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Deka Immobilien: drei neue Offene Immobilienfonds für Privatanleger

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Die Deka Immobilien plant drei neue Offene Immobilienfonds und reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage von Privatanlegern nach ihren Immobilienprodukten. Einer der Fonds investiert erstmals in die Assetklasse Wohnen. Die anderen beiden Anlagevehikel konzentrieren sich auf Immobilienmärkte außerhalb Europas.

„Mit den neuen Fonds diversifizieren wir unser Produktangebot und bieten Privatanlegern internationale Investmentchancen. Wir erwarten, dass die Nachfrage nach unseren Offenen Immobilienfonds in den nächsten Jahren auf einem hohen Niveau verbleibt. Eine weitere Ausweitung der Kontingente hätte zu Qualitätseinbußen bei unseren großen etablierten Offenen Immobilienfonds geführt“, sagt Torsten Knapmeyer, Geschäftsführer der Deka Immobilien.

Im Gewerbeimmobilienbereich sehe die Deka außerhalb Europas derzeit die größten Wachstumschancen. Aktuell entfällt der weit überwiegende Anteil des Immobilienvermögens im Retailbereich mit 24 Mrd. Euro auf Objekte in Europa. Auf außereuropäische Standorte entfallen 2 Mrd. Euro.

Dynamische Metropolen im Blick

Der neue weltweit investierende Offene Immobilien-Publikumsfonds soll währungsgesichert in Gewerbeimmobilien in dynamisch wachsenden Metropolen investieren. Dabei setzt der Fonds auf Städte, die von der zunehmenden Urbanisierung oder Globalisierung profitieren. Solche Metropolen sind zum Beispiel New York, Toronto, Sydney oder Seoul. Weitere Zielstandorte werden anhand ihrer Attraktivität für Leben und Arbeit ausgewählt. Dazu zählen zum Beispiel Amsterdam, Vancouver oder San Francisco. Der Fonds konzentriert sich auf Objekte im Core-Bereich und soll als Anlagealternative zu den drei bestehenden großen Offenen Immobilienfonds Deka-ImmobilienEuropa, WestInvest InterSelect und Deka-ImmobilienGlobal dienen. Die Auflegung soll Anfang 2020 erfolgen.

Regionenfonds in Fremdwährung

Der zweite Offenen Immobilien-Publikumsfonds bietet die Möglichkeit sich an Immobilieninvestments im pazifisch-asiatischen Raum zu beteiligen. Er richtet sich an erfahrene und vermögende Privatkunden. Der Fonds notiert in Australischen Dollar. Dies ermöglicht dem Fondsmanagement einen größeren Investitionsspielraum in Australien. Nach Prognosen der Deka können Anleger bei Investitionen ohne Währungsabsicherung dort höhere Renditen erzielen als in Europa. Die Auflegung soll im 2. Halbjahr 2020 erfolgen.

Wohnfonds mit Fokus auf europäischen Metropolen und Ballungsräumen

Noch in diesem Jahr sollen Privatanleger die Möglichkeit erhalten, in einen Wohnfonds zu investieren. Im Fokus dieses Offenen Immobilien-Publikumsfonds stehen moderne Wohnungen im mittleren Mietpreisniveau in europäischen Metropolen und Ballungsräumen. Der Fonds wird exklusiv zum Vertrieb über die Sparkassen von Swiss Life Asset Managers aufgelegt und verwaltet. Der Schweizer Vermögensverwalter verfügt über mehr als 120 Jahre Immobilienerfahrung und ist Experte für das Segment Wohnimmobilien.
 
„Die Gespräche mit unseren exklusiven Vertriebspartnern, den Sparkassen, haben das große Interesse von Privatanlegern an der Assetklasse Wohnen unterstrichen. Da unsere Kernkompetenz weiter im Gewerbeimmobilienbereich liegt, haben wir uns zu einer Kooperation mit einem in dieser Asset Klasse erfahrenen Partner entschlossen“, sagt Knapmeyer.
 
Der Wohnfonds ist auf Grund seines Risikoprofiles als Basisinvestment im Immobilienbereich geeignet.

Qualitätssicherung beim Deka-ImmobilienEuropa

Die Ausweitung des Produktangebotes gibt der Deka Immobilien die Möglichkeit, die gute Portfolioqualität ihres größten Bestandsfonds Deka-ImmobilienEuropa langfristig zu sichern. Das Immobilienvermögen des Fonds ist mittlerweile auf über 15 Mrd. Euro angewachsen.
 
„Mit diesem Volumen hat er eine ausgewogene Diversifikation erreicht. Damit sichern wir langfristig die gute Performance des Fonds. Investments über die Zuflüsse aus den Sparplänen sowie die jährlichen Wiederanlagen aus Ausschüttungen hinaus bergen das Risiko, die hohe Qualität des Immobilienportfolios zu verwässern“, sagt Knapmeyer.
 
Deshalb fließen dem Deka-ImmobilienEuropa ab dem nächsten Jahr nur noch Mittel aus der Wiederanlage der Ausschüttungen sowie aus Sparplänen zu. Nach den Prognosen der Deka wären dies im Jahr 2020 rund 350 Mio. Euro.

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