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Deka-RentSpezial CorporateBond Plus 9/2029

Rentenfonds Unternehmensanleihen

| WKN: DK09VY | ISIN: DE000DK09VY5

Ziele und Anlagepolitik

  • Das Anlageziel des Fonds ist es, eine für den Zeitraum vom Tag der Auflegung bis zum Laufzeitende im September 2029 attraktive Rendite in Euro zu erwirtschaften. Zu diesem Zweck sollen unter anderem die Renditechancen von Unternehmen mit guter bis sehr guter Schuldnerqualität (Investment-Grade) genutzt werden. Darüber hinaus kann bis zu einem Anteil von 25 % des Fondsvermögens auch in Anleihen investiert werden, deren Rating unterhalb von Investment Grade liegt.
  • Dabei wird die Erzielung einer größtmöglichen Rendite bei gleichzeitig angemessenem Risiko für diese Anlageklasse angestrebt.
  • Der Fonds investiert überwiegend in fest- und variabel verzinsliche Unternehmensanleihen. Dabei wird unter anderem in Senior-Anleihen sowie in Nachrang- und Hybridanleihen investiert. Weiterhin kann in Staatsanleihen und in besicherte Schuldverschreibungen wie Covered Bonds (z.B. Pfandbriefe) investiert werden. Es werden maximal bis zu einem Anteil von 25 % fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere erworben, deren Rating unterhalb Investment-Grade liegt (Rating unterhalb von BBB- bei Standard & Poor's oder äquivalentes Rating einer anderen Ratingagentur), wobei zuerst das Emissions- und dann das Emittentenrating gilt. Bei Vorliegen mehrerer Ratings ist das höhere maßgebend. Die Investition in Derivate (auch OTC) ist zulässig. Bis zu 10 % des Sondervermögens kann in Investmentanteile investiert werden. Die Anlagen lauten auf EUR bzw. sind mindestens zu 95% gegen EUR währungsgesichert. Ab drei Monaten vor Laufzeitende kann zu 100% in Bankguthaben sowie Geldmarktinstrumente investiert werden.
  • Es können Derivate zu Investitions-und/oder Absicherungszwecken eingesetzt werden. Ein Derivat ist ein Finanzinstrument, dessen Wert -nicht notwendig 1:1 von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte wie z. B. Wertpapieren oder Zinssätzen abhängt.
  • Die Ermittlung der Rendite erfolgt auf Basis der täglich berechneten Anteilpreise, welche auf Grundlage der im Fonds enthaltenen Vermögenswerte berechnet werden.
  • Dieser Fonds ist unter Umständen für Anleger nicht geeignet, die ihr Geld vor dem 28.09.2029 aus dem Fonds wieder zurückziehen wollen.

Fondspolitik

Der Fonds Deka-RentSpezial CorporateBond Plus 9/2029 konnte im abgelaufenen Berichtszeitraum eine positive Wertentwicklung erzielen. Maßgeblich für diese erfreuliche Entwicklung war der Rückgang der risikolosen Zinsen im Februar. Die für den Fonds relevanten drei- bis vierjährigen Swapzinssätze hatten sich im Monatsverlauf merklich reduziert. Das Risikosentiment trübte sich im Einklang mit schwächelnden globalen Aktienmärkten dagegen im Februar ein. Als Sentimentbarometer sei auf die Indexveränderung in den Kreditausfallversicherungen für Hochzinsanleihen (iTraxx Crossover) verwiesen. Dieser stieg im abgelaufenen Monat deutlich an. Das schwache Investorenvertrauen der Anleger in globale Softwareunternehmen bzw. die Angst vor einer Disruption dieser Geschäftsmodelle durch Künstliche Intelligenz lastete spürbar auf der Risikostimmung. Insofern erscheint es nur folgerichtig, dass Unternehmensanleihen mit Investment Grade-Rating aufgrund ihrer Zinssensitivität besser abschnitten als Titel aus dem Hochzinsanleihen-Universum. Überschattet wird die positive Wertentwicklung im Februar von geopolitischen Risiken im Mittleren Osten. Infolge der militärischen Auseinandersetzung zwischen Iran auf der einen Seite und den USA sowie Israel auf der anderen Seite haben sich risikolose Zinssätze (d.h. deutsche Bundesanleihen) aufgrund der sprunghaft gestiegenen Energiepreise deutlich erhöht. Die große Frage für den Kapitalmarkt lautet, wie lange dauert der militärische Konflikt und wie nachhaltig ist damit korrespondierend der Anstieg der Energiepreise. In einem Szenario dauerhaft erhöhter Energiepreise sollten sich Kreditrisikoaufschläge stärker als bisher ausweiten. Vor dem Hintergrund weiterhin stabiler und stetiger Zuflüsse in Rentenfonds für europäische Unternehmensanleihen konnten sich diese relativ robust halten. Der Fonds nahm im Berichtszeitraum an ausgewählten Neuemissionen teil. U.a. wurden neue Papiere der Deutschen Bank, von Ford und dem amerikanischen Softwareunternehmen und Datenbankenanbieter Oracle gezeichnet. Dagegen wurden bestehende Positionen wie Anleihen des deutschen Hotelbetreibers MotelOne, der UniCredit und von BASF mit Gewinnrealisation verkauft.

Marktentwicklung

Im Februar nahmen die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten deutlich zu. Mehrere Runden der Atomgespräche zwischen den USA und Iran gingen ohne nennenswerte Fortschritte zu Ende. Beide Seiten verschärften ihre Kriegsrhetorik. Die USA verstärkten zudem ihre Militärpräsenz in der Region. Am letzten Tag des Monats eskalierte schlussendlich die Lage und Israel und die USA führten Präventivschläge gegen iranische Ziele durch. In diesem Umfeld blieb der Aufwärtstrend am Rohölmarkt intakt. Im Vergleich zum Vormonat fiel der Ölpreisanstieg allerdings relativ moderat aus. Die Folgen der militärischen Eskalation im Iran waren zum Ende des Monats noch nicht vollständig eingepreist. Die Europäische Zentralbank (EZB) hielt Anfang Februar ihre erste geldpolitische Sitzung im Jahr 2026 ab. Dabei beließ sie den Einlagensatz erwartungsgemäß unverändert bei 2,0 %. Die Euro-Inflation blieb zuletzt auf dem Zielpfad der EZB. Trotz bestehender globaler Unsicherheiten präsentierte sich auch die Konjunktur im Euroraum insgesamt robust und bestärkte die Euro-Währungshüter in ihrer abwartenden Haltung. In den USA zeigte sich die Notenbank (Fed) in ihren geldpolitischen Signalen weiterhin zurückhaltend. Die Nominierung von Kevin Warsh als künftigen Fed-Vorsitzenden sorgte für neue Spekulationen über den weiteren Kurs der US-Notenbank. Von ihm wird eine stärker marktorientierte Geldpolitik erwartet. Die als sicher geltenden Staatsanleihemärkte entwickelten sich im Februar insgesamt freundlich. So gingen die Renditen von US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen über alle Laufzeiten hinweg zurück. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten am Ende des Monats mit 3,96 % und damit 30 Basispunkte geringer als Ende Januar. Die Rendite von deutschen Bundesanleihen mit derselben Laufzeit sank um 19 Basispunkte auf 2,65 %. Die Risikoprämien an den Kreditmärkten stiegen im Februar weltweit an, wobei der Anstieg bei Emissionen mit niedriger Bonitätseinstufung besonders deutlich ausgefallen ist. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Quelle: DekaBank

Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. Verwaltungsvergütung). Die Nettowertentwicklung berücksichtigt zusätzlich die auf Anlegerebene anfallenden Kosten, wie z.B. Depotkosten, die in der Darstellung nicht berücksichtigt werden. Bitte vergleichen Sie hierzu das Preisverzeichnis Ihrer depotführenden Stelle.
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Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden.

Aktuelle Daten

52-Wochen-Hoch 108,61
52-Wochen-Tief 104,12

Risikobetrachtung

Kennzahlen 1 Jahr 3 Jahre
Volatilität 2,04 n.v.
Sharpe-Ratio 0,13 n.v.
Stand: 27.03.2026

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Die Darstellung von Beständen/Positionen (z.B. Top Werte, größte Währungen), die nicht explizit als "nach Investitionsgrad" ausgewiesen sind, berücksichtigen nicht die Wirkung von Derivaten/Absicherungsgeschäften. Das Risiko des Fonds im Hinblick auf diese Bestände/Positionen kann dementsprechend abweichen.

Wesentliche Chancen

  • Im Vergleich zu Staatsanleihen bester Bonität bieten Unternehmensanleihen in der Regel eine höhere Renditechance.
  • Unternehmen aus dem Hochzinsbereich bieten attraktive Renditeaufschläge, verglichen mit Unternehmensanleihen hoher Bonität
  • Durch die breite Streuung der Zielinvestitionen besteht ein geringeres Risiko im Vergleich zu einer Direktanlage.
  • Die Anlage ist zeitlich planbar.

Wesentliche Risiken

  • Es sind Kursverluste/-schwankungen infolge von Veränderungen des Marktzinsniveaus möglich.
  • Der Fonds kann durch eine Erhöhung der Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen deutlich höhere Kursschwankungen als Anleihen bester Bonität aufweisen.
  • Im Zeitablauf können sich einzelne Aussteller oder Geschäftspartner in ihrer Zahlungsfähigkeit verschlechtern, was zu Kursrückgängen oder Ausfällen führen kann.
  • Kursverluste und eine Verringerung der Rendite sind möglich, z. B. in Stressphasen infolge von mangelnder Liquidität im Anlagesegment oder der verstärkten Rückgabe von Anteilscheinen.

Neben den aufgeführten Publikationen halten wir für einige unserer Fonds zusätzliche Informationen, z.B. Berichte, die aufgrund von bank- oder versicherungsaufsichtsrechtlichen Vorgaben für institutionelle Kunden erstellt werden, bereit. Sollten Sie Interesse am Erhalt dieser Informationen haben, können Sie sich gerne an unser Service-Team unter service@deka.de wenden. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen diese Informationen nur zur Verfügung stellen können, wenn Sie bereits Anteile an dem betreffenden Fonds halten. Hierfür geben Sie bitte die ISIN des Fonds sowie Ihre Depot-Nr. an, sofern Sie Kunde mit DekaBank Depot sind. Anderenfalls fügen Sie bitte einen Depotauszug bei, aus dem hervorgeht, dass Sie Anteile an dem betreffenden Fonds halten.

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