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Deka-MultiFactor Emerging Markets Corporates I

Rentenfonds Schwellenländer Unternehmensanleihen Global

| WKN: DK0LLJ | ISIN: LU1685587914

Ziele und Anlagepolitik

  • Anlageziel dieses Fonds ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs insbesondere durch die Erwirtschaftung laufender Erträge und durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Fonds enthaltenen Vermögenswerte. Dabei sollen Zins- und Kurschancen der internationalen Rentenmärkte genutzt werden.
  • Dabei wird die Erzielung einer größtmöglichen Rendite bei gleichzeitig angemessenem Risiko für diese Anlageklasse angestrebt.
  • Um dies zu erreichen, legt der Fonds global hauptsächlich in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere an. Dabei werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller über ein Rating von mindestens B- verfügen. Die Investitionen erfolgen überwiegend in auf Euro lautende oder währungsgesicherte Unternehmensanleihen von Ausstellern aus Schwellenländern. Das Management des Sondervermögens basiert dabei auf einem quantitativen faktorbasierten Ansatz, der fundamental begründete Marktanomalien zur Verbesserung der Rendite und Reduzierung des Risikos ausnutzt.
  • Dem Fonds liegt ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mittels mathematischer, statistischer und informationstechnischer Methoden (sogenannter "quantitativer Investmentansatz") werden auf täglicher Basis die aussichtsreichsten Wertpapiere zur Konstruktion des Portfolios ausgewählt. Dabei verfolgt der Fonds im Speziellen einen Multifaktor-Ansatz. Unter Faktoren versteht man Eigenschaften von Wertpapieren, die maßgeblich deren Verhalten am Markt bestimmen und deren Auswertung Aussagen über die zugrundeliegenden Rendite-Risiko-Eigenschaften erlauben. Diese Erkenntnisse werden bei der Titelauswahl und Portfoliokonstruktion genutzt, um eine Entwicklung möglichst unabhängig vom Gesamtmarkt zu erreichen. Im Rahmen des Investmentansatzes wird auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) verzichtet, da die Fondsallokation/Selektion nicht mit einem Index vergleichbar ist.
  • Dieser Investmentfonds darf mehr als 35 % des Sondervermögens in Wertpapiere und Geldmarktinstrumente der Bundesrepublik Deutschland oder den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) investieren.
  • Der Fonds orientiert sich bei der Auswahl seiner Anlagen an den Vorgaben der Verordnung über die Anlage des Sicherungsvermögens von Pensionskassen, Sterbekassen und kleinen Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung - "AnlV") für Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren.
  • Es können Derivate zu Investitions- und/oder Absicherungszwecken eingesetzt werden. Ein Derivat ist ein Finanzinstrument, dessen Wert - nicht notwendig 1:1 - von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte wie z. B. Wertpapieren oder Zinssätzen abhängt.
  • Die Ermittlung der Rendite erfolgt auf Basis der täglich berechneten Anteilpreise, welche auf Grundlage der im Fonds enthaltenen Vermögenswerte berechnet werden.
  • Die Mindesterstanlagesumme beträgt 20.000 Euro.

Fondspolitik

Das vorherrschende Thema an den globalen Anleihemärkten im April 2026 war die Sperrung der Straße von Hormuz infolge des US-israelischen Militärangriffs auf den Iran. Die steigenden Energiepreise trieben die Inflationserwartungen weltweit nach oben und setzten die Zentralbanken entsprechend unter Druck. Die US-Notenbank Fed beließ ihren Leitzins unverändert und verwies auf den noch nicht vollständig eingepreisten Energiepreisschock als Hindernis für Zinssenkungen. Auch die Europäische Zentralbank hielt ihren Einlagenzins stabil. Die Risikoaufschläge europäischer Investment-Grade-Anleihen engten sich leicht und jene von Euro High Yield-Anleihen sogar deutlich ein. Beide Segmente verzeichneten entsprechende Kursgewinne. Die Märkte preisten damit ein, dass der Iran-Konflikt und die Risiken durch die enge Verflechtung zwischen traditionellen Banken mit nicht-regulierten Kreditgebern, Private-Credit, beherrschbar bleiben. Vor diesem Hintergrund konnte der Deka-MultiFactor Emerging Markets Corporates im April eine positive Wertentwicklung erzielen. Insgesamt lag die Investitionsquote in Wertpapieren in dem Fonds nahe 100%.

Marktentwicklung

Die anhaltende Blockade der Straße von Hormus durch den Iran führte im April zu weiteren Kürzungen der Ölförderung im Irak, in Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien, die sich auf 11 bis 13 Millionen Barrel pro Tag summierten. Der Rohölpreis war entsprechend sehr volatil und lag im Durchschnitt bei ca. 116,50 USD pro Barrel der Sorte Brent. Trotz anhaltender geopolitischer Turbulenzen und Energieknappheit markierte der April 2026 an den Schwellenländermärkten eine Phase der dynamischen Erholung. In China stieg der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie dank höherer Nachfrage und starker Exporte auf 52,2 Punkte. Auch in Indien und Brasilien pendelten sich die PMIs über der kritischen Marke von 50 Punkten ein und signalisierten damit eine robuste Konjunktur. In der Türkei fiel der PMI dagegen auf 45,7 Punkte zurück. Die geographische Nähe zum Iran-Konflikt, die hohe Energieabhängigkeit des Landes und der bereits bestehende Inflationsdruck belasteten die türkische Wirtschaft und führten zu einer Abwertung der Lira. Am 12. April fanden in Ungarn die Parlamentswahlen statt. Nach 16 Jahren im Amt verlor Viktor Orbán die Wahl. Die konservative, proeuropäische Partei Tisza unter Péter Magyar erlangte eine Mehrheit von 138 der 199 Sitze im ungarischen Parlament. Daraufhin konnte die EU nach monatelanger Blockade durch Ungarn einen 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine freigeben. Davon sollen 30 Mrd. Euro für verteidigungsrelevante Aufgaben bereits in diesem Jahr fließen. Die meisten Zentralbanken der Schwellenländer entschieden sich dafür, die Leitzinsen stabil zu halten, während sie das Risiko von Lohn-Preis-Spiralen infolge gestiegener Treibstoffkosten genau beobachteten. In diesem Umfeld gingen die Risikoprämien für Schwellenländeranleihen im Monatsverlauf zurück und beflügelten die Kurse dieser Anleihen. Die Schwellenländerwährungen zeigten sich widerstandsfähig und werteten gegenüber dem US-Dollar moderat auf. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Quelle: DekaBank

Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung). Die Nettowertentwicklung berücksichtigt zusätzlich die auf Anlegerebene anfallenden Kosten, wie z.B. Depotkosten, die in der Darstellung nicht berücksichtigt werden. Bitte vergleichen Sie hierzu das Preisverzeichnis Ihrer depotführenden Stelle.
Bitte beachten Sie: Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden.

Aktuelle Daten

52-Wochen-Hoch 86,35
52-Wochen-Tief 80,99

Risikobetrachtung

Kennzahlen 1 Jahr 3 Jahre
Volatilität 2,32 3,94
Sharpe-Ratio 2,26 0,81
Stand: 15.05.2026

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Die Darstellung von Beständen/Positionen (z.B. Top Werte, größte Währungen), die nicht explizit als "nach Investitionsgrad" ausgewiesen sind, berücksichtigen nicht die Wirkung von Derivaten/Absicherungsgeschäften. Das Risiko des Fonds im Hinblick auf diese Bestände/Positionen kann dementsprechend abweichen.

Wesentliche Chancen

  • Anleihen aus Schwellenländern können attraktivere Renditen im Vergleich zu Staats- und Unternehmensanleihen mit höherer Bonität bieten.
  • Ein weltweit breit gestreutes Portfolio bietet einen höheren Diversifikationsgrad in Bezug auf Emittenten, Länder und Sektoren im Vergleich zu Euroanlagen.
  • Ziel des quantitativen Multi-Faktor Ansatzes ist die Erwirtschaftung einer überdurchschnittlichen risiko-adjustierten Performance.
  • Der quantitative Multi-Faktor Ansatz bietet Investoren eine Möglichkeit zur Diversifikation von Managementstilen.
  • Der quantitative Ansatz kann in einem großen Anlageuniversum systematisch und effizient Renditechancen identifizieren.

Wesentliche Risiken

  • Im Zeitablauf können sich einzelne Aussteller oder Geschäftspartner in ihrer Zahlungsfähigkeit verschlechtern, was zu Kursrückgängen oder Ausfällen führen kann.
  • Der Fonds kann durch eine Erhöhung der Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen höhere Kursschwankungen als Anleihen bester Bonität aufweisen.
  • Kursverluste sind infolge mangelnder Liquidität im Anlagesegment möglich.
  • Infolge von Veränderungen des Marktzinsniveaus sind Kursverluste/ -schwankungen möglich.

Neben den aufgeführten Publikationen halten wir für einige unserer Fonds zusätzliche Informationen, z.B. Berichte, die aufgrund von bank- oder versicherungsaufsichtsrechtlichen Vorgaben für institutionelle Kunden erstellt werden, bereit. Sollten Sie Interesse am Erhalt dieser Informationen haben, können Sie sich gerne an unser Service-Team unter service@deka.de wenden. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen diese Informationen nur zur Verfügung stellen können, wenn Sie bereits Anteile an dem betreffenden Fonds halten. Hierfür geben Sie bitte die ISIN des Fonds sowie Ihre Depot-Nr. an, sofern Sie Kunde mit DekaBank Depot sind. Anderenfalls fügen Sie bitte einen Depotauszug bei, aus dem hervorgeht, dass Sie Anteile an dem betreffenden Fonds halten.

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