstoff mit seinen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten bietet jedoch das Potenzial, die Erreichung der Klimaziele durch bessere Integration erneuerbarer Energien zu unterstützen.

Als Beitrag zur Erreichung der Klimaziele haben in den vergangenen Jahren bereits mehr als 30 Länder Wasserstoffstrategien und -Roadmaps verabschiedet. Sowohl die EU und die USA, aber auch Asien, allen voran China, Japan und Südkorea, investieren in den kommenden Jahren massiv in Forschung und Infrastruktur der Wasserstofftechnologie.

Entscheidend für die Bewertung ist, dass der Wasserstoff „grün“ ist, das heißt, ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird und die Produktion nicht zu Umwelt-Konflikten führt. Die Herstellung von grünem Wasserstoff ist aufwendig und erfordert hohe Mengen an zusätzlichem Ökostrom. Denn Wasserstoff wird durch Elektrolyse, also die Zerlegung von Wasser in die Elemente Sauerstoff und Wasserstoff mithilfe von elektrischem Strom, hergestellt. Welche Standards sich in der Bewertung von Wasserstoff in diesem Zusammenhang künftig durchsetzen und zertifiziert werden, ist noch offen. Auch im zugehörigen Feld der Energiespeicherung besteht für marktreife Lösungen noch großer Innovations­ und Entwicklungsbedarf.

Welche Wasserstoffaktien sind für Anfänger geeignet?

In den USA und in China, aber auch in Deutschland und Europa gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Unternehmen, die im Bereich Wasserstoff über die ganze Wertschöpfungskette hinweg tätig sind. Anleger, die nur über ein geringes Wertpapier-Wissen verfügen, sollten Einzelinvestments in Wasserstoff-Aktien über Unternehmen, die sich mit Wasserstoff-Herstellung, Wasserstoffantrieben oder Wasserstoff-Infrastruktur beschäftigen, gut überdenken. Denn oft sind es junge Unternehmen, bei denen sich der Ausfall eines Schlüsselkunden oder Projektverzögerungen sehr schnell negativ auf den Aktienkurs auswirken können. Solange es keine klar definierten Standards gibt und die ausreichende Versorgung mit Ökostrom sichergestellt ist, sind diese Werte als Einzelanlagen in hohem Maße risikobehaftet.

Eine Alternative bieten professionell geführte Fonds, die mit einer breiten Streuung aufgestellt sind, und bei denen ein professionelles Management kontinuierlich aussichtsreiche Technologien analysiert und Unternehmen mit belegbaren Chancen auf eine positive Unternehmensentwicklung ins Portfolio aufnimmt.

Da im Vergleich zu anderen Energieformen Wasserstoffaktien an der Börse eher selten sind, gibt es noch keine reinen Wasserstoff-Fonds oder Wasserstoff-ETF. Eine Alternative bieten Fonds, die in Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien investieren. Hier sind oft Unternehmen aus dem Bereich Wasserstoff enthalten.

Haben Wasserstoffaktien Zukunft?

Die Geldanlage in Wasserstoff ist risikobehaftet, bietet aber auch Potenziale. Sollten sich die Erwartungen an Wasserstoff, insbesondere als Energiespeicher, erfüllen, steht die Technologie vor einer großen Zukunft und Unternehmenswerte könnten kräftig zulegen. Bleibt Wasserstoff jedoch unter den Erwartungen, sind auch hohe Verluste möglich. Sind Sie von der Technologie überzeugt und zudem risikoaffin, ist ein Engagement in Fonds mit Investitionen in Wasserstoff-Unternehmen durchaus eine interessante Diversifizierung Ihres Portfolios.

Rechtliche Hinweise

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Aussagen gemäß aktueller Rechtslage, Stand: Februar 2022.

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