Sparen

Rendite statt Zinsen – so spart man heute

Das klassische Sparbuch ist weit über 100 Jahre alt. Und lange Zeit hat es Menschen die Möglichkeit gegeben, mit regelmäßigen Rücklagen Vermögen aufzubauen. Klar ist aber: Wer heute noch so spart, wie zu Urgroßelterns Zeiten, hat wenig Aussicht auf Geldvermehrung. Im Gegenteil: Sofern Sparzinsen unterhalb der Inflationsrate liegen, droht effektiver Kaufkraftverlust. Rendite statt Zinsen heißt die neue Zauberformel.

Vom Notgroschen bis zum Fondssparplan: Kleine Geschichte des Sparens

„Sparzinsen, wie wir sie von früher kennen, werden wir vielleicht um das Jahr 2030 wieder sehen. In den kommenden fünf Jahren müssen wir uns wohl mit maximal 2 Prozent zufrieden geben.“

Tagesgeld auf Allzeittief

Der Durchschnittszins von Tagesgeld fiel im April auf ein neues Allzeittief. Der Informationsdienst biallo, der regelmäßig mehr als 100 Tagesgeld-Angebote vergleicht, hat einen Mittelwert von 0,15 Prozent errechnet. Zum Vergleich: Anfang 2009 gab es im Schnitt noch 3,52 Prozent.
 
Tatsächlich ist die aktuelle Lage für Zinssparer sogar noch deprimierender, denn in den 0,15 Prozent sind Werbungsofferten für Neukunden bereits enthalten. Um Kundschaft von anderen Häusern anzulocken, bieten einige Banken zwar für vier bis sechs Monate eine Verzinsung von circa 0,5 Prozent, läuft der Angebotszeitraum aber ab, dann herrscht Ebbe und die Zahlungen sinken in der Regel wie bei den Bestandskunden auf 0,01 Prozent.

Das neue Tief beim Tagesgeld steht im Gegensatz zu leicht anziehenden Renditen bei langlaufenden Anleihen. Der Grund: Während die Verzinsung von Anleihen auch von der erfreulich guten Konjunkturlage beeinflusst wird, hängt die Entwicklung beim Tagesgeld vor allem von der Geldpolitik ab. Und die ist für die Banken schmerzhaft, weil die Europäische Zentralbank sie zur Kasse bittet. Die EZB erhebt auf Einlagen, die Finanzinstitute bei ihr parken, eine Art Strafzins von 0,4 Prozent. Wenn Banken also viel Kapital von Tagesgeldsparern einsammeln und bei der EZB lagern, kommt sie das auf die Dauer teuer zu stehen. Da ein Ende der Strafzinsen nach wie vor nicht absehbar ist, sinken die Guthabenzinsen immer weiter.
 
Vor diesem Hintergrund steigt die Bedeutung von Wertpapieren. Investieren Sparer in Aktien und Anleihen, dann müssen sie ein gewisses Kursrisiko tragen. Dafür haben sie Aussicht auf attraktive Erträge oberhalb der Inflationsrate. Die Deka bietet ein breites Spektrum an Wertpapierfonds an und richtet sich mit einigen davon gezielt auch an konservative Zinssparer.

Quelle: fondsmagazin

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Die Europäische Zentralbank in Frankfurt/Main.

Rendite statt Zinsen – vergleichen Sie mal!

Je länger Sie sparen, desto mehr kann sich eine positive Rendite auswirken. Denn bei einem langfristigen Anlagehorizont profitieren Sie vom Zinseszinseffekt.
 
So kann sich beispielsweise Ihr Endkapital bei einer angenommenen Rendite von 6 % und bei einem Anlagehorizont von 30 Jahren fast verdreifachen – eine echte Alternative in Zeiten niedriger Zinsen.
 


Für jeden die passende Fondssparlösung

Berufseinsteiger
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Schon für junge Leute lohnt sich die Riester-Lösung des Fondssparens. Wer unter 25 ist, erhält einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von bis zu 200 Euro. Je früher der Sparplan startet, desto mehr kann sich eine positive Rendite auswirken. Denn bei einem langfristigen Anlagehorizont profitieren Sie vom Zinseszinseffekt. Das Beste an einem Riester-Vertrag: Alle Einzahlungen und die Zulagen, die der Staat jedes Jahr zahlt, sind zum Auszahlungsbeginn garantiert.


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Arbeitnehmer
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Auch für Arbeitnehmer über 25 sind Riester-Verträge eine attraktive Sparvariante. Der Staat fördert sie mit einer jährlichen Zulage, für Kinder gibt es extra Geld. Auch viele Arbeitgeber helfen ihren Angestellten beim Sparen: Bis zu 480 Euro jährlich können die so genannten vermögenswirksamen Leistungen betragen. Sie lassen sich ganz einfach mit einem weiteren Fondssparplan kombinieren.


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Beruflich Etablierte
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Wer beruflich etabliert ist, nutzt in der Regel bereits Vermögenswirksame Leistungen, Riester und einen normalen
Fondssparplan zum Vermögensaufbau. Wer gut verdient und Ersparnisse aufgebaut hat, kann mit regelmäßigen Beiträgen oder per Einmalzahlung auch über die geförderten Höchstgrenzen hinaus riestern. Für die Riester-Variante mit so genanntem „12/62-Steuervorteil“ gilt: Weist der Vertrag eine mindestens zwölfjährige Laufzeit auf und erfolgt die Auszahlung nicht vor dem 62. Geburtstag, dann sind 50 Prozent des Wertzuwachses steuerfrei. Die restlichen 50 Prozent des Wertzuwachses unterliegen der Einkommensteuer mit Ihrem persönlichen Steuersatz.


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Selbstständige
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Selbstständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, können ebenfalls eine Riester-Rente abschließen. Allen anderen bietet die Basisrente, auch als Rürup-Rente bekannt, eine Alternative. Der Staat fördert die Basisrente durch einen steuerlichen Sonderausgabenabzug. 2018 können 86 Prozent der Beitragskosten abgesetzt werden. Dieser Anteil steigt jährlich um zwei Prozentpunkte – 2025 werden 100 Prozent erreicht. Regelmäßige Sparraten sind genauso möglich wie Einmalbeträge.


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Eltern und Großeltern
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Eltern und Großeltern möchten häufig etwas für die finanzielle Zukunft ihrer Kinder und Enkel tun. Dabei gilt es den langfristigen Anlagehorizont von Kindern für den Vermögensaufbau zu nutzen. Ab 25 Euro regelmäßig lässt sich eine Grundlage für die ersten Anschaffungen oder ein Studium aufbauen. Kurzfristige Einmalzahlungen zu Anlässen wie Geburtstag oder Schulanfang sind unkompliziert möglich.


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Im Alter
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Rückt die Rente näher, sollte die Vorsorge auf den Prüfstand gestellt und feinjustiert werden. Hat man den Ruhestand bereits erreicht, kommt es darauf an, sein Vermögen möglichst lange zu bewahren und laufende Erträge zu erwirtschaften. Hier kann sich das Umschichten via Tauschplan in einen Fonds lohnen. Eine Umschichtung macht Sinn, um bestehendes Vermögen zu sichern und dann auch ggf. über einen Auszahlplan als zusätzliche Rente zu nutzen.


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Rechtliche Hinweise
Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds bzw. Zertifikaten der DekaBank sind die wesentlichen Anlegerinformationen, Verkaufsprospekte und Berichte für die jeweiligen Investmentfonds bzw. die Wertpapierinformationen der jeweiligen Zertifikate. Diese Dokumente erhalten Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank, 60625 Frankfurt und in diesem Internetauftritt beim jeweiligen Produktprofil. Diese Information kann ein Beratungsgespräch nicht ersetzen.
Aussagen gemäß aktueller Rechtslage, Stand: Januar 2018. Die steuerliche Behandlung der Erträge hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig auch rückwirkenden Änderungen (z.B. durch Gesetzesänderung oder geänderte Auslegung durch die Finanzverwaltung) unterworfen sein.

Steuerdisclaimer
Voraussetzung für den Erhalt der vollen Zulagen ist, dass ein Sparbetrag von mindestens 4 % des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens, maximal 2.100,– Euro abzüglich Zulagen, mindestens der Sockelbeitrag von 60,– Euro, erbracht wird. Eine mittelbare Zulagenberechtigung besteht seit 2012 nur, wenn mindestens 60,– Euro Eigenbeitrag erbracht werden. Grund- und Kinderzulage werden gekürzt, wenn geringere Eigenbeiträge geleistet werden. Beiträge bis zum Höchstbetrag von 2.100,– Euro p. a. können auch als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Das Finanzamt prüft automatisch, ob die mögliche Steuerersparnis höher ist als die Altersvorsorgezulage, wenn die Kosten als Sonderausgaben in der Anlage AV angegeben werden. Aussagen gemäß aktueller Rechtslage, Stand: November 2017. Die steuerliche Behandlung der Erträge hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig auch rückwirkenden Änderungen (z. B. durch Gesetzesänderung oder geänderte Auslegung durch die Finanzverwaltung) unterworfen sein.