Presseinformation

Deka-Gruppe erzielt Neunmonatsergebnis von 408 Mio. Euro

21.11.2018
  • Harte Kernkapitalquote (fully loaded) 16,6 Prozent
  • Retailabsatz mit 9,6 Mrd. Euro 5,5 Prozent über Vorjahr
  • Für 2018 Wirtschaftliches Ergebnis leicht über Vorjahr erwartet

Die Deka-Gruppe erzielte in den ersten neun Monaten 2018 ein Wirtschaftliches Ergebnis von 408 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 412 Mio. Euro). Die Erträge lagen mit 1.171 Mio. Euro über denen des Vorjahres (1.152 Mio. Euro). Die Aufwendungen stiegen auf 762 Mio. Euro (739 Mio. Euro). Die Nettovertriebsleistung der Deka-Gruppe war mit 10,7 Mrd. Euro erneut zweistellig (20,7 Mrd. Euro). Dazu beigetragen hat insbesondere das Retailgeschäft, das um 5,5 Prozent auf 9,6 Mrd. Euro stieg (9,1 Mrd. Euro). Dagegen ist das institutionelle Geschäft auf deutlich niedrigerem Niveau als im Vorjahr gewachsen. Infolge der planmäßigen Beendigung eines Einzelmandates im Zuge der Integration der LBB-Invest in mittlerer einstelliger Milliardenhöhe im September 2018 reduzierten sich die Nettozuflüsse in den ersten neun Monaten auf 1,1 Mrd. Euro (11,6 Mrd. Euro).
 
Die Hauptabsatzträger im Retailgeschäft waren Aktienfonds (1,8 Mrd. Euro), Immobilienfonds (1,4 Mrd. Euro) und Zertifikate (4,3 Mrd. Euro). Auch die Nachfrage nach Wertpapiersparplänen blieb hoch: Bis Ende September wurden netto 270.000 neue Sparpläne abgeschlossen. Damit erhöhte sich der Gesamtbestand bis Ende September auf 4,4 Millionen Verträge. Die Total Assets der Deka-Gruppe stiegen in den ersten neun Monaten 2018 auf 287,8 Mrd. Euro (Ende 2017: 282,9 Mrd. Euro). Davon entfielen 267,9 Mrd. Euro (265,3 Mrd. Euro) auf Fondsprodukte und 20,0 Mrd. Euro (17,6 Mrd. Euro) auf Zertifikate.
 
Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der DekaBank: „Die Deka-Gruppe ist weiterhin sehr stabil aufgestellt. Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem Wirtschaftlichen Ergebnis, das leicht über dem des Vorjahres liegen wird.“ (Ende 2017: 449 Mio. Euro)
 
Nahezu alle Ertragskomponenten verbesserten sich gegenüber denen des Vergleichszeitraums 2017: Das Provisionsergebnis stieg auch aufgrund der höheren Total Assets auf 914 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 894 Mio. Euro). Es machte damit wieder fast 80 Prozent der Erträge aus. Das Zinsergebnis lag mit 121 Mio. Euro über dem des Vorjahreszeitraumes (103 Mio. Euro). Der Risikovorsorgesaldo fiel mit 19 Mio. Euro (5 Mio. Euro) erneut positiv aus. Davon entfielen 10 Mio. Euro (-5 Mio. Euro) auf das Kreditgeschäft und 9 Mio. Euro (11 Mio. Euro) auf Wertpapiere. Insgesamt verbesserte sich das Finanzergebnis auf 111 Mio. Euro (104 Mio. Euro). Das Finanzergebnis aus Handelsbuch-Beständen lag bei 230 Mio. Euro (221 Mio. Euro). Das Finanzergebnis aus Bankbuch-Beständen belief sich auf -119 Mio. Euro (-118 Mio. Euro). Der Grund dafür waren insbesondere negative Bewertungseffekte aus Wertpapieren im Zuge der Spreadentwicklungen im Jahresverlauf.
 
Die Finanz- und Vermögenslage der Deka-Gruppe ist weiterhin solide. Die harte Kernkapitalquote (fully loaded) belief sich Ende September 2018 auf 16,6 Prozent (Ende 2017: 16,7 Prozent). Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) lag Ende September bei 145,5 Prozent und damit komfortabel oberhalb der seit Anfang 2018 geltenden Mindestanforderung von
100 Prozent.

Wichtige Kennzahlen (nach IFRS)
1.1. - 30.9. 2018 Mio. Euro
1.1. - 30.9. 2017 Mio. Euro
Veränderung in Prozent
Summe Erträge
1.170,7
1.151,5
1,7
davon:
 
 
 
      
Zinsergebnis
121,1
103,3
  17,2
Risikovorsorge1)
18,5
5,4
242,6
      
Provisionsergebnis
914,2
893,9
2,3
Finanzergebnis aus Handelsbuch-
Beständen
230,3
221,1
4,2
Finanzergebnis aus Bankbuch-
Beständen
-119,0
-117,5
-1,3
Summe
Aufwendungen
762,3
739,3
3,1
Wirtschaftliches
Ergebnis
2)
408,4
412,2
-0,9
Nettovertriebsleistung3)
10.716
20.737
-48,3

1) Unter Einbeziehung der im Finanzergebnis erfassten bonitätsinduzierten Wertänderungen aus zum Fair Value bewerteten Krediten belief sich die Gesamtrisikovorsorge auf 9 Mio. Euro (davon rund -10 Mio. Euro für Kredite).
2) Das Wirtschaftliche Ergebnis ist die zentrale Steuerungs- und Erfolgsgröße der Deka-Gruppe. Es beinhaltet neben dem IFRS-Ergebnis vor Steuern und der Veränderung der Neubewertungsrücklage vor Steuern insbesondere auch das zins- und währungsinduzierte Bewertungsergebnis aus dem originären Kredit- und Emissionsgeschäft, die nach den Vorschriften der IFRS nicht GuV-wirksam zu erfassen, jedoch für die Beurteilung der Ertragslage relevant sind. Ebenso wird der direkt im Eigenkapital erfasste Zinsaufwand der AT1-Anleihe (Additional Tier 1 Capital) im Wirtschaftlichen Ergebnis berücksichtigt.
3) Die in der Presseinformation ausgewiesene Nettovertriebsleistung beinhaltet, wie auch die Total Assets, die Größen, die für das Wirtschaftliche Ergebnis ausschlaggebend sind. Diese Daten sind nicht mit dem vom BVI veröffentlichten Nettomittelaufkommen und Fondsvermögen vergleichbar. Die Nettovertriebsleistung und die Total Assets umfassen das gesamte Retail- sowie institutionelle Fonds- und Zertifikategeschäft inklusive Masterfonds und ETFs der Deka-Gruppe.   

Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 288 Mrd. Euro (per 30.09.2018) sowie rund 4,6 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus. 2018 feiert die DekaBank Deutsche Girozentrale ihr 100-jähriges Jubiläum.

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